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    Bayern, Gladbach und Fürth im DFB-Pokal-Halbfinale

    Trainer von Hertha und Hoffenheim unter Druck

    Bayern München, Borussia Mönchengladbach und Zweitligist SpVgg Greuther Fürth sind dem deutschen Fußball-Meister Borussia Dortmund ins Halbfinale des DFB-Pokals gefolgt. Die Bayern siegten in Stuttgart gegen den VfB mühelos mit 2:0. Mönchengladbach setzte sich mit 2:0 (0:0, 0:0) nach Verlängerung bei Hertha BSC durch. Fürth gewann beim Erstligisten 1899 Hoffenheim mit 1:0 (1:0) und zog erstmals ins Halbfinale des Cup-Wettbewerbs ein.

    Die Bayern gewannen nach Toren von Franck Ribéry (30.) und Mario Gomez (46.) den Südschlager beim VfB Stuttgart mit 2:0 (1:0) und tanzen weiterhin auf allen drei Hochzeiten. Allerdings verloren die Münchner Nationalspieler Bastian Schweinsteiger durch eine Fußverletzung.

    Für die Trainer Holger Stanislawski aus Hoffenheim und Michael Skibbe in Berlin wird die Luft nun immer dünner. Hertha-Coach Skibbe kassierte im vierten Spiel die vierte Niederlage. Gleichzeitig platzte für Hertha abermals der Traum vom Pokalfinale im eigenen Stadion. Der erst im Sommer verpflichtete Stanislawski steht bei Hoffenheim nun vor dem Aus, nachdem Klubmäzen Dietmar Hopp nach den zuletzt schwachen Leistungen in der Bundesliga den eigenen Coach angezählt und ohne Wenn und Aber den ersten Halbfinaleinzug der Hoffenheimer im Pokal verlangt hatte. Angeblich hat 1899-Manager Ernst Tanner bereits Kontakt zu Markus Babbel aufgenommen, der im Winter Hertha BSC verlassen hatte. Bei 1899 hatte Ex-Nationalspieler Marvin Compper in der 36. Minute wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte gesehen.

    Gladbach reichte im "Gefrierschrank" Olympiastadion eine durchschnittliche Leistung und die Hilfe von Schiedsrichter Felix Brych zum Sieg gegen engagierte, aber glücklose Berliner. Für hitzige Diskussionen sorgte die entscheidende Szene vor dem Tor in der 101. Minute. Hertha-Verteidiger Roman Hubnik hatte Gladbachs Stürmer Igor de Camargo im Strafraum nach Meinung des Unparteiischen eine Kopfnuss verpasst, de Camargo ließ sich spektakulär fallen. Hubnik sah für seine dumme Aktion die Rote Karte, Filip Daems verwandelte den Elfmeter. In der zweiten Minute der Nachspielzeit machte der gerade eingewechselte Oscar Wendt mit dem 2:0 alles klar.

    Drei Tage vor dem Liga-Topspiel am Samstag gegen Schalke 04 beschränkte sich die Borussia vor 47.465 Zuschauern auf konzentrierte Abwehrarbeit und gelegentliche Konter. Das allerdings reichte, um erstmals seit acht Jahren wieder das Halbfinale zu erreichen und vom vierten Pokal-Triumph zu träumen.

    Auch in Hoffenheim war ein Platzverweis mitentscheidend. Compper hatte sich nach einem Schubser gegen Christopher Nöthe nicht im Griff und leistete sich während der anschließenden Rudelbildung noch einen Wischer in das Gesicht von Stephan Fürstner, was von Schiedsrichter Marco Fritz aus Korb zu Recht mit der Roten Karte geahndet wurde. Wenig später machte Occéan die erste Halbfinalteilnahme der Gäste perfekt, die in der Runde zuvor den fränkischen Lokalrivalen 1. FC Nürnberg aus dem Wettbewerb geworfen hatten.

    Die Halbfinalpartien werden am Samstag im aktuellen sportstudio des ZDF durch Fußball-Nationalspielerin Kim Kulig ausgelost. Ausgetragen werden die Spiele am 20. und 21. März.

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    3 Kommentare

    • WOLF09  •  vor 3 Monaten
      Der Vorstand bei Hertha ist ein Witz!! Heulsuse Preetz kann sich wieder Taschentücher einstecken denn der Abstieg ist nicht mehr zu vermeiden.Babbel hatte eine intakte Mannschaft hinter lassen,Skibbe passt da einfach nicht rein es ist nicht zu verstehen,warum der Preetz den gehollt hat? der Vorstand ist unfähig mal auf den Tisch zu hauen und klare Verhältnisse zu schaffen.Die Fans bei Hertha lassen sich zu schnell blenden,die können einem nur Leid tun aber vieleicht zeigen sie dem Verein auch mal die kalte Schulter,sowas hatte es bei Höhnes nicht gegeben er hatte auf dem Tisch gehauen und war auch eine Respektperson aber was jetzt bei Hertha abgeht,ist schlichtweg für alle Berliner ein schlag ins Gesicht.Der Vorstand wird sich bestimmt wieder tolle durchale Parolen einfallen lassen,so wie (nächste Saison steigen wir wieder auf)diesmal wird es ein Traum bleiben,solange diese Leute Hertha lenken.
    • Bernie  •  vor 3 Monaten
      Bin gepannt was dieser Skippe jetzt wieder als Ausrede bringt ? Der passt zu Hertha wie eine Faust aufs Auge ! Das Management von Hertha und der Skippe sind die grössten Blender der Nation und bekommen gerade ihre Quittung !!!
      • WOLF09 vor 3 Monaten
        Leider hat der Preetz bei Höhnes nichts gelernt!!wenn es bei Hertha brannte hatte Höhnes auf dem Tisch gehauen aber Preetz schweigt.Höhnes hatte auch Fehler gemacht aber Hertha stand bei ihm nie so schlecht da wie bei Preetz.
    • Bernhard  •  vor 3 Monaten
      ich denke mal stanislawaski ist sehr blauaeugig nach hoffenheim..
      der maezen mag ja was gebracht haben aber richtig plan hat der auch nicht ...
      es gehoert merh dazu als nur ein station zu bauen und hopp zu heissen um einen verein in der liga dauerhaft zu etablieren..
      vor allem nach dem ja hopp gute spieler verkauft oder vergrault hat ist es kein zeichen von soverenität in kurzer zeit 3 trainer zu verheizen.
      nicht der trainer hat sondernr hopp hat ein problem....
      hoffenheim hat doch egsehen das nac h einer tollen ersten halbserie nix mehr gelaufen ist..
      und zu meinen hoffenheim ist bayern und besser als hamburg bvb bremen etc die alle ihre durststrecken haben und hatten ist nichts mehr als groessenwahn... schade drum die haben gut angefangen und seitdem wird es immer schlimmer...