Berlin (dapd). Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) ruft zur Teilnahme an der bundesweiten Schweigeminute zum Gedenken der Opfer rechtsextremistischer Gewalt am Donnerstag (23.2., 12.00 Uhr) auf. "Wir alle setzen damit ein Zeichen für eine offene und zu ihrer eigenen Vielfalt stehenden Gesellschaft", sagte DGB-Chef Michael Sommer am Mittwoch in Berlin. Um 12.00 Uhr sollten die Bürger für 60 Sekunden "ihre Arbeit innehalten, ihre Tätigkeit unterbrechen und demonstrieren, dass Fremdenhass, Rassismus und Antisemitismus in Deutschland nicht geduldet werden".
Am Donnerstag findet in Berlin zudem die zentrale Gedenkfeier für die Opfer der rechtsextremen Zwickauer Terrorzelle statt. Hauptrednerin ist Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Die Terrorzelle wird für zehn Morde in der ganzen Bundesrepublik verantwortlich gemacht.
dapd


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