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    EU will Verkehrsverbindungen zu Nachbarländern stärken

    Brüssel (dapd). Die Europäische Union will in den nächsten Jahren erhebliche Anstrengungen unternehmen, um die Verkehrsverbindungen zu ihren Nachbarn schneller und zuverlässiger zu machen. Das kündigte die Kommission am Donnerstag in Brüssel an. Die Kommission verspricht sich davon nicht nur Erleichterungen, mehr Sicherheit und Zeitersparnis für EU-Reisende, sondern auch Verbesserungen und Geldersparnis im Warenverkehr mit den östlichen und südlichen Nachbarn.

    Neben mehr Effizienz beim Flug-, Straßen-, Schienen und Schiffsverkehr sollen auch Zeitverluste beim Grenzüberschritt verringert werden. Um die Wartezeiten an den Grenzen zu reduzieren will Brüssel beispielsweise die Zusammenarbeit mit dem weißrussischen, dem ukrainischen und dem moldawischen Zoll verstärken. Wichtige Infrastrukturprojekte sollen unterstützt und sowohl die technische Zusammenarbeit im Bahn- als auch die Sicherheit im Straßenverkehr verbessert werden. Zum Teil könnte die Reisezeit um ein Viertel reduziert werden, erklärte EU-Verkehrskommissar Siim Kallas.

    "Wenn wir wirklich ernsthaft den Ausbau der Beziehungen zu unseren Nachbarn anstreben, müssen wir jetzt die für den grenzüberschreitenden Güter- und Personenverkehr erforderlichen Infrastrukturen aufbauen, Bürokratie abbauen und Engpässe beseitigen", erklärte Kallas. Insgesamt sind auf mittlere und lange Sicht 20 Maßnahmen geplant.

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    2 Kommentare

    • Kelticwiking  •  vor 10 Monaten
      Bevor die EU - Deppen an das Ausland denken , sollten sie erst mal dafür sorgen , innerhalb der EU für anständige Verkehrsverbindungen zu sorgen.
      Allein in Deutschland fehlen 150 000 LKW Parkplätze. Die Fahrer finden nach 18.00 Uhr definitiv keine Stellplätze mehr und stehen vor der Wahl entweder gegen die Ruhe und Lenkzeitvorschriften zu verstoßen oder ihren Truck regelwidrig und gefährlich abzustellen.
      Wer weiterfährt wird gnadenlos zur Kasse gebeten.
      Deutschland ist bekannt dafür , sogenannte " Geisterbaustellen " zu installieren auf denen zwar monatelang nichts gebaut wird , die Autobahn jedoch auf vielen Kilometern extrem eingeengt ist und so regelmäßige Horrorstaus fabriziert werden.
      Die Autobahn A13 von Berlin nach Dresden wurde trotz besseren Wissens nur 2-spurig erneuert , obwohl schon vorher feststand , daß diese Verbindung von vorn herein völlig überlastet ist . Das gleiche gilt für die A24 Belin - Hamburg . Was die EU - Politiker dazu bringt , vor dem Hintergrund dieser kaum tragbaren und gefährlichen Mißstände , über den Ausbau von Verkehrsverbindungen an den Grenzen der EU nachzudenken ist mir ein Rätsel.
      Wenn man dann noch darüber nachdenkt , daß der Euro zusammenzubrechen droht und die EU - Staaten am Ende sowieso machen was sie wollen ( siehe Dänemark mit seinen regelwidrigen Grenzkontrollen ) , muß man sich schon fragen , was das alles überhaupt noch soll und für wie blöd die Menschen eigentlich von den Politikern gehalten werden .
    • Wolfgang Eberhard  •  vor 10 Monaten
      Dieses Ziele sind am besten durch Sparsamkeit zu erreichen. Maßnahmen, die nicht unmittelbar wirtschaftlich sind, scheiden aus.
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