Entdecken Sie Yahoo! mit Ihren Freunden

Entdecken Sie Nachrichten, Videos und andere Inhalte, die Ihre Freunde gelesen oder gesehen haben. Welche Ihrer Aktivitäten andere sehen, bestimmen Sie alleine.

Zuerst

WAS IHRE FREUNDE LESEN

    Wirtschaftskompetenz soll FDP aus der Krise führen

    Parteichef Rösler mahnt zu Kampfgeist und Teamarbeit

    Mit der Rückbesinnung auf die marktwirtschaftlichen Wurzeln der FDP will Parteichef Philipp Rösler die Liberalen aus der Krise führen. In seiner Rede auf dem Dreikönigstreffen der FDP in Stuttgart porträtierte Rösler seine Partei als einzige Kraft, die angesichts eines allgemeinen Linkstrends in Deutschland eine klar wachstums- und leistungsorientierte Politik garantiere. Die FDP müsse zeigen, dass sie als marktwirtschaftliches Korrektiv unverzichtbar sei.

    "Wenn alle anderen Parteien sich vom Wachstum distanzieren, dann braucht Deutschland eine Partei, die sich klar dazu bekennt", sagte Rösler. "Nur wir stellen uns dem gängigen Linkstrend in unserer Gesellschaft entgegen." Die FDP grenzte er klar von "Fortschrittsverweigerern, Pessimisten und Gutmenschen" ab. Dem von ihm attestierten Linkstrend stellte Rösler eine Besinnung auf Leistungsbereitschaft und Freiheitsliebe entgegen. Damit könne sich die FDP beim Wähler als "notwendiges Korrektiv" empfehlen.

    Röslers Debütrede auf dem traditionsreichen Dreikönigstreffen war von hohen Erwartungen begleitet. Führende Liberale hatten klargemacht, dass sie von ihm eine Orientierungshilfe für den Weg aus der existenzgefährdenden Krise erwarten. In Umfragen liegt die Partei bei zwei Prozent. Vom Platzen der Regierungskoalition im Saarland zeigten sich Spitzenliberale in Stuttgart überrascht und verärgert.

    Auf die Krise der Bundes-FDP ging Rösler nur kurz ein. Seine Ausführungen konzentrierten sich auf wirtschaftspolitische Überlegungen. Der Wirtschaftsminister forderte eine bessere Ausbildung von Fachkräften, eine effektivere Regulierung der Finanzmärkte und die Förderung bezahlbarer Energiequellen. Konkrete Initiativen für die Gesetzgebung im Bundestag kündigte Rösler nicht an. Das Thema Steuererleichterung erwähnte er nicht. Die Einführung gesetzlicher Mindestlöhne lehnte Rösler strikt ab.

    Rösler rief die Liberalen auf, den in einem Mitgliederentscheid entschiedenen Streit um die Euro-Rettung hinter sich zu lassen. "Auch wenn manche Aussagen - auch von mir - unpassend waren: Wichtig ist, wir haben jetzt ein Ergebnis", sagte er - und appellierte mit Blick auf die kommende Landtagswahl in Schleswig-Holstein im Mai an die Geschlossenheit: "Erfolg werden wir nur haben, wenn wir im Team gut zusammenarbeiten."

    Mit Nachdruck verteidigte Rösler die Arbeit der Koalition: "Deutschland geht es gut unter Schwarz-Gelb." Ähnlich äußerte sich Entwicklungsminister Dirk Niebel: "Deutschland ging es noch nie zuvor in seiner Geschichte so gut wie heute", sagte Niebel in Stuttgart. "Die Einzigen, die das nicht wissen, sind die Deutschen."

    Die Kritik am Koalitionspartner Union - und auch die Selbstkritik - überließ Rösler weitgehend seinem neuen Generalsekretär Patrick Döring. An die Basis gerichtet sagte Döring: "Sie dürfen mehr von uns erwarten, und wir erwarten auch mehr von uns selbst." Der CDU warf Döring vor, sich "von Positionen zu verabschieden, die wir für unverrückbar gehalten haben". Als Beispiele nannte er den Atomausstieg, die Forderung nach Mindestlöhnen und nach Frauenquoten in der Wirtschaft.

    Spitzenliberale kommentierten Röslers mit Spannung erwartete Rede positiv. Fraktionschef Rainer Brüderle sprach von einer "nachdenklichen, grundsätzlichen Rede". Röslers Vorgänger im Parteivorsitz Guido Westerwelle sagte: "Ich glaube, das war ein gelungener Auftakt fürs neue Jahr".

