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    Entscheidung über neuen OB in Duisburg erst in Stichwahl

    SPD-Bewerber verpasst knapp die absolute Mehrheit

    Die Entscheidung über den neuen Oberbürgermeister von Duisburg wird erst in einer Stichwahl am 1. Juli fallen. Bei der heutigen Wahl verpasste der SPD-Kandidat Sören Link knapp die für einen Erfolg im ersten Wahlgang nötigen 50 Prozent der Stimmen, wie die Stadt auf ihrer Homepage mitteilte.

    Link lag mit 48,3 Prozent der Stimmen aber weit vor den übrigen zwölf Kandidaten, zweitbester war mit 21,1 Prozent der CDU-Bewerber Benno Lensdorf. Link und Lensdorf gehen nun in eine Stichwahl. Bei der OB-Wahl waren 365.492 Duisburger wahlberechtigt.

    Mit der OB-Neuwahl wird über die Nachfolge des früheren Stadtchefs Adolf Sauerland (CDU) entschieden, den die Duisburger Bürger im Februar wegen seines Umgangs mit der Loveparade-Katastrophe abgewählt hatten. Sauerlands Gegner hatten dem damaligen OB eine moralische Mitverantwortung für das Unglück im Juli 2010 vorgeworfen, bei dem 21 Menschen getötet und mehr als 500 verletzt wurden. Trotz zahlreicher Angriffe auch aus der eigenen Partei hatte der CDU-Politiker einen freiwilligen Amtsverzicht bis zuletzt abgelehnt.

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