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    Europapolitiker Schulz fordert Konjunkturpaket für Athen

    Westerwelle sichert Griechenland deutsche Hilfe zu

    Der designierte Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz (SPD), hat ein milliardenschweres EU-Konjunkturpaket für Griechenland gefordert. Vor der neuen Schicksalswoche für Griechenland zollte Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) dem Land Respekt für den Reformkurs in der Schuldenkrise. Bei seinem Besuch am Sonntagabend sicherte er der Regierung in Athen zudem Unterstützung zu.

    Schulz schlug im "Hamburger Abendblatt" vor, die bis 2016 vorgesehenen europäischen Strukturfonds-Mittel für Griechenland vorzuziehen und als Konjunkturprogramm einzusetzen. "Wenn diese Mittel sinnvoll, zukunftsorientiert und nachhaltig eingesetzt werden, könnte Griechenland somit seine Wirtschaft ankurbeln", sagte Schulz.

    Der Vorsitzende der sozialistischen Fraktion im EU-Parlament wies auf die Dringlichkeit einer neuen Finanzspritze für Griechenland hin: "Das Land braucht die Investitionen jetzt und nicht erst in ein paar Jahren." Da die Gelder des Strukturfonds ohnehin verplant seien, käme es für die anderen EU-Staaten zu keinen Mehrausgaben, argumentierte der SPD-Politiker.

    Griechenland und Europa gehörten zusammen, sagte Westerwelle nach einem Treffen mit seinem griechischen Kollegen Stavros Dimas. Mit seinem Besuch in Athen wolle er eine Botschaft der Ermutigung an das griechische Volk aussenden. Deutschland und Europa wollten den Griechen bei der Bewältigung der Probleme helfen. Griechenland habe in einer schwierigen Phase bereits Reformen auf den Weg gebracht. Athen müsse den Reformweg aber weitergehen, forderte Westerwelle.

    "Deutschlands Bekenntnis, dass es Griechenland zur Seite stehen wird" sei "sehr wichtig", sagte Dimas. "Ich glaube, dass wir gestärkt aus der Krise hervorgehen werden", fügte der griechische Außenminister hinzu.

    Westerwelle hatte in Athen zunächst Regierungschef Lucas Papademos und den Chef der konservativen Nea Dimokratia, Antonis Samaras, getroffen. Die Nea Dimokratia gehört der Regierung der nationalen Einheit an, die Griechenland mit einem rigiden Sparprogramm aus der Schuldenkrise führen will.

    Der Regierung in Athen steht eine aufreibende Woche bevor: Von Dienstag an will die Troika aus Experten des Internationalen Währungsfonds, der Europäischen Zentralbank und der EU-Kommission die Fortschritte des Landes im Kampf gegen die Schuldenkrise erneut unter die Lupe nehmen. Am Mittwoch sollen die Gespräche mit den Banken über einen Schuldenschnitt wiederaufgenommen werden.

