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    Fluglotsen sagen Streiks am Donnerstag ab

    Womöglich aber doch Verzögerungen im Flugverkehr

    Meistgelesene Artikel - Wirtschaft

    Die Fluglotsen haben ihren für Donnerstag geplanten Streik abgesagt. Die Gewerkschaft der Fluglotsen (GdF) habe sich für eine Absage des Arbeitskampfs am Donnerstag entschieden, um für Fluggesellschaften, Passagiere und Mitarbeiter "Rechtssicherheit" zu schaffen, sagte der Tarifvorstand der GdF, Markus Siebers. Vermutlich erst in der Nacht zum Donnerstag werde das Landesarbeitsgericht Hessen über einen Antrag der Deutschen Flugsicherung (DFS) entscheiden, den Streik kurzfristig zu verbieten.

    "Kommt das Gericht zu einem für uns positiven Urteil, können wir jederzeit weitermachen", sagte Siebers. Frühestens könne dann am Freitag gestreikt werden. Der Personalchef der Flugsicherung, Jens Bergmannn, sagte, er begrüße die Entscheidung der Gewerkschaft, "auch wenn sie äußerst spät kommt". Er forderte die GdF auf, sich wieder an den Verhandlungstisch zu setzen. Zu vereinzelten Flugausfällen und Verspätungen werde es am Donnerstagmorgen dennoch kommen, weil sich die Fluggesellschaften bereits auf einen Ausstand vorbereitet hätten. Am späten Mittwochnachmittag hatte das Frankfurter Arbeitsgericht den Streik per einstweiliger Verfügung gestoppt, weil einige der Forderungen der GdF rechtswidrig seien. Die GdF legte gegen das Urteil Berufung ein. Die neue Verhandlung sollte am Mittwochabend um 21.30 Uhr beginnen.

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    52 Kommentare

    • Megatron  •  vor 9 Monaten
      Viele schnallen es einfach nicht, z.B. Flughafen Düsseldorf da werden Privatjet,s von Superreichen,Politiker und anderen Möchtegerne abgefertigt mit Vorrang ob gestreikt wird oder nicht! Für solche Leute ist immer ein Lotze verfügbar alles sehr merkwürdig! Wenn gestreikt wird dann Richtig ohne irgendwelche Ausnahmen! Aber solange dieses nicht gewehrleistet ist finde ich ein Streik gegen das normal Volk (Urlaubs/- Charterflüge) nicht gerechtfertig!
      • Robert vor 9 Monaten
        Mega.... Wenn die Fluglotsen streiken, wird hier kein Jet abheben, Flugsicherheitsgesetz, selbst der Papst müsste sich "per @#$%" bewegen, geschnallt?
      • Barbara vor 9 Monaten
        Megatron ist einer der besonders Schlauen, die Fluglotse mit Sicherheitsbeamter verwechselt :)

        Wie die allermeisten hier, die wohl denken, dass Fluglotsen diejenigen sind, die das gepäck abfertigen, die leute durchleuchten und im Flugzeug den Kaffee servieren :)
      • Barbara vor 9 Monaten
        Megatron ist einer der besonders Schlauen, die Fluglotse mit Sicherheitsbeamter verwechselt :)

