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    Facebook steht vor dem Mega-Börsengang

    Wie amerikanische Medien berichten, wird Facebook noch in dieser Woche bei der US-Börsenaufsicht SEC Unterlagen für einen Gang an die Börse einreichen. Das „Wall Street Journal“ nennt sogar konkret den Mittwoch. Der eigentliche Start der Börsennotierung, ursprünglich für den Sommer erwartet, könnte somit auch früher erfolgen. Interessanter als der genaue Tag der Anmeldung zum Listing ist der vom „Wall Street Journal“ genannte Wert von Facebook, den Analysten auf 75 Milliarden bis 100 Milliarden Dollar (57 Milliarden bis 67 Milliarden Euro) schätzen. Die Zeitung nennt auch die Konsortialbank Morgan Stanley, die den Börsengang federführend begleitet. Damit wäre Facebook wertvoller als viele der 30 größten deutschen Konzerne, die im Deutschen Aktienindex DAX versammelt sind. Zum Vergleich: Europas größter Softwarekonzern SAP ist gegenwärtig rund 56 Milliarden Euro wert. Das weltweit teuerste Unternehmen ist mit derzeit 417 Milliarden Dollar Apple – der Liebling der Börse.;

    Facebook stellt alle bisherigen Börsengänge von Internetunternehmen in den Schatten. Facebook-Gründer Marc Zuckerberg, der ein knappes Viertel der Anteile hält, will vorerst ein Zehntel des Unternehmens an die Börse bringen und im besten Fall rund zehn Milliarden Dollar einnehmen. Als Testfall für eine gute „Equity Story“ am Kapitalmarkt zählte für Facebook der Börsengang von Groupon im vergangenen November. Das auf Rabatte spezialisierte Schnäppchenportal sammelte an der Wallstreet respektable 700 Millionen Dollar ein. Es ist der bis dahin größte Börsengang eines Internetunternehmens seit dem Börsendebüt von Google. 2004 hatte die Suchmaschine 1,7 Milliarden Dollar erlöst.

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