Der Energiekonzern EnBW trennt sich von seinen Minderheitsbeteiligungen an zwei Kraftwerken in Polen. Der französische Konzern Electricité de France (EDF) übernehme die von EnBW gehaltenen Anteile an dem polnischen Kohlekraftwerk Rybnik in Oberschlesien und am Heizkraftwerk Kogeneracja in Breslau für rund 301 Millionen Euro, teilte EnBW mit. Mit dieser Transaktion setze EnBW sein Ziel, sich von strategisch nicht mehr relevanten Geschäftsaktivitäten zu trennen, konsequent um.
"Wir wollen uns im Ausland auf wenige und ausgesuchte Zielmärkte konzentrieren", erklärte Hans-Peter Villis, Vorstandsvorsitzender von EnBW. Zudem entstünden für EnBW "wichtige finanzielle Freiräume, um noch mehr in die Energiewende und damit in die Zukunft der EnBW investieren zu können". EnBW wolle seine Position als CO2-armer Stromerzeuger stärken und dazu in den nächsten Jahren erheblich in den Ausbau der erneuerbaren Energien und die Modernisierung seiner Anlagen investieren.


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