München (dapd). Regisseurin Doris Dörrie empfiehlt, mehr Schwäche zu zeigen. "Es sind ja eher die Tragödien des Lebens als das Glück, was uns verbindet. Es wäre also dämlich, Schmerz nicht zu teilen", sagte die 56-Jährige der Zeitschrift "Freundin Donna" laut Vorabbericht vom Dienstag. Es mache sie glücklich, sich zu öffnen, weil es das Gefühl beschwöre, das sie brauche: "Gemeinsam im Sand sitzen und eine Sandburg bauen."
Schlimm finde sie hingegen, wie sehr Frauen heute Glück mit Konsum verbänden. "Letztlich haben wir Frauen uns in den letzten 20 Jahren selber zu einer Ware gemacht."
Dörries neuer Film "Glück" läuft ab 23. Februar im Kino.
dapd


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