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    53 Kommentare

    • Dieter  •  vor 4 Monaten
      Da fordern EU Politiker ein weiteres miliardenschweres EU Konjunkturpaket für Griechenland.
      Griechenland und andere EU Staaten schießen doch Eigentore am laufenden Band.
      Die EU sollte doch jetzt diesen Eigentorschützen den kontrollierten Austritt aus der EU anbieten und diesen kontrollierten Austritt auch hinsichtlich der verbliebenen Restschulden gezielt überwachen.
      Wie lange soll diese Sterbehilfe denn noch andauern?
      • Tannhäuser vor 4 Monaten
        halbgesicht den Knall wird es nicht geben, das ist Fakt!
      • Tannhäuser vor 4 Monaten
        hoffentlich geht es euch nie so schlecht wie ihr immer schreibt!
      • Klaus vor 4 Monaten
        Wenn die Kameras und Mikrofone aus sind, hauen sich die Griechen in den Hinterzimmern auf die Schultern und Schenkel ob des EU-Wahnsinns.
    • Quirin Minou  •  vor 3 Monaten
      Keinen Euro mehr für diese Verschwender. Alles versickert dort.
    • IM Larve  •  vor 4 Monaten
      """Wenn diese Mittel sinnvoll, zukunftsorientiert und nachhaltig eingesetzt werden, könnte Griechenland somit seine Wirtschaft ankurbeln", sagte Schulz.""" ...nachhaltig u. zukunftsorientiert Wirtschaften ??? Griechenland ??? Das Land das sich in die europäischen Sozialsysteme eingeschlichen hat um keinen Finger mehr krum machen zu müssen ??? Die sich eingebildet hatten, eine EU Mitgliedschaft sei der Beitritt in die Union der fließenden Flüße aus Milch u. Honig ??? Der Kerl leidet doch unter Wahnvorstellungen, kein Wunder das es mit der EU immer weiter bergab geht wenn solche psychisch gestörten Träumer das sagen haben. Allein die Tatsache "Griechenland" und "Wirtschaft" in einem Satz zu verbinden, grenzt an Größenwahn.
      • chapp100 vor 4 Monaten
        Natürlich leidet Schulz unter Wahnvorstellungen - schließlich ist er ja auch von der SPD ! Diese Art von Geisteskrankheit ist in dieser Partei und ihren Wählern weit verbreitet.
    • Andreas K.  •  vor 4 Monaten
      Freiheit,Gleichheit und Brüderlichkeit - aber nur für die Logenmitglieder bzw. Hochgrad-Freimaurer ... sie sprechen sich auch untereinander mit Brüder an. Solange die Völker der Erde dieses Märchen glauben - ändert sich die Welt stetig weiter zu deren Verderb ...
      Die Griechen werden gegen Deutsche aufgehetzt und soweiter ... Schaltet doch mal die Denkmurmel ein, soweit noch vorhanden
    • loh99lei  •  vor 4 Monaten
      Die beiden tun sich leicht mit unserem Geld Griechenland helfen zu wollen; ihres ist es ja nicht- oder fast nicht.
      Meines Erachtens wäre der richtige Weg die ausstehenden Steuern einzutreiben; das sind Milliardenbeträge.
      Aber die griechischen Finanzbeamten sind zu korrupt oder zu träge um das zu tun; oder einfach vom System her unfähig.
      • Willbur vor 4 Monaten
        Die griechischen Finanzbeamten freuen sich doch jedesmal, wenn das Betteln ihres Papapleitolos erfolgreich war und neues Geld eingegangen ist. Dann wird erstmal Sirtaki zur Feier des Tages getanzt und über nächste Bettelstrategien bei 3 Hektoliter Ouzo nachgedacht.
      • SLIMtronics vor 4 Monaten
        Als ob die paar Steuern reichen wuerden... Die paar verkauften Oliven, Weinflaschen und Hotelzimmer reichen nicht aus, um sich ein Sozialsystem nach kerneuropaeischem und Bruesseler-Phantasie-Modell leisten zu koennen. Das ist der Grund und nichts anderes.
      • Tannhäuser vor 4 Monaten
        halbgesicht stand bei dir schon jemand vor der Tür und hat für die Griechen gesammelt,und von was bezahlst du die Zeche?
    • Flocke  •  vor 4 Monaten
      Nehmt den Politikern das Geld weg und Gebt Ihnen 150€ im Monat,das sind die ersten die Schreien,das Sie damit nicht auskommen Aber uns schröpfen,das können sie
