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    Eurogruppen-Chef droht Athen mit Ende der EU-Hilfen

    Juncker: Ohne Reformen keine "Solidaritätsleistungen"

    Der Chef der Eurogruppe, Jean-Claude Juncker, hat Griechenland mit einem Ende der Finanzhilfen durch die Europäische Union gedroht. Sollte Griechenland die notwendigen Reformen nicht durchsetzen, könne es auch von anderen keine "Solidaritätsleistungen" erwarten, sagte Juncker dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". "Wenn wir festellen sollten, dass alles schiefgeht in Griechenland, dann würde es kein neues Programm geben", warnte der Eurogruppen-Chef. Das hieße, dass Griechenland im März Pleite sein würde.

    Allein die theoretische Möglichkeit der Staatspleite sollte den Griechenland "dort Muskeln verleihen, wo sie im Augenblick noch ein paar Lähmungserscheinungen haben", sagte Juncker. Vor allem die Privatisierung von Staatsbetrieben sei noch nicht ausreichend vorangetrieben worden. In diesem Punkt werde die EU aber "nicht lockerlassen".

    Griechenland verhandelt seit Wochen mit seinen Privatgläubigern über einen freiwilligen Schuldenerlass, der das von der Pleite bedrohte Land um rund hundert Milliarden Euro entlasten soll. Zudem spricht die Regierung in Athen mit der Eurozone und dem Internationalen Währungsfonds über ein zweites Hilfsprogramm von rund 130 Milliarden Euro.

    Quizaction

     

    52 Kommentare

    • G.M.K.  •  vor 3 Monaten
      Das sind bei den Griechen seit Jahren keine Lähmungserscheinungen, sondern durch die Verantwortlichen, bestehend aus korupten Politikern und Bangstern, ein ganz kool und über viele Jahre hinweg betriebenes hinterpforziges Desaster, welches sich dem Finale nähert !

      Hier werden die Bürger der EU am Nasenring vorgeführt nach einem sehr clever gestalteten Drehbuch. Am Ende stehen die Verantwortlichen da als diejenigen, die es ja nur gut gemeint hatten, aber leider, leider gibt es ja diese unwilligen Griechen, die alles kaputtgemacht haben.

      Und die Milliarden sind weg, niemand hat sich bereichert. Dies werden "Die" EU-Häuptlinge uns weißmachen wollen. Und einige viele Volldeppen werden sich damit zufrieden geben, wie gewohnt.
      • Andreas vor 3 Monaten
        Das ist auch absolut richtig...
      • G.M.K. vor 3 Monaten
        @Andreas: Juncker und die anderen wissen doch ganz genau, dass zur Gesundung der Griechischen Wirtschaft Geld in Umlauf kommen muss, dass das Land kaputtgespart wird.
        Sie wissen seit Längerem ganz genau was nun unausweichlich vor der Türe steht. Ich persönlich meine, dass hier der größte Raubzug aller Zeiten abgeht. Und auch unsere Politiker und Bangster waren und sind daran beteiligt.
    • Manfred G  •  vor 3 Monaten
      Guten Morgen Herr Junker ! Auch schon aufgewacht ?
      • maurice d vor 3 Monaten
        Mehr als die Banken sind es die korrupten Oligarchenfamilien, die Ursache der Krise sind. Toleriert von jahrelangem Wegschauen der parasitären EU-kratie. Und Luxemburg-Junckers, dem man nicht mal die Frage stellt, wieviel GR-Oligarchen milliarden in seinem Steuerparadies gehortet werden. Wohlgemerkt: NIEMAND stellt ihm diese Frage, auch die Grün-Linken nicht !!!
    • Ordeal  •  vor 3 Monaten
      Die 'Luft' ist raus, Milliarden Euro sind außer Landes gebracht, die Reichen sind reich weil sie gespart haben :-), die, die nix haben sollen sparen, fragt sich nur was?, und jede Menge Klugsch.e.i.ß.e.r strotzen vor dämlichen Ratschlägen, einfach nur gruselig alles!
    • klaus  •  vor 3 Monaten
      Griechenland ist Pleite,wovon bezahlen die eigentlich die Panzer die im letzten Jahr gekauft wurden?womöglich zu dem Zweck die eigene Bevölkerung im Zaum zu halten,Sauerei das alles
      • Yahoo! Benutzer vor 3 Monaten
        Du meinst bestimmt die U- Boote,
        die Merkel samt Milliardenbetrag übergab ?
      • Grantler vor 3 Monaten
        Die brauchen die Panzer, wenn sie wieder eine Obristen-Junta einrichten, nachdem die Demokratie pleite gegangen ist.
    • Wasserträger  •  vor 3 Monaten
      Griechenland, der Schuss in den Ofen - von Anfang an.

