Ein mutmaßlicher versuchter Einbruch nahm in Brockton, Massachusetts, ein schmerzhaftes Ende: Beim Einsteigen in ein Geschäft fiel das Rolltor, das Manuel Fernandez (53) zuvor aufgebrochen hatte, herunter. Der Kopf des Amerikaners blieb unter dem massiven Gewicht stecken. Erst nach neun Stunden konnte der Mann befreit werden. Er kam mit einem schweren Bluterguss ins Krankenhaus.
Etwa neun Stunden musste der mutmaßliche Einbrecher in seiner misslichen Lage verharren. (Bild: Screenshot: WC …John Rodriguez war am Dienstagmorgen um 8.45 Uhr auf dem Weg zur Arbeit, als er vor dem Hintereingang des "Rent-A-Centers" einen Mann auf dem Boden vorfand. Laut „woodtv.com“ war der Mann am Kopf unter dem Rolltor des Geschäfts eingeklemmt und damit völlig bewegungsunfähig geworden. Er bat ihn um Hilfe.
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Im "Rent-A-Center" werden Möbel und Einrichtungsgegenstände vermietet. Manuel Fernandez hatte es wohl auf die Kasse des Unternehmens abgesehen. Gegen Mitternacht war es ihm gelungen, sich Zugang zur Garage des Geschäfts zu verschaffen. Zumindest teilweise. Denn beim Eindringen muss das Rolltor wieder heruntergefallen sein und den Einbrecher so aufgehalten haben. Rodriguez entdeckte ihn fast neun Stunden nach dem Unfall, dokumentierte das Szenario mit seiner Handykamera und alarmierte die Polizei. Zwar behauptete Fernandez zunächst, er habe versucht, das Tor zu reparieren. Der neben ihm aufgefundene Stahlkeil aber deutet vielmehr auf einen versuchten Einbruch hin.
Wie die amerikanische Lokalzeitung „The Enterprise“ berichtet, bat Fernandez seinen Entdecker, ihn gehenzulassen – immerhin habe er nichts geklaut. Der Beinahe-Dieb ging wohl davon aus, die Schmerzen im Nacken seien Strafe genug. Doch das sieht die Polizei anders, die Ermittlungen laufen.
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