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    EADS-Rüstungssparte Cassidian streicht bis zu 850 Arbeitsplätze

    Laut Gewerkschaften vor allem Stellen in Deutschland betroffen

    Der europäische Luftfahrt- und Rüstungsriese EADS will bei seiner Rüstungssparte Cassidian bis zu 850 Stellen streichen. Dies solle ohne Entlassungen geschehen, erklärte Cassidian-Chef Bernhard Gerwert am Freitag in Paris. Nach Gewerkschaftsangaben sollen die meisten Arbeitsplätze in Deutschland gestrichen werden. Demnach fallen in Frankreich und Großbritannien jeweils rund hundert Stellen weg, etwa 30 weitere in Finnland.

    Die Stellen sollten vor allem im Management und in der Verwaltung gestrichen werden, erklärte Cassidian. Damit schreite Cassidian "auf dem Weg zur nachhaltigen Steigerung seiner Wettbewerbsfähigkeit konsequent fort und verschlankt seine Strukturen". Bis 2014 sollen demnach jährlich "mindestens 200 Millionen Euro" eingespart werden. "Den beabsichtigten Stellenabbau wollen wir ohne betriebsbedingte Kündigungen erreichen", versicherte Gerwert.

    Cassidian ist die Rüstungssparte von EADS und erzielte 2011 einen Umsatz von 5,8 Milliarden Euro. Der Konzern baut unter anderem zusammen mit dem britischen Rüstungskonzern BAE Systems und dem italienischen Finmeccanica-Konzern den Kampfjet Eurofighter.

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