    Quizaction

     

    236 Kommentare

    • Hausherr  •  vor 4 Monaten
      Man muss die FDP - Politiker auch mal zu verstehen versuchen. Dieser Verein versucht seit Jahrzehnten den Schock darüber zu verdauen, dass er nicht mehr das "Zünglein an der Waage" ist und somit nicht mehr mit durchschnittlich 6 % die Politik bestimmen kann. Schon seit dem Tag, an dem sich die Grünen etabliert haben, hat die FDP dieses Problem ( was dann aber auch das einzig Positive an den Grünen sein dürfte ). Aus einer gewissen Verzweiflung heraus ( wer keine Macht hat, kann keine zu Geld machen ) machten sie dann Westerwelle zum Chef - sozusagen als Flucht nach vorne. Und er hat das eigentlich Unmögliche ja auch tatsächlich geschafft! Das Problem dabei ist eben nur, dass die Sache nicht durchdacht war. Ich sehe das Ganze als eine Art Idiotentest: Wenn man es tatsächlich schafft, mit einem einzigen Satz ( "einfaches, gerechts Steuersystem"....blablabla ) 14% Wählerstimmen zu holen, dann rechnet man schon mir einer gewissen Narrenfreiheit. Oder?
    • ferdi  •  vor 4 Monaten
      was meint der rösler mit "verdienste"?der mann ist total fehl am platz im vorstand der FDP.
      dem aussehen nach eignet der sich nur zum kinderwagen schieben.dabei muß man aber auch noch abstriche machen.
    • Arndt  •  vor 4 Monaten
      Der Niedergang der FDP begann damit, dass Westerwelle zunächst überhaupt nicht in sein Außenministeramt reingekommen ist ("Es ist Deutschland hier!") und damit, als er später noch von der "spätrömischen Dekadenz" schwadroniert hat. Nach dem Motto: "Immer den Hartz-IV-Empfängern voll eine auf die 12!". Zugleich aber den ermäßigten Steuersatz der eigenen Klientel durchsetzen.

      Der FDP fehlt einfach die soziale Kompetenz! Freier Markt für freie Bürger ist viel zu wenig und wie man sagt "unterkomplex". Die Finanzkrise hat gezeigt, was ungeordnete Märkte anrichten können. Kapitalismus ist genauso falsch wie der Kommunismus. Soziale Marktwirtschaft ist in der Tat der richtige Weg der Mitte. Nur glaubt man der FDP mit ihrer marktradikalen Grundausrichtung nun nicht mehr. Die Partei ist klinisch tot!
      • Erwin Lindemann vor 4 Monaten
        Nicht mal der Sprachferne Genscher hatte sich so sehr blamiert. Westerwelle stampft mit dem Fuß auf und erklärt Diplomaten zu Volltrotteln. Meint aber sein eigenes Spiegelbild..
    • J.D.  •  vor 4 Monaten
      Ihr habt zum Glueck FERTIG
    • E W S  •  vor 4 Monaten
      Ich lache mich tot! Wenn die aktuelle Riege der FDP (inkl. dem neuen Generalsekretär!) irgendetwas NICHT hat, dann ist das Kompetenz, und marktwirtschaftliche Kompetenz schon zwei mal nicht!
    • Michael  •  vor 4 Monaten
      ..mal nachrechnen, FDP im Moment bei 2%, d.h. 98% der Deutschen sind Fortschrittsverweigerer, Pessimisten und Gutmenschen (und lt.Niebel unfähig zu erkennen das es ihnen gut geht). Selten so gelacht. Wie maßlos diese FDP in ihrem Selbstwertgefühl doch ist. Sorry, aber diese Lobbyisten (nachwievor für Versklavung der Arbeitnehmer) braucht dieses Land nicht. Arrogante Schleimer (ich versuche ja immer sachlich zu bleiben, aber in diesem Fall). Und überhaupt. Rösler als Wirtschaftsminister, diesen schnöseilgen Grünspan, der wird doch permanent über den Tisch gezogen.
      • Claudius vor 4 Monaten
        ich habe auch schon andere Wirtschaftsminister gesehen ...
      • Erwin Lindemann vor 4 Monaten
        Mit stolzen 2,4 Prozent das Ruder halten zu wollen ist arg größenwahnsinnig. Da aber die Ganovenkanzlerin ebenfalls am Stuhl klebt, kann man kaum mit Demokratie-Ausbrüchen rechnen (Neuwahlen)
    • Herbert  •  vor 4 Monaten
      W i r t s c h a f t s k o m p e t e n z?lach,lach,lach,lach!!!!!!
    • Jojo  •  vor 4 Monaten
      Die ham den Knall noch nicht gehört die Vollpfosten.
    • Peter  •  vor 4 Monaten
      Wer oder was ist FDP ?? Mal überlegen.....war da mal nicht was.....??? Na klar ne Lachnummer.
    • Michael  •  vor 4 Monaten
      Das war doch der richtige Platz für die FDP-Selbstdarstellung. Die Oper in Stuttgart für die komische Oper mit den Stars dieser "Nicht-Liefer-Partei" !!
    • Andreas  •  vor 4 Monaten
      Wer oder was ist FDP?
    • Gonzo  •  vor 4 Monaten
      Mechanische Schreibmaschine, Musikkasette, Saab, FDP, ...
    • Sabine  •  vor 4 Monaten
      Rösler was soll das sein ein Gummibärchen ?
    • Bromberina  •  vor 4 Monaten
      Witz komm raus du bist umzingelt. Die FDP und Wirtschaftskompetenz,das ist wie Angela Merkel nur mit Strapse beim Neujahrsempfang. Beides will man nicht und kann man nicht sehen.
      • Gonzo vor 4 Monaten
        Nee, dann lieber die Merkel als Wirtschaftskompetenz und der Rösler und sein Guido in Strapse!
      • Bromberina vor 4 Monaten
        Und Beate Uhse hätte ihren Verkaufsschlager.
    • LonewolfTitan  •  vor 4 Monaten
      Rössler ade, scheiden tut bei dir nicht weh!!!
    • michael sail  •  vor 4 Monaten
      die FDP fordert:...."eine effektivere Regulierung der Finanzmärkte und die Förderung bezahlbarer Energiequellen"........

