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    Europa-Chef des IWF tritt zurück

    Borges nimmt aus persönlichen Gründen seinen Hut

    Meistgelesene Artikel - Wirtschaft

    Mitten in den Rettungsbemühungen für überschuldete Staaten in der Euro-Zone ist der Leiter der Europaabteilung des Internationalen Währungsfonds (IWF) zurückgetreten. Der Portugiese Antonio Borges verlasse den IWF aus "persönlichen Gründen", teilte die in Washington ansässige internationale Finanzinstitution mit. IWF-Chefin Christine Lagarde habe als seinen Nachfolger Reza Moghadam nominiert, einen ranghohen IWF-Mitarbeiter britisch-iranischer Herkunft.

    Borges leitete seit November 2010 die Europaabeilung des Währungsfonds. Der 63-jährige Portugiese lege seinen Posten nun mit sofortiger Wirkung nieder, hieß es.

    Der IWF spielt eine wichtige Rolle beim Kampf gegen die Schuldenkrise in der Euro-Zone. Der Währungsfonds beteiligt sich mit Krediten im Umfang von 250 Milliarden Euro am Euro-Rettungsschirm. IWF-Experten überprüfen gemeinsam mit Vertretern der EU-Kommission und der Europäischen Zentralbank (EZB) die Spar- und Reformbemühungen der angeschlagenen Länder.

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    9 Kommentare

    • G.M.K.  •  vor 6 Monaten
      Bin mal gespannt, wann die Regierungen der EU ihren Bürgern reinen Wein einschenken und sagen, dass das Experiment Europäische Union ein Experiment war, dass gescheitert ist.

      Es wird zu diesem Tag kommen, und man sollte sich Gedanken machen, wie die Rückabwicklung von statten gehen soll.
      Vielleicht bekommen das wenigstens diese Versager hin.
      • ichbinsauer vor 6 Monaten
        In der Form werden die das nie zugeben. Eventuell werden sie sagen: Die bösen Märkte haben uns zu Tode gehetzt und zum Wohle der Bürger kehren wir zu den Nationalwährungen zurück.
        Wie viel Billionen bis dahin verbrannt wurden, wird wieder mal verschwiegen. Sie konnten es ja nicht ahnen und das die Bürger zu über 70% gegen den Euro sind, ist auch an ihnen vorbei gegangen.
      • Soldknecht-MEWW- vor 6 Monaten
        So einfach machen sie das euch leider nicht....
      • Anton vor 6 Monaten
        Statt einer Rückabwicklung wäre eine Flucht nach vorn die einzig richtige Lösung.
        Mit 'Flucht nach vorn' meine ich, endlich ernst zu machen mit einem wirklich vereinten Europa - die Gründung der USE (United States of Europe).
    • REYNALDO  •  vor 6 Monaten
      Brathahn
    • Oracle  •  vor 6 Monaten
      Ein Portugiese in dieser Funktion - kein Wunder, dass man von Portugals Schuldenberg in letzter Zeit so wenig gehört hat. Das dürfte sich sicherlich bald ändern.
    • Bauernauslacher  •  vor 6 Monaten
      der verwirrte Kauder muß auf dem CDU-Parteitag gesagt haben
      " jetzt spricht man deutsch in Europa " - jetzt sind die Briten empört und vergleichen Deutschland wie zu A.... Zeiten
      andere EU- Staaten werden sich das bestimmt auch nicht von Deutschland gefallen lassen
      es ist bestimmt nur noch eine Frage von Monaten bis die EU zusammenbricht
      • REYNALDO vor 6 Monaten
        Claudia, ich denke dass Kauder schon sehr ungluecklich fuer Deutschland agiert hat. Man sollte wirklich mal ueberlegen, wie in diesen Monaten D und F rueberkommen. Wer ein Minimalmass an Wuerde und Stolz spuert, wuerde sich ueber diese beiden schon aergern. Ich persoenlich finde es auch unangemessen. Durch deren Einflussnahem werden ganze Demokratien vergaukelt indem ploetzlich nicht gewaehlte Individuen als Regierung eingesetzt werden. Der Praejudiz ist enorm, wenn so etwas Schule macht. Aber ich glaube, dass interessiert niemand
        Gruss
      • A-B-C vor 6 Monaten
        fand ich gut dein beitrag,nur weil meintest interessiert niemand
        gruss
    • Iveco Truck  •  vor 6 Monaten
      Aha - also aus persönlichen Gründen. Natürlich nicht, weil der Euro am bröseln ist!
      • Bert vor 6 Monaten
        die wahren Gründe würden mich wirklich interessieren
      • Yahoo! Benutzer vor 6 Monaten
        wer verlässt das sinkende schiff?
    • ichbinsauer  •  vor 6 Monaten
      Die Ratten verlassen das sinkende Schiff.
    • Willbur  •  vor 6 Monaten
      Auch wenn er es nicht zugeben darf, er weis,dass der Ruin vieler Statten nicht mehr zu bremsen ist. Unsere Hohlkörper in der Politik werden immer erst wach,wenn es zu spät ist.Aber unsere Super-Angie ist ja für ihre Ausreden und Kehrt-Politik bekannt.
    • Testa Rossa  •  vor 6 Monaten
      war wohl kein Bilderberger
    • Rudolf  •  vor 6 Monaten
      Da gibts doch das Sprichwort: "Die Ratten verlassen das sinkende Schiff".
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