      Wenn man diese EU-Politk verfolgt hat, muss man zwangsläufig erkennen, dass enorme Geldmengen von wirtschaftlich starken Ländern (Deutschland allen voran) nach dem Gießkannen-Prinzip ohne Konzept, Sinn und Verstand breit verstreut wurden. Die Gelder, die man gerade nach Griechenland transferierte, sind in dunklen Kanälen versickert. Der Europäische Gerichtshof, so er seinen Namen gerecht werden sollte, müsste dieser kriminellen Geldvernichtung nachgehen. Das Gelabere eines Jean-Claude Junckers ist doch nur - höflich ausgedrückt - eine Beschwichtigung, um eine wirkliche Aufarbeitung der wahren Tatsachen hinaus zu schieben bzw. ins Leere laufen zu lassen.
      So langsam glaube ich es auch. Der Murks namens EU könnte von den Amerikanern langfristig inszeniert worden sein, um Deutschland als mögliche Konkurrenz platt zu machen und seine Vormachtstellung in der Welt zu wahren. Vom logischen Standpunkt wäre es doch sinnvoller gewesen, Deutschland im Zentrum Europas mit seiner guten Infrastruktur weiter auszubauen und die wirtschaftlich schwächeren Länder in einer Art internationalen Arbeitsteilung an unsere Leistungsfähigkeit heran zu führen. Zwar ist Deutschland noch im Export sehr gut. Jedoch dürfte diese Profitabilität nur über Billiglohnarbeit für die Unternehmen möglich sein. In Deutschland fehlt jedoch demografisch der Nachwuchs und auch die Bildung geht immer mehr verloren. Hier geht es nur um Abzocke im großen Stil und nichts weiter.
    • Yahoo! Benutzer  •  vor 3 Monaten
      Er droht der Juncker, lässt dieser nun seine Muskel spielen ?
      " Schlechtes Benehmen halten die Leute doch nur für
      eine Art Vorrecht, weil ihnen keiner aufs Maul haut. "
      ( Klaus Kinski )
      • Heinz Pfeifer vor 3 Monaten
        Bist Du bescheuert?
      • Wolfgang Eberhard vor 3 Monaten
        Der Juncker ist ein falscher Fünfziger. Umarmt inniglich die kriminellen Griechen und uns will er glauben machen, dass er sauber ist.
      • Yahoo! Benutzer vor 3 Monaten
        @ Pfeife ;
        Diese Art von Gesässpastenarticulare beweisst Deine
        exorbitante sowie niveauvolle Rhetorik sowie NULL Empirie.
        Dennoch , Danke der Nachfrage ...
    • Nobody  •  vor 3 Monaten
      Schon irgendwie komisch... Gestern hieß es noch, Frau Merkel genießt vor allem wegen ihrem Krisenmanagement in Umfragen den höchsten Popularitätsstatus seit Jahren, heute heißt es nun, dass Griechenland kurz davor steht, zum Abschuss frei gegeben zu werden. Erinnert mich irgendwie an 45, als der Russe kurz vor Berlin stand, im Volksempfänger aber vom Endsieg die Rede war. Nordkorea wird wahrscheinlich in diesen Tagen voller Neid zu uns herüberblicken, dass unsere Propagandamaschinerie so erfolgreich funktioniert.
      • Riddick vor 3 Monaten
        Wieso findest du das komisch? Es ist alles nur eine Frage der "geleiteten Medien und zielgenauer Suche der Umfragenklientel" und schon bist DU Kanzler Nobody. Das nenne ich "gut ausgebildet worden in der Normannenstr."...
    • ichbinsauer  •  vor 3 Monaten
      "Vor allem die Privatisierung von Staatsbetrieben sei noch nicht ausreichend vorangetrieben worden. In diesem Punkt werde die EU aber "nicht lockerlassen".

      Wer soll denn diese maroden Staatsbetriebe kaufen? Die Eisenbahn z. B.? Mieses Schienennetz, zu viele und zu teure Beschäftigte, fährt zig Milliarden Miese jedes Jahr ein.

      Es ist doch Utopie zu glauben, dass das funktioniert.

