Vergangene Woche kostete die Neugier einen kleinen Hund beinahe das Leben. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag war er in ein Abflussrohr im Keller eines Hauses im Westen Detroits geklettert – und darin steckengeblieben. Wimmernd wartete das ein bis zwei Monate alte Tier, vermutlich ein Dackelmischling, auf Hilfe. Gegen acht Uhr morgens wurde der Hausbesitzer auf das Winseln aufmerksam und wählte sofort die Nummer der „Humane Society“, einer Tierschutzorganisation in Michigan, die sofort Rettungskräfte schickte.
Die Helfer taten sich mit Mitgliedern der Tierhilfsorganisation „Anti-Cruelty Society“, einer Klempner-Firma und einem Baggerbetrieb zusammen, um den Welpen zu befreien. Dafür mussten die Rettungskräfte ein etwa zwei Meter tiefes Loch graben. „Er kam nicht mehr weiter. Wir mussten bis unter den Boden gelangen und uns dann mit den Händen unter dem Boden entlang des Rohrs weitergraben, bis wir ihn rausholen konnten“, sagte Aaron Baughey, Besitzer des Baggerbetriebs, gegenüber der Zeitung „The Detroit News“. Erst gegen 17.30 Uhr war die Befreiungsaktion beendet. „Ich konnte es nicht ertragen, den kleinen Kerl da drinnen zu sehen“, so Baughey. „Ich glaube nicht, dass er überlebt hätte, wenn er da noch viel länger drin gewesen wäre.“
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