Peking (dapd). Die Familie des scheidenden chinesischen Ministerpräsidenten Wen Jiabao soll laut einem Bericht der "New York Times" durch eine Reihe von Investitionen ein Vermögen von 2,7 Milliarden Dollar angehäuft haben, den Großteil davon seit seinem Aufstieg an die Spitze des Staates 2002. Die chinesische Führung wies den Bericht vom Freitag prompt zurück. Dieser "schwärzt China an und hat versteckte Motive", sagte der Sprecher des Außenministeriums in Peking, Hong Lei.
Die chinesischsprachige Seite der "New York Times" wurde von den chinesischen Behörden bereits kurz nach Veröffentlichung des Berichts blockiert. Bei einer Umgehung der chinesischen Firewall - etwa durch die Verwendung einer ausländischen IP-Adresse - konnten Nutzer im Land aber weiterhin darauf zugreifen.
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