Die als Kompensationsfonds für die Ansiedlung des Atommüllendlagers Schacht Konrad gegründete Stiftung für die Region Salzgitter hat ihre Arbeit aufgenommen. Das Kuratorium habe sich am Mittwoch in Salzgitter konstituiert, teilte das Bundesumweltministerium in Berlin mit. In dem Gremium sitzen Vertreter des Ministeriums, des Bundeslandes Niedersachsen, der Stadt Salzgitter und der Strom- und Atomkonzerne. Die von den beiden Hauptnutzern des Endlagers, dem Bund und der Energiewirtschaft finanzierte Stiftung soll in den nächsten Jahrzehnten 100 Millionen Euro für gemeinnützige Zwecke verteilen.
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