      Außerdem, was soll ein Schuldenerlass von 100 illiarden, wenn sofort darauf wieder neue Schulden in Höhe von mindestens 130 Milliarden oben drauf kommen?
    • Ingwert  •  vor 3 Monaten
      Von wem reden wir eigentlich? Griechenland, der Grieche etc. Schuld an dem Desaster sind die, die den Hals nicht voll genug bekommen. Das Volk wurde genauso wie bei uns nicht gefragt. Versager sind die Politiker, Banker die Nimmersatten und auch die Regierungen in Europa. Die sagen heut noch nicht dem Volk die Wahrheit. Ich unterscheide schon, wer die Ursachen gesetzt hat. Deshalb gehört meine Beistand dem griechischen Volk.
    • Thomas  •  vor 3 Monaten
      bauernland in griechenhand
    • Marc Aurel  •  vor 3 Monaten
      Evtl. globale Verarsche. Was willst aber denn machen, wenn die andern das Geld nicht
      haben, um die ganz wichtigen Autos zu kaufen.
    • Wolfgang  •  vor 3 Monaten
      Das gedrohe ist doch für Griechenland doch nur gejaule der Eu.Denn Griechenland wird so oder so keinen klabs von Papa Eu kriegen.
    • MesserUndGabel  •  vor 3 Monaten
      Tja,wenn so ein Land wie Griechenland ausgeraubt wurde und nix mehr zu holen ist,was sollen die dann machen?
      Das Geld ist unter den Banken gerecht verteilt und verrottet da,daß andere verhungern.
      Wo kein Geld ist,kann auch keine Wirtschaft existieren,außer Sklaverei wie hierzulande.
    • Uuq  •  vor 3 Monaten
      Hellas = Hell Ass
    • georgios  •  vor 3 Monaten
      Der spendierte Erfolg
      VON STEPHAN KAUFMANN, 03.02.12, 20:56h, aktualisiert 03.02.12, 21:02h
      BERLIN/MZ. Die Verhandlungen über einen Schuldenerlass für Griechenland sind in der letzten Runde. Auf 100 Milliarden Euro sollen Athens Gläubiger verzichten. Es ist eine gigantische Pleite. Um einen ähnlich großen Erlass zu finden, muss man 59 Jahre zurückgehen. Damals war die Bundesrepublik Deutschland der Profiteur. Das Londoner Schuldenabkommen vom Februar 1953 – bei dem auch Griechenland verzichtete – ermöglichte den wirtschaftlichen Aufstieg Westdeutschlands. Finanzminister Fritz Schäffer hatte den deutschen Verhandlungsleiter Hermann Josef Abs gewarnt: Mit den Verhandlungen über die Regelung der Altschulden übernehme er eine undankbare Aufgabe. „Herr Abs“, sagte Schäffer, „wenn Sie es schlecht machen, werden Sie an einem Birnbaum aufgehängt und wenn Sie es gut machen, an einem Apfelbaum.“

      Heute ist jedoch klar: Die Bundesrepublik erzielte einen außergewöhnlichen Erfolg, spendiert von den USA. „Seine heutige finanzielle Stabilität verdankt Deutschland Amerika, das nach dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg auf viel Geld verzichtet hat“, sagt Albrecht Ritschl, Wirtschaftshistoriker an der London School of Economics. Zum einen ging es 1953 um die Regelung der Vorkriegsschulden im Ausland, die zum großen Teil aus nicht geleisteten Reparationszahlungen nach dem Ersten Weltkrieg bestanden. Bereits in den 20er und 30er Jahren hatten die Gläubiger auf Druck der USA ihre Forderungen um viele Milliarden Mark gesenkt. Dennoch konnte Deutschland nicht zahlen, die nationalsozialistische Regierung beendete ab 1933 den Schuldendienst weitgehend.

      Im Londoner Abkommen wurde zunächst die Vorkriegsschuldenlast um 15 Milliarden D-Mark reduziert, indem die Gläubiger auf entgangene Zinszahlungen ab 1934 verzichteten. Es blieben jedoch noch rund 14 Milliarden übrig. Dazu kamen Nachkriegsschulden über rund 16 Milliarden D-Mark. Zusammen ergab sich eine Forderung von 30 Milliarden, der eine Wirtschaftsleistung der Bundesrepublik von 70 Milliarden gegenüberstand. Die daraus resultierenden Belastungen seien „unmöglich zu erfüllen“, so Abs.

