Berlin/Darmstadt (dapd). Der angekündigte Sonnensturm hat nach Informationen der europäischen Raumfahrtagentur ESA noch keine Auswirkungen auf Satellitensysteme und Handynetze. Störungen seien aber für die folgenden Tage nicht auszuschließen, sagte der Sprecher des ESA-Raumfahrtkontrollzentrums in Darmstadt, Bernhard von Weyhe, am Samstag auf dapd-Anfrage. Wann der geomagnetische Partikelsturm auf das Erdmagnetfeld treffe, sei "schwer einzuschätzen." Zum Teil gingen die Messwerte langsam nach oben.
Der Sturm werde vermutlich eine "mittlere Intensität" haben. Allerdings gebe es dazu unterschiedliche Einschätzungen - während die europäischen Experten mit einem weniger starken Sturm rechneten, würde die US-Raumfahrtbehörde NASA von einem Sturm mit stärkerer Intensität ausgehen. Berechnungen der US-Wetterbehörde NOAA zufolge sollte der Sonnensturm das Erdmagnetfeld am Samstagabend (MESZ) erreichen und bis zum Sonntag bleiben.
dapd


