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    FDP-Euro-Skeptiker scheitern mit Mitgliederentscheid

    FDP-Spitze sieht Euro-Politik und Rösler gestärkt

    Mit dem Scheitern des Mitgliederentscheids gegen die Euro-Rettung sieht die FDP-Spitze sowohl ihre Europapolitik als auch die Parteiführung insgesamt gestärkt. "Damit wird die bisherige Linie der Partei einmal mehr bestätigt", sagte Parteichef Philipp Rösler (FDP) in Berlin. Der Mitgliederentscheid hatte eine Mehrheit der Stimmen für den geplanten ständigen Euro-Rettungsschirm ESM gebracht.

    Auf den Antrag der Parteiführung, der den von den Euro-Staaten geplanten Rettungsschirm ESM unterstützt, entfielen 54,4 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen, wie Rösler in Berlin bekannt gab. Für den Antrag der ESM-Gegner um den Abgeordneten Frank Schäffler seien 44,2 Prozent der gültigen Stimmen gewesen. Das erforderliche Quorum von einem Drittel der Parteimitglieder wurde knapp verfehlt.

    Rösler wertete das Ergebnis als Bestätigung für den bisherigen Kurs der Partei. "Die FDP ist und bleibt klar ausgerichtet pro-europäisch", sagte er. Fraktionschef Rainer Brüderle und andere Führungspolitiker der Partei interpretierten das Ergebnis auch als Rückenwind für Rösler: "Es stärkt den Bundesvorsitzenden und die weitere Arbeit der Partei." Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) sagte, die Basis habe sich "hinter der Parteiführung versammelt". Rösler war in den vorangegangenen Tagen nach dem Rücktritt von Generalsekretär Christian Lindner innerparteilich unter verschärfte Kritik geraten.

    Für das Erreichen des Quorums wären 21.503 Stimmen nötig gewesen. Eingegangen sind laut Rösler aber nur 20.364 Stimmen, von denen 19.930 gültig gewesen seien. Hinzu kommen allerdings noch einmal 2597 Wahlbriefe, in denen die vom Parteimitglied zu unterschreibende Versicherung der Mitgliedschaft fehlte. Diese wurden nicht als eingegangene Stimmen gewertet.

    Die Initiatoren des Entscheids erkannten das Ergebnis an, kritisierten aber das Abstimmungsverfahren als "stark verbesserungsbedürftig". Schäffler und der Altliberale Burkhard Hirsch riefen ihre Anhänger auf, "in der FDP weiter für ein Europa des Rechts, der Rechtstaatlichkeit und der Marktwirtschaft zu kämpfen". Hirsch sagte der Zeitung "Die Welt", das Ergebnis sei auch für den Bundesvorstand kein wirklicher Sieg. Zwei Drittel der FDP-Mitglieder hätten nicht zur Stimmabgabe motiviert werden können.

    Der Bundestag soll im kommenden Jahr über den ESM abstimmen, ein Ausscheren der FDP hätte die Koalition schwer belastet. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) versicherte in der "Rheinischen Post" : "Unser Wille zum Zusammenhalt ist ungebrochen und unsere Mehrheit im Bundestag ist stabil."

    Führende FDP-Politiker äußerten die Hoffnung, dass die Partei nun zur Ruhe komme und sich wieder auf das Werben um die Wähler konzentriere. Das Dreikönigstreffen der Partei Anfang Januar in Stuttgart werde den "Wiederaufstieg der FDP" einleiten, sagte Minister Bahr. Brüderle sagte: "Wir können uns wieder auf den Dialog mit den Bürgern konzentrieren."

    Die Opposition zweifelte daran, dass die Krise der FDP nun vorbei sei. SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles wertete das Ergebnis als Beleg, dass die Partei "tief gespalten" sei. Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin bezeichnete es als "blamabel", dass der Antrag der Parteispitze nur von einem Sechstel der Mitglieder unterstützt worden sei. SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier nannte Rösler weiterhin einen "Parteichef auf Abruf".

