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    Nach asketischem Flitter-Mahl - Zuckerberg gibt kein Trinkgeld

    Zuckerberg und Chan am Tag ihrer Hochzeit am 19. Mai in Palo Alto, Kalifornien (Bild: AFP)Sein Vermögen wird auf fast 18 Milliarden Dollar geschätzt. Der ein oder andere Dollar  mehr oder weniger dürfte ihm da eigentlich nichts ausmachen, sollte man meinen. Doch Facebook-Gründer Mark Zuckerberg soll in einem Restaurant während seiner Flitterwochen in Rom keinen einzigen Cent Trinkgeld gegeben haben. Die Restaurantbesitzer sind perplex.

    Zunächst dürften sich die Besitzer des koscheren Restaurants im jüdischen Viertel Roms sicherlich über ihre prominente und wohlhabende Kundschaft gefreut haben. Klar, dass sie auch ein großzügiges Trinkgeld erwartet haben dürften - auch angesichts der Tatsache, dass amerikanische Touristen für ihre "tips" bekannt sind.

    Die Bestellung des Promi-Pärchen fiel jedoch mager aus: frittierte Artischocken und Kürbisblüten mit Ravioli sowie einer Flasche Wasser und Tee. Die Rechnung belief sich auf läppische 32 Euro - für "Zuck" kein Grund noch ein paar Euro draufzulegen, trinkgeldlos verabschiedete das Pärchen sich. Die Betreiber des Lokals blieben verdutzt zurück. An der Qualität des Essens schien es nicht gelegen zu haben. „Ich habe ihn gefragt, ob es ihm denn geschmeckt hat, was er bejaht hat“, sagte ein Kellner gegenüber der Zeitung „Corriere della Sera“.

    Zuckerberg gilt als bescheiden, was sich auch in seiner Kleiderwahl widerspiegelt. Meistens trägt er eine Jeans, ein T-Shirt und Turnschuhe. Doch nun scheint diese Bescheidenheit in Geiz umzuschlagen. Ein Versehen ist eher unwahrscheinlich, denn bereits einen Abend zuvor ereignete sich das Gleiche in einer Pizzeria namens „Pierluigi“. Auch da blieb der erhoffte Trinkgeldsegen aus.

    Eigentlich wollte das Paar seine Flitterwochen geheim halten, doch ein polnischer Tourist schoss Bilder von ihnen in der Sixtinischen Kapelle und stellt sie auf Twitter. Es wird spekuliert, dass die beiden Richtung Amalfi unterwegs sind. Die Vorfreude der ortsansässigen Gastronomen hält sich da gewiss in Grenzen.

    Es geht auch anders: Texanisches Pärchen "tipt" neues Auto

    Dass es auch anders geht, beweist ein Fall aus Houston: Ein Ehepaar zeigte sich mehr als großzügig gegenüber seinem Stammkellner Greg Rubar, als es erfuhr, dass das Auto des Mannes durch einen Sturm völlig zerstört worden war. Beim Verlassen des Lokals steckten sie ihm 5000 Dollar in Scheinen zu und forderten ihn auf, sich einen neuen Wagen zu kaufen. „Ich bedankte mich für das Geld, aber mir war zunächst gar nicht klar, wieviel es wirklich war“, berichtete Rubar laut dem Onlinemagazin „khou.com“. Erst eine halbe Stunde später bemerkte er, wie hoch sein Trinkgeld tatsächlich war. Rubar fehlen immer noch die Worte, um seinen Dank angemessen zu formulieren.

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