        Wie die allermeisten hier, die wohl denken, dass Fluglotsen diejenigen sind, die das gepäck abfertigen, die leute durchleuchten und im Flugzeug den Kaffee servieren :)
    • Uwe  •  vor 9 Monaten
      Streik ist ein legitimes Mittel des Arbeitskampfes!
      • Axel vor 9 Monaten
        legal leider Gottes vielleicht > aber nicht legitim!
      • Barbara vor 9 Monaten
        legal IST legitim!
      • Peter L vor 9 Monaten
        @Axel: Sie hat man wohl als Kind mit dem Klammerbeutel gepudert? Das Recht zum Streik ist eines der wenigen, legalen, legitimen und juristisch unangreifbaren Instrumente, um auf die spätabsolutistischen Zustände in vielen deutschen Unternehmen hinzuweisen. Ungeachtet der zwar seit der Weimarer Republik und erneut seit dem Einigungsvertrag angeordneten, aber bis heute von unserer Regierung rechtsbrüchigerweise nicht umgesetzten Arbeitsgesetzbuches und der gerade wieder eindrucksvoll demonstrierten Rechtsbeugung sollten eigentlich auch die letzten neoliberalen Spinner die himmelschreiende Ungerechtigkeit im deutschen Arbeitsmarkt erkannt haben. Sicherlich wäre der Streik mitten in der Ferienzeit -wäre er nicht durch ein lobbyistisches Gericht unter fadenscheinigen Argumenten verboten worden- nicht gerade schön für Urlaubsreisende. Allerdings können sich die, die am meisten unter den unmenschlichen Bedingungen unseres Beschäftigungssystems zu leiden haben, ohnehin schon lange keine Flugreise mehr leisten. Insofern trifft es, von kleineren Kollateralschäden abgesehen, schon die Richtigen: Gutverdiener, die keine Ahnung von den Problemen derer haben, die trotz Vollbeschäftigung als arm gelten. Manager, die ihren "wohlverdienten" Urlaub auf Kosten ihrer knapp gehaltenen Beschäftigten geniessen. Und Profiteure aus Wirtschaft und Politik, die sich an der Fliegerei eine goldene Nase verdienen (Ölmafia, Finanzamt, Großindustrie uvm.).
    • Cyberkaot  •  vor 9 Monaten
      Recht haben die Fluglotsen in der Urlaubszeit zu streiken. In der Nebensaison würde der Streik fast ohne Wirkung bleiben, da es viel zu viele Ausweichflughäfen im angenzenden Ausland gibt.
      • Wolfgang H vor 9 Monaten
        Wir brauchen endlich ein Streikrecht, wo die Streikenden für die von ihnen verursachten Folgen aufkommen müssen!
        Mit höherer Gewalt hat das nichts zu tun!
      • Peter L vor 9 Monaten
        @Wolfgang H: Ja, wir brauchen ein geändertes Recht. Allerdings eines, dass nicht die bestraft, die aufgrund einer objektiven Unzulänglichkeit ihren gesetzlich verbrieften Unmut äußern. Sondern die, die den Unmut VERURSACHEN. Insofern schließe ich mich vollkommen Ebook an!
    • Claudio  •  vor 9 Monaten
      schade..
    • cordon  •  vor 9 Monaten
      Also erstma Streik abgesagt/verschoben. Das ist nat. eine vernünftige Entscheidung. Hoffentlich wissen das auch hier unsere notorischen Nörgler und negativen Meinungsmacher zu schätzen! Schade ist nur, daß sich dadurch der Druck auf den AG verflüchtigt, weil ein Streik außerhalb der Stoßzeiten ihm beinahe egal sein dürfte. Und das trifft auch für sonstige Nutznießer ihres Gewinnmaximierungswahn zu(ist nämlich in D. seit den letzten Jahren die neue Masche, nämlich durch nicht nachvollziehbare Lohnkostensenkungen ihre Gewinne zu maximieren). Und dann wundern sie sich, wenn sie ihre Produkte nicht mehr an den Mann bringen können, weil die Leute kein Geld mehr dafür über haben(zunehmende Konsumflaute, bis auf Lebensmittel und paar Klamotten wird dann alles gecancelt*mal übertrieben ausgedrückt).
    • Heiko  •  vor 9 Monaten
      Die Fluglotsen spinnen doch.
      In der Hauptreisezeit den Arbeitgeber erpressen zu wollen. Bei einem durchnschnittlichen Jahresgehalt von 120000 Euro auch noch 6% mehr zu fordern ist unverschämt.
      Mal ganz davon abgesehen, dass die Fluggesellschaften das Geld an anderer Stelle (nämlich bei den Geringverdienern) wieder einsparen werden, ist die Forderung unter keinen Umständen nachvollziebar.
      • Peter L vor 9 Monaten
        Fluglotsen verdienen definitiv keine 100.000 EUR. Neoliberale Propaganda, um die Arbeitnehmerschaft gegeneinander aufzubringen. Offenbar wirkt's jedenfalls bei einigen Vollpfosten.
      • Ultra Bayern vor 9 Monaten
        hahahahaha, 120000 Euro... wird ja immer höher ...

        Wer bewusst Lügen in die Öffentlichkeit bringt, bedient sich der übelsten Propaganda.

        Hatten wir schon einmal ... so zwischen 1933 und 1945 ...