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    134 Kommentare

    • Willbur  •  vor 5 Monaten
      Wem interessiert das tatsächliche Ergebnis. Der dumme Deutsche meckert abends am Stammtisch, weiß das er weiter verarscht wird und geht nächsten Tag wieder auf seine geliebte Arbeit, um für den Mindestlohn weiter das korrupte System zu finanzieren.
      • anonym vor 5 Monaten
        Welcher Mindestlohn ?
      • Willbur vor 5 Monaten
        Der deutsche Mindestlohn ist inoffiziell so geregelt, dass du gerade knapp über den Bedarf eines Hartz 4 Empfänger liegst. Bei vielen heist das dann Tarifvereinbarung.
      • Übersetzer vor 5 Monaten
        Was tun ? Was tun !
    • Iveco Truck  •  vor 5 Monaten
      Wen wundert das denn, das Ergebnis wurde doch schon bereits vor Auszählung der Stimmen verkündet. Soviel zum Thema FDP.....!
      • cleverle vor 5 Monaten
        So sieht es doch nach jeder Wahl ? aus. Die kungeln doch nur noch Alle wegen ihrer Posten. Egal welche Partei.
    • Roland  •  vor 5 Monaten
      Die Heimtücke des Vietkong steckt dem Charlie doch im Blut.
      • cleverle vor 5 Monaten
        Der Vietkong hat aber eines fertig gebracht, was wir "Deutschen?" nicht konnten. Unsere "Feinde" raus zu werfen und nicht als Sklaven uns feiern.
      • Vril vor 5 Monaten
        Recht hast du Cleverle!
      • Willbur vor 5 Monaten
        100% Cleverle
    • wilfried  •  vor 5 Monaten
      da hat das büblein noch mal glück gehabt und kann noch ein bisschen regieren spielen. noch nie waren so viel ""NICHTSSAGENDE-AUSDRUCKLOSE-KÖPFE"" in der politik
      • cleverle vor 5 Monaten
        Lügner und Betrüger.
      • Martin vor 5 Monaten
        tja ....schade das er weiter mitspielen darf... so reitet man uns immer weiter in die Schei...e !!
    • Flori  •  vor 5 Monaten
      DAS ENDE IST NAH ! Hier aber wirklich.
    • MichaelS  •  vor 5 Monaten
      juhu.die fdp löst sich auf.und der schwule lindner ist glücklich verheiratet??lügen und betrügen sag ich nur.
      • Prinz vor 5 Monaten
        Der Aussen Minister geht erwartungsvoll nach Hause.
        Sein Freund wird ihn Knebeln und verhauen bis er abgeht...hihiiiiiiiiiiiiiii
      • Ramona Martin vor 5 Monaten
        ihr wollts wohl irgendwie nicht wahrhaben,dass lindner schwul ist.oder warum so viele daumen nach unten.wenn der nicht schwul ist heiss ich oma krause.
    • Weltklimaunrat  •  vor 5 Monaten
      Die Initiatoren des Entscheids hatten der Parteiführung vorgeworfen, das Formular für diese Versicherung an schwer auffindbarer Stelle in der Mitgliederzeitung untergebracht zu haben.

      Herr Rösler, treten Sie zurück, es ist überfällig!
    • Prinz  •  vor 5 Monaten
      Der Aussen Minister geht erwartungsvoll nach Hause.
      Sein Freund wird ihn Knebeln und verhauen bis er abgeht...hihiiiiiiiiiiiiiii
    • Yahoo! Benutzer  •  vor 5 Monaten
      Übelste Sorte diese Reichen Klientel Partei FDP . 1,8 Prozent wie bei der Berlinwahl
      ist immer noch zu viel ! Die machen aus uns noch alle Armenhäußler.
    • Wilhelm K  •  vor 5 Monaten
      Wer braucht diese Partei noch?

      1. Der Vorsitzende erklärte die Mitgliederbefragung 3 Tage vor ihrem Ende als gescheitert. Dazu trickste die Parteispitze: Stimmzettel und schwer auffindbare Mitgliedschaftsversicherung waren an verschiedenen Stellen abgedruckt anstatt zusammen, dazu der Text so verklausuliert, daß
      ihn offenbar eine Menge von Mitlgiedern nicht kapierte. Ich finde dieses liberale Demokatiever-ständnis zum Kotzen. Dagegen sind Putin und Medwjedew Dilettanten!

