München (dapd). Die FDP drängt nach den Streitigkeiten um die Nominierung Joachim Gaucks für das Amt des Bundespräsidenten auf koalitionsinterne Einigkeit. Der FDP-Vorsitzende Philipp Rösler sagte bei der Aschermittwochskundgebung seiner Partei im niederbayerischen Dingolfing, die Regierung sei nicht gewählt worden, um sich "in der Öffentlichkeit schön zu streiten", sondern um die Probleme des Landes zu lösen. Allerdings lasse sich die FDP "nicht einschüchtern", betonte er.
Die bayerische FDP-Landeschefin, Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, sagte, es sei "weder Zeit für Drohgebärden noch für Triumphgeheul". Man habe eine "nicht ganz einfache Situation insgesamt gut gemeinsam gemeistert".
dapd


Bisher keine Kommentare vorhanden