Bei einem schweren Busunglück in China sind mindestens vier Deutsche ums Leben gekommen. Nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua fuhr der Reisebus auf dem Weg von Peking nach Shanghai auf einer Schnellstraße auf einen Lastwagen auf und fing Feuer. 14 weitere Menschen wurden laut Xinhua bei dem Unglück verletzt.
Eine Sprecherin des Auswärtigen Amt bestätigte den Tod von mindestens vier Deutschen, Xinhua berichtete dagegen von fünf getöteten Deutschen. Laut Auswärtigem Amt waren insgesamt 19 Deutsche an Bord des Unglücksbusses. Botschaftsmitarbeiter seien vor Ort, um die Betroffenen konsularisch zu betreuen.
Der Bus ging nach dem Unfall in der Hafenstadt Tianjin südöstlich von Peking in Flammen auf. Augenzeugen berichteten Xinhua, mehrere Insassen hätten sich aus dem brennenden Bus retten können. Die Passagiere waren laut Xinhua auf einer vom chinesischen Jugend-Reiseservice organisierten Tour unterwegs.
Das Unglück ereignete sich am chinesischen Nationalfeiertag. Mit ihm beginnt in der Volksrepublik die "Goldene Woche" - eine Woche Ferien, in der Millionen Menschen unterwegs sind, um ins Grüne oder zu Familienbesuchen in ihre Heimatorte zu fahren.
Chinas Straßen gehören zu den gefährlichsten der Welt. Im vergangenen Jahr starben in der Volksrepublik nach Behördenangaben mehr als 62.000 Menschen im Straßenverkehr. Häufige Unfallursachen sind Sicherheitsmängel an Fahrzeugen und Verstöße gegen Verkehrsregeln.