      1. als Partei mit Regierungsverantwortung muß man dies auch durch setzen können
      2. Regulierungen bedeuten aber auch "Einschränkungen" im wirtschaftlichen Handeln und dies wiederspricht dem Liberalismus-Ansatz.
      3. die Förderung von bezahlbaren Energiequellen ist mehrdeutig zum einen könnte damit der Subventionsabbau gemeint sein oder das wieder in Betrieb nehmen von Atomkraftwerken.

      Es wird nie klar welche Position die FDP wirklich bezieht.
      • Max vor 4 Monaten
        Das ist ja gerade der Trick am Liberalismus: man weiß nie, woran man ist. Nicht umsonst war diese Partei am häufigsten von allen in der Regierung: mal rot orientiert, mal schwarz. Wenn die Grünen den Kanzler stellen würden (was die Götter verhindern mögen!), dann wäre der Liberalismus plötzlich grün.
    • Antoine Doinel  •  vor 4 Monaten
      "Kampfgeist und Teamarbeit."

      Kampfeswille und Teamfähigkeit wird bei jedem Bewerber um eine Anstellung gefordert und vorausgesetzt. Dem FDP-Wirtschaftsexperten Rösler scheint das neu zu sein. Wie soll er es auch besser wissen, wenn dieser Abbrecher nie in seinem Leben gearbeitet hat; übrigens wie sein Vorgänger auch. Menschen ohne Lebenserfahrung. Nicht umsonst wenden sich reihenweise deutsche Unternehmer von diesen Möchtegernen ab. Warum? Weil sie sich den Witz nicht weiter gefallen lassen.
    • 007  •  vor 4 Monaten
      Rösler,Bahr,Lindner,WesterW,Homburger,Brüderle na das sind ja Spitzenpolitiker...
      Besonders zu erwähnen sind die EU-Politiker Koch-Merin u. Shatzimarkakis das
      sind erstmal Knaller.Hoffentlich wechseln die nach Berlin dort werden sie gebraucht.
    • ZG61  •  vor 4 Monaten
      "Wirtschaftskompetenz soll FDP aus der Krise führen"
      Ja doch - und die FDP hat auch die soziale Marktwirtschaft erfunden.
      Knalltüten
    • Herbert  •  vor 4 Monaten
      Nächstes Jahr werden die Reste der FDP bei Ebay versteigert.Anfangsgebot 1 Euro,kostenlose Lieferung.Die Frage ist nur,wer bietet?
      • Claudius vor 4 Monaten
        :)))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))
    Suchen