    • Nobody  •  vor 4 Monaten
      Bravo! Aber damit das Geld auch gleich beim Empfänger ankommt und nicht wieder bürokratische Umwege nehmen muss, würde ich vorschlagen, dass wir das Geld gleich zu gleichen Teilen auf die schweizer Konten der Griechen und auf das Konto des amerikanischen Pentagons überweisen. Oder braucht Griechenland keine weiteren US-Panzer?
    • maurice d  •  vor 4 Monaten
      was für eine Katastrophe, dieser SPD mann! GR war einer der EU länder die in den vergangenen Jahren am MEISTEN von allen möglichen Subventionen profitiert haben.
      Resultat: Staatsbankrott, Gesellschaftsbankrott! GR muss seine Schulden zahlen und wenn es 40 Jahre dauert. Dann müssen die 280 Milliarden GR Euros in der Schweiz blokiert werden wie bei Gaddaffi. Ich denke ein Grossteil der 360 Milliarden Schulden ist auf diesen Privatkonten gelandet. Wie kann man so naiv sein wie dieser SPD mann?
    • P W  •  vor 4 Monaten
      Ja natürlich fordert er das - er muß es ja auch nicht aus eigener Tasche bezahlen !
    • Marcus  •  vor 4 Monaten
      ja Herr Westerwelle an Griechenland sehen sie mal wo es in füren kann wenn der Staat keine Steuern mehr ein nimmt .wollen sie immer noch die reichen entlassten.und die Arbeiter belassten. eine idee machen sie es mit Griechenland so wie mit der DDR schiken sie doch Beamte von uns in ,mit Otto sind sie ja auch Eutoper meister gehworden.- habe LRS Danke.
    • Rudolf  •  vor 4 Monaten
      Standard & Poors hat Griechenland schon aus der Eurozone herausgerechnet. Für S & P gibt es nur noch 16 Eruroländer statt 17. Der Euro ist auf Tiefststand und unsere Vollid.....ten in vorderster Front Westerwelle sind bereit, sinnlos aber Milliarden in dieses marode korrupte System zu pumpen. Bevor DL nicht von den Ratingagenturen auf Ramschniveau herabgestuft wird, wird diese Regierung den letzten Euro Ihrer Bürger opfern. Genauso wie Adolf den letzten Landser in Stalingrad geopfert hat. Koste es was es wolle. Das du....me deutsche Volk wird noch viel Zeit bekommen nachzudenken warum sie solche Versager und Volksverräter an die Regierung gewählt haben.
      • J.D. vor 4 Monaten
        Das dumme dt Volk,da hast du Recht,aber die werden es nie begreifen!
      • Knut vor 4 Monaten
        Wenn das deutsche Volk so dumm ist warum regt ihr eucfh dann auf. ist doch klar dass alles in die grütze geht dann.
        Vielleicht verstehen sie einiges nicht, weil ihr behauptet dass sie dumm sein anstatt mit ihnen zu kommunizieren. Genau das denken die Politiker auch.
        Das Volk denkt die Politiker sind dumm, jeder denkt dass restliche Volk ist dumm, die Politiker denken alle sind dumm und undankbar.
        Warum lösen wir die Gruppe nicht auf, wenn sie zum scheitern verurteilt ist?
        Das dumme deutsche Volk ist anscheinend nicht so pfiffig, als dass ihr euch damit identifizieren könnt.
        Wenn Ihr so supertalentiert seid, dann krämpelt die Ärmel hoch und fangt an das Ding aus dem Dreck zu ziehen.
        Der Sehende hat die verantwortung!
      • fritz vor 4 Monaten
        Es geht nicht um Griechenland, dieses Land ist nur der Versuchsballon um auszutesten wie weit die Politik und ihre Bosse gehen können ohne daß das Volk ernsthaft rebelliert.
    • Roland  •  vor 4 Monaten
      Die langjährigen Konjunkturpakete in Form von Verschuldung haben das Land doch gerade in die bequemen wirtschaftlichen Fehlentwicklungen geführt. Jetzt plädiert der EU-Politiker Martin Schulz, man solle das weiterführen????
      • Willbur vor 4 Monaten
        Und jetzt denke mal nach, ob genau nicht das auch beabsichtigt ist und welchen Erfolg die EU Fanatiker davon tragen und der kleine Zahlemann endlich hilflos den Machenschaften der Finanzjongleuren ausgeliefert ist.