      2. Die FDP regierte am längsten mit und nutzte dies rigoros, um für ihre Millionärsklientel im Taunus, im Ländle und rund um Starnberger- und Tegernsee die Steuern zu drücken, ohne Rücksicht auf die Sozialpflichtigkeit des Eigentums (Art. 15 GG).

      3. Ein Außenminister, der zu offiziellen Besuchen im Ausland seine bärtige Braut mitnimmt, ist international unmöglich, und beschädigt den Ruf Deutschlands bei sittenstrengeren Staaten.

      4. Eine Justizministerin, die ihre obsolete Auffassung von Freiheit über eine Richtlinie der EU-Kommission und die Forderungen der Polizei zur dringend nötigen Vorratsdatenspeicherung stellt, sollte zurücktreten! Mit diesem Hilfsmittel wäre die Zwickauer Nazizelle wahrscheinlich schon viel früher aufgeflogen!

      5. Herr Westerwelle, der jeden Kundigen mit seinem Getöns von Steuersenkungen trotz enormer Staatsschulden nervte, hat wohl jeden Maßstab für vernünftiges Wirtschaften verloren. Will er ferner diese Hypothek den folgenden Generationen aufbürden? Wo bleibt da die Generationen-gerechtigkeit?

      6. "Lieberale", die das hehre Wort "Freiheit" zur Kaschierung von krassem Egoismus und Raubtier-Kapitalismus mißbrauchen, braucht die Bundesrepublik nicht! Statt dauernder Que-
      relen mit der 4 %-Umfaller-Partei wäre Frau Merkel gut beraten, wieder eine große Koalition anzustreben, die seinerzeit gut gearbeitet hat.

      Die Linke mit ihren Träumen vom real gescheiterten Sozialismus kann ja in ihrer Verneinungs-haltung Opposition spielen: nicht nur die Kirchen brauchen einen Teufel!
    • Prinz  •  vor 5 Monaten
      Sollte da einer Mir dieser Party noch in die Augen schauen können,
      reiche Ich jenem ein Glas mit Methyl Alkohol zum anstossen,
      damit der Geist andere Sinne einschaltet.
    • Prinz  •  vor 5 Monaten
      Sowas kommt bei Inzucht wohl immer raus.
    • Dorset  •  vor 5 Monaten
      Von dieser Abstimmung glaube ich kein Wort,denn Herr Rösler wußte das Ergebnis ja schon im Voraus.Woher wohl ist Er jetzt auch Hellseher?????
      Da wurde wieder einmal etwas passend gemacht,das dumme Volk wird's (oder muß
      es ) schon schlucken.
    • Lutz Peter  •  vor 5 Monaten
      Damit wird die FDP im Ganzen ab n i c h t glaubwürdiger.
    • Uwe  •  vor 5 Monaten
      Und da hat der Herr Rößler, mit seiner Taktiererei, einen gehörigen Anteil dran! Sein Ziel war es doch diesen Mitgliederentscheid, und sei es mit fragwürdigen und rechtlich bedenklichen Methoden, zu hintertreiben!!! Soviel zur Demokratie in einer "demokratischen" Partei!

      Der letzte Satz gilt im Übrigen für alle Parteien! Denn, in welcher Partei geht es wirklich demokratisch zu?

      In diesem Sinne ein bedenkliches Fest!
    • Wolfgang Eberhard  •  vor 5 Monaten
      Immerhin hat etwa die Hälfte der FDP-ler gegen den ESM gestimmt, eine hohe Ablehnungsquote. Die lehnen deshalb nicht auch den Euro ab. Sie wollen nur vermeiden, dass wir andere gesunden und selbst dabei pleite gehen.
    • Walter  •  vor 5 Monaten
      die fdp muß weg, aber ganz weg
    • U. Wächter  •  vor 5 Monaten
      Seit dem der Möllemann weg ist, geht es mit dem Laden Bergab!
    • Prinz  •  vor 5 Monaten
      Spiegel abfahren, den eigenen richten und von nichts etwas mitbekommen haben,
      ja, dass ist der zustand dieser flachmaten.
    • pl  •  vor 5 Monaten
      Hoffentlich gibt es die FDP bald nicht mehr,die ist ja zum Kotzen.Wenn ich diese Figuren nur sehe Rössler und Co,und die Merkel einfach grauenhaft.
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