Bei Waldbränden in Istrien ist ein kroatischer Feuerwehrmann ums Leben gekommen. Der 45-Jährige sei beim Kampf gegen einen Buschbrand in der Nähe von Moscenicka Draga auf der Halbinsel Istrien plötzlich zusammengebrochen und gestorben, sagte ein Sprecher dem staatlichen Fernsehsender HRT. Die Todesursache ist noch unklar und werde untersucht.
"Die Lage ist schwierig", sagte Innenminister Ranko Ostojic dem Sender Nova TV nach einem Besuch in dem ebenfalls von Bränden bedrohten Küstenort Selce. "Wir tun alles uns Mögliche, um das Leben der Menschen und ihr Hab und Gut zu beschützen." Die Brände waren am Morgen im Umland der Hafenstadt Rijeka ausgebrochen. Laut einem Polizeisprecher breiteten sich die Flammen rasch in Richtung der beiden Ferienorte Selce und Novi Vinodolski aus, heftiger Wind erschwerte den Kampf gegen die Flammen.
Bis zum Abend waren die Brände nach Angaben der Behörden noch nicht unter Kontrolle. Die Behörden sperrten den betroffenen Abschnitt der Küstenstraße und ließen vorsorglich zwei Campingplätze in Selce räumen. Von der Evakuierung waren mehr als 1500 Touristen betroffen. Die meisten von ihnen stammten aus Slowenien und Österreich.
In Mazedonien wurden 14 Menschen durch einen Waldbrand bei Strumica, 200 Kilometer östlich der Hauptstadt Skopje, verletzt. Fünf von ihnen hätten schwere Verletzungen erlitten, teilte der mazedonische Landwirtschaftsminister Lupco Dimovski mit. Vermutlich handele es sich bei der Ursache um Brandstiftung.


