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    Dienstleister darf französische Sicherheitsfirma übernehmen

    Handelsgericht genehmigt Übernahme von Neo Security

    Das französische Dienstleistungsunternehmen Fiducial darf die von der Schließung bedrohte zweitgrößte Sicherheitsfirma des Landes übernehmen. Das Handelsgericht in Paris ließ am Freitagabend ein Übernahmeangebot von Fiducial für die Firma Neo Security zu, wie das Unternehmen mitteilte.

    Nach Gewerkschaftsangaben soll Fiducial gut 3300 der insgesamt knapp 4900 Mitarbeiter von Neo Security übernehmen. Die britische Sicherheitsfirma G4S übernimmt demnach die 181 Neo-Security-Mitarbeiter, die für die Sicherung der US-Botschaft in Paris zuständig sind.

    Das Handelsgericht hatte die Übernahmeangebote am Donnerstag unter die Lupe genommen. Eine Fortsetzung der Aktivitäten der Gruppe wurde bereits bis Anfang September zugelassen. Bei Neo Security, dem ausführenden Betrieb der Holding Néo Sécurité, läuft seit Mitte Juni ein Insolvenzverfahren. Die Sicherheitsfirma hatte im April, zwischen den beiden Wahlgängen der Präsidentschaftswahl, ihre Zahlungsunfähigkeit angemeldet.

    Die im Jahr 2009 gegründete Gesellschaft war aus dem defizitären französischen Zweig der britischen G4S-Gruppe hervorgegangen. Bei der geplanten Umstrukturierung hatten sich neue Probleme aufgetan, so war ein wichtiger Investor abgesprungen. Néo Sécurité bietet Dienstleistungen im Sicherheitsbereich an, darunter für Flughäfen. Auch Disneyland in der Nähe von Paris zählt zu den Kunden.

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