      • Willbur vor 4 Monaten
        @ Gerd. Siehst du da irgendeinen Zusammenhang, dass ein schnelles NPD Verbot von den amtierenden Ganoven angestrebt wird ???...grins
      • Willbur vor 4 Monaten
        Das Problem wird aber bei der nächsten Wahl sein, dass genau dieselben Pappnasen, welche uns jetzt schon denunzieren und bevormunden, auch wieder an die Macht kommen.Die bilden dann Koalitionen von 5 Parteien, wobei jede einzelne nur 5% hat, oder schenken sich Überhangmandate, usw. Wir werden auch mit Neu- oder Protestwahlen nichts mehr an diesem Sumpf ändern.
    • Elke  •  vor 4 Monaten
      Schulz und Westerwelle wollen immer die unendlichen Löcher stopfen ! Warum ? Ist doch bald keiner mehr da bei den Griechen, die sind doch fleißig am auswandern .
    • fritz  •  vor 4 Monaten
      "Reformkurs in der Schuldenkrise"- übersetzt heißt das totale Verarmung der Bevölkerung, Ausverkauf der noch im Staatsbesitz befindlichen Kultur- und Wirtschaftsgüter.
      "Das Land braucht die Investitionen jetzt und nicht erst in ein paar Jahren." Das heißt geben wir den Reedern und anderen Großindustriellen Zuschüsse damit ihre Konten in den Steueroasen noch fetter werden.
      "Am Mittwoch sollen die Gespräche mit den Banken über einen Schuldenschnitt wiederaufgenommen werden." Meint laßt uns verstärkt Wirtschaftsbetrug und Steuerhinterziehung verschleiern. - Eigentlich müßte EU und IWF weltweit das Bankgeheimnis aufheben und die hinterzogenen Steuern wieder zurück führen. Aber nein, das Volk muß zahlen. Siehe Deutschland, unsere Wirtschaftsverbrecher, die in der Schweiz hunderte von Milliarden Steuern hinterzogen haben erhalten durch das Schweizer Abkommen Generalamnestie, d.h. Erlaß der Haft- und Geldstrafen und obendrein bekommen sie über 90% der Steuerschulden geschenkt. Aber uns erzählt man wir müssen sparen. Gibt es eigentlich noch Politiker die tatsächlich für das Volk arbeiten?
    • Bernhard 123  •  vor 4 Monaten
      Wenn wir die Kohle verbrennen sehen wir noch den Qualm. In Griechenland zahlen die 14 Monatsgehälter, da verdien ein pförtner 75.000€. Das is utschmieten Geld!
    • Willbur  •  vor 4 Monaten
      Welche Konjunktur bitte ? Können diese EU Fanatiker nicht endlich der Realität ins Auge schauen und uns mit ihren sinnlosen Rettungsmodellen, Steuererhöhungen und ergebnislosen Beschlüssen in Ruhe lassen.GR hat sich mit falschen Billanzen und Auskünften in die EU gelogen und jetzt sollen wir dafür haften, mit unserer Arbeit, mit unseren Altersvorsorgen, den erwirtschafteten Sozialstand aufgeben ? Entweder Gr wird ein kontrollierter Ausstieg aus der Zirkusarena EU gewährt, oder diejenigen, welche GR in die EU geholt haben und sie unbedingt da behalten wollen, sollen finanziell dafür gerade stehen und das auch zahlen.
    • Der Hohenhorster - Bürger  •  vor 4 Monaten
      Herr Schulz wären Sie doch , als Krämerseele in Aachen geblieben. Die Griechen sollten
      endlich arbeiten wie viele andere Europäer auch. Mit Demo `s wird keine Wirtschaft gesund.
    • Ordeal  •  vor 4 Monaten
      Kann mir irgend jemand sagen, ob er da noch irgend einen Zusammenhang sieht in dieser zweifelhaften, unlogischen, verwirrenden weltweiten Finanzpolitik? Durch die Globalisierung hängt sowieso eine Währung von der anderen ab! Macht doch eine Weltwährung und 50% der Spekulanten könnten sich einen produktiven Job in der Wirtschaft suchen!
    • Manfred  •  vor 4 Monaten
      typischer sozischwachsinn.
    • Wolfgang  •  vor 4 Monaten
      Je mehr Unzufriedenheit und Hass entsteht, um so grösser die Wahrscheinlichkeit auf Krieg. Hatten wir ja schon länger nicht mehr. Als Panzer polieren voll tanken und los ...
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