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    Foodwatch klagt wegen Becel-Margarine gegen Unilever