      Die 65 Gläubigerstaaten hatten ein Einsehen. Am Ende gewährten sie dem Rechtsnachfolger des Dritten Reiches einen Erlass von 50 Prozent der gesamten Auslandsverbindlichkeiten. Dazu kam die massive Senkung der Zinsen. Zum Vergleich: Die gesamten Auslandsschulden Griechenlands dürften durch den derzeit verhandelten Erlass nur um 18 Prozent sinken. Das Abkommen enthielt noch weitere Vorteile. Die Rückzahlung der Schulden wurde gestreckt bis zum Jahr 1988. Anders als im Fall Griechenlands wurde der Erlass nicht von der Umsetzung von Sparprogrammen abhängig gemacht, sondern sah wachstumsförderliche Maßnahmen vor. Mit ihnen wurde sichergestellt, dass Deutschland die Rückzahlung aus seinen Exporteinnahmen decken konnte und nicht – wie heute Athen – durch die Aufnahme neuer Schulden. Die vom Ausland geforderten Rückzahlungen betrugen in keinem Jahr mehr als 3,5 Prozent der deutschen Exporterlöse. Zum Vergleich: Athen musste 2011 allein für Zinsen rund elf Prozent seiner Exporteinnahmen ausgeben. In Griechenland haben die Krise und die Sparbemühungen zu einer katastrophalen Schrumpfung der Wirtschaftsleistung geführt. Infolge dessen kann Athen die Forderungen von EU und Internationalem Währungsfonds (IWF) nicht einhalten – und wird daher von IWF und EU zu immer schärferem Sparen gezwungen. Dies hätte der Bundesrepublik nicht passieren können: Denn laut Abkommen durfte „der Plan die deutsche Wirtschaft nicht aus dem Gleichgewicht bringen“.

      Dies hat funktioniert. Angetrieben von Marshall-Plan-Hilfen und globalem Nachkriegs-Boom wuchs die westdeutsche Wirtschaftsleistung nach dem Schuldenschnitt jährlich zwischen neun und acht Prozent. Die Schulden sanken.
    • Night Wolfe  •  vor 3 Monaten
      Toll, dann geht Griechenland in den Staatsbankrott und das wars. Wir können Griechenland nicht einfach rauswerfen, denn dann folgen andere Staaten. Eine weitere Konsequenz könnten dann auch ein Warenboykott aus Deutschland werden und das wird die Deutschen sehr hart treffen, Deutschland lebt von Export und wenn ganze Märkte wegbrechen ist der deutsche Wohlstand auch bald wieder verschwunden!
    • Quirin Minou  •  vor 3 Monaten
      Nicht nur androhen, nicht mehr zahlen, das ist die Antwort,die die Griechen verstehen.
      Seit 2 Jahren wurde immer angedroht und nichts ist passiert. Damit muß Schluß sein.
    • Mathieu  •  vor 3 Monaten
      Wie lange noch drohen? Bei Kindern muss man auch konsequent sein, weil die lieben Kleinen sonst ruckzuck wissen, was Sache ist.
      Aber mal davon abgesehen. Zur Katastrophe in jenem Land haben nicht nur ein paar Supereiche und Politiker beigetragen. Da hat jeder Steuern hinterzogen und den Staat dazu noch abgezockt. Also können sich dort alle die Hand reichen.
    • Ambrosius  •  vor 3 Monaten
      Die Griechen sollen doch die korrupten Politiker und Mafiosi aus ihrem Land werfen, aber wer regiert dann ihr Land???
    • Carsten  •  vor 3 Monaten
      Ende Februar wird das "Bankenkonsortiumsprachrohr" Josef Ackermann wieder in Berlin und Brüssel vorstellig werden und etwas von unzumutbarer Belastung für die Banken und die Konsequenzen für Europa faseln. Anfang März fliessen dann die 150 Milliarden Euro nahezu ungefiltert in den Rachen der Gläubiger (Banken). Mitte März geht das Spiel wieder von vorne los und man beschließt das nächste Rettungspaket. Wir werden solche Meldungen noch Jahre zu hören bekommen. Komisch ist nur, dass Griechenland einen vernachlässigbaren kleinen Anteil an der Wirtschaftsleistung Europas hat, also eine Staatspleite keine großen Auswirkungen auf Europa hat. Brüssel und Berlin soll endlich zugeben, dass dieses Schmierentheater nur auf Wunsch der Banken abgezogen wird.
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