        Heiko, ich gehe davon aus, dass du genauso für all die anderen Beiträge verantwortlich bist, die irgendwas von 95-100000 erwähnen?
    • hd5220  •  vor 9 Monaten
      dieser Streik wäre eine Riesensauerei. Pflegekräfte verdienen max 20% eines Fluglotsen und niemand von denen kommt aus Rücksicht auf die Patienten auf die Idee, zu streiken.
      • Ultra Bayern vor 9 Monaten
        uuuuh, was hat das Eine mit dem Anderen zu tun????
    • Erich R  •  vor 9 Monaten
      Der Ramsauer hat so viel von Verkehr Ahnung - wie eine Kuh vom Sonntag.Nicht nur in der Luft sondern auch zu Lande...440 000 ! km Stau 2010...muss man sich -wenn man kann- nur einmal vorstellen. Da könnte man doch glatt "in die Luft gehen"
    • Kong  •  vor 9 Monaten
      Diese Ä.rsche sollen mal gucken, was RICHTIGE Lotsen (das sind nur Fluglotsen) in der Seefahrt verdienen. Fluglotsen sind überbezahlte Deppen, genauso wie Piloten.
      2 Jahre Ausbildung..das ist eine HiWi-Ausbildung. Hochgehaltenes, künstliches Image verschafft diesen Typen ein unverschämt hohes Gehalt für ein äusserst geringes Arbeitsaufkommen.
      Scheiß - Fliegerei und alle Typen die damit zu tun haben...
    • von Clausewitz  •  vor 9 Monaten
      Auf Dauer untragbar ,diese jährlichen Fluglotsen-Erpressungen,obgleich die Arbeitsverträge noch Gültigkeit haben.Hier muss ein anderes Konzept her wie: private Fluglotsen raus und die gesamte Flugsicherung der Bundeswehr übertragen, oder aber jeder einzelne Privat-Fluglotse wird künftig pro abgefertigte Maschine bezahlt. In Urlaubs-Spitzenzeiten wird super-Spitze verdient und physisch-
      psyschiche Belastungen so automatisch ausgeglichen.In Normalzeiten hingegen,oder wer gar keinen Bock auf diesen Job hat,normaler Lohn, bzw.dem Arbeitsaufwand entsprechend abgestuft weniger bis nothing.Also nur Erfolgsprovision ,wie auch in der Privatwirtschaft üblich,evtl. mit einem kleinen Grundfixum gekoppelt, basta Herr Verkehsminister Ramsauer ,aber auf solch eine Idee muß man erst mal kommen, gell ....?
    • Evi  •  vor 9 Monaten
      Juristisches Geplänkel um rein gar nichts, hauptsache gegen Arrbeitnehmer. Auf Forderung verzichten und dann doppelt hart streiken.
    • Manfred  •  vor 9 Monaten
      ist ein streik, bei einem stundenlohn von 40.00-130,00 euro gerechtfertigt
    • M  •  vor 9 Monaten
      Oder die Arbeitgeber reagieren mit einer Aussperrung bis Jahresende. Waere auch ein Beitrag zum Umweltschutz.

      Damit liessen sich Gehaelter vereinbaren, die auch andere in der Sicherheit taetige Personen verdienen.
    • franky  •  vor 9 Monaten
      hätte ich auch gern - 100.000 Euro - so um die 30 Stunden - da ist die Verantwortug doch leicht zu tragen - Jammerhaufen - die haben echt nen Luxusproblem und können gleich nen ganzes Land lahmlegen - am besten wieder verstaatlichen und Beamte auf so einen Job
    • M  •  vor 9 Monaten
      Ronald Raegen hat damals die Flugsicherung im Rahmen eines Streiks verstaatlicht.

      waer auch eine Idee: vielleicht kann die BW Soldaten dafuer zur Verfuegung stellen.
    • Thorsten  •  vor 9 Monaten
      streikrecht beschnitten, soviel dazu, allerdings verdienen die jungs wirklich gut.....haben
      allerdings auch eine grosse verantwortung..... aber das hat ein kleiner polizist auch.
      in diesem land stimmt eh nix mehr
    • Hartmut  •  vor 9 Monaten
      Die Doppelnamen der Richter zeigen doch welcher Patei dies angehören!
    • Klaus Dieter W  •  vor 9 Monaten
      fluglotsen verdienen 100000Euro im Jahr ist das nicht genug Verantwortung hin oder her
      busfahrer verdienen 30000Euro da sagt keiner was oder
    • Frank  •  vor 9 Monaten
      Fluglotsen verdienen mehr als 90.000 Euro pro Jahr, arbeiten max. 36 stunden die Woche und gehen mit 55 Jahren in den Ruhestand !
      ich denke die wenigsten wissen das hier. BILDUNG sollte schon sein, bevor man "loslabert"
    • Robert  •  vor 9 Monaten
      Warum spielen die Herren immer alleine, es gibt auch Andere, die für die Luftsicherheit sorgen und die verdienen einen winzigen Bruchteil von dem, was so ein Fluglotse kassiert. Solidarität wird da nicht groß gechrieben,genau so wie im Verhältnis Begleitpersonal contra Piloten. Kleine aber feine Verbände nur für die Upperclass, der Rest ist Verdi.