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    "Es gibt intelligentere Wege als eine Pkw-Maut"

    Passau (dapd). Der Präsident des Verbandes der Deutschen Automobilindustrie (VDA), Matthias Wissmann, hält die Einführung einer Pkw-Maut für falsch. "Es gibt intelligentere Wege als eine Pkw-Maut", sagte Wissmann der "Passauer Neuen Presse" laut Vorabbericht. Der Staat könnte zum Beispiel stärker als bisher private Investoren mit ins Boot holen und Finanzierungspartnerschaften mit ihnen schließen.

    Zudem kritisierte Wissmann, von den 47 Milliarden Euro, die die Autofahrer zahlten, flössen nur 15 Milliarden als Investitionen in den Straßenbau zurück. Der Rest gehe in andere Etats. "Da stimmt das Verhältnis nicht", sagte Wissmann. "Wer jetzt nach weiteren Mitteln ruft, sollte zunächst hier ansetzen."

    Dem Vorschlag der CSU, für eine Maut die Kraftfahrzeugsteuer abzusenken, kann Wissmann nichts abgewinnen. "Ich kenne kein glaubwürdiges und belastbares Konzept, das erkennen lässt, dass der Autofahrer bei Einführung einer Pkw-Maut in gleichem Umfang entlastet würde", sagte er.

    dapd

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    1 Kommentar

    • Wolfgang Eberhard  •  vor 9 Monaten
      Ja, das liegt daran, dass niemand den Politikern traut. Es wäre doch ganz einfach, die Maut in derselben Höhe einzuführen wie die Kfz-Steuer abgeschafft wird. Die Maut wäre dann gleich hoch wie die niedrigste Steuer. Die Differenz zu den höheren Steuern würden die Ausländer ausgleichen. Es könnte um eine Autobahn-Vignette gehen, ganz einfach, wie in Österreich.
      Ob dadurch mehr Geld in die Staatskasse fließt, ist Nebensache.
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