Mit der Behauptung, die dreijährige Tochter sei während eines Strandausflugs verschwunden, löste ein Elternpaar aus der englischen Grafschaft Yorkshire eine riesige Suchaktion der alarmierten Behörden und Anwohner aus - bevor sich schließlich herausstellte, dass es sich bei der ganzen Geschichte um eine dreiste Lüge handelte. Die Begründung der beiden: Sie hatten ihr ganzes Geld für Drinks verjubelt und mit der erfundenen Vermisstenmeldung eine kostenlose Heimfahrt erwirken wollen.
Mehr als 40 Polizisten, Küstenwache und Feuerwehr, der Rettungsdienst sowie ein freiwilliges Suchteam begaben sich in Hornsea, Yorkshire, auf die fieberhafte Suche nach einem kleinen Mädchen.
Ein Elternpaar hatte sein dreijähriges Kind als vermisst gemeldet und behauptet, die Kleine sei während ihres Strandausflugs fünf Stunden zuvor verschwunden. Sogar Rettungshubschrauber wurden angefordert, sie konnten jedoch aufgrund der tiefhängenden Wolken nicht viel zur Suchaktion beitragen. Alle örtlichen Krankenhäuser wurden über den Vorfall informiert.
Doch dann meldete sich der Taxifahrer zu Wort, der das britische Paar am Morgen desselben Tages von seinem Heimatort Kingston upon Hull an den Strand von Hornsea gefahren hatte. Ein Kind habe sich definitiv nicht mit im Wagen befunden, so der Zeuge.
Kurze Zeit später stellte sich die Vermisstenmeldung als dreiste Lüge heraus. Das Paar hatte während des Tagesauflugs ans Meer sein letztes Geld für Drinks ausgegeben, weshalb es sich die 45-minütige Taxifahrt zurück nach Hause nicht mehr leisten konnte. „Als sie bemerkten, dass sie nicht genug Geld für den Heimweg übrig hatten, erfanden sie die Geschichte von dem vermissten Kind – in der Hoffnung, wir würden sie deshalb kostenlos nach Hause fahren“, so ein an der Suchaktion beteiligter Polizeibeamter gegenüber der britischen Zeitung „The Guardian“.
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Eine Sprecherin der Küstenrettung von Hornsea, die für die Suche nach dem vermeintlich vermissten Mädchen ein freiwilliges Suchteam losgeschickt hatte, bezeichnete den Vorfall als „frustrierend“. Gegen den 37-jährigen Mann und seine 20-jährige Partnerin wurde mittlerweile ein Haftbefehl erlassen, da die beiden die Zeit der Polizei verschwendet haben. Die Sprecherin der Küstenwache hofft, dass das Paar nun aber wenigstens „seine Lektion gelernt“ habe, teilte sie dem „Guardian“ mit.
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Dreiste Lüge für kostenlose Heimfahrt: Paar meldet Kind als vermisst
Yahoo! Nachrichten – Fr., 10. Aug 2012Werden Sie ein Fan von Yahoo! Nachrichten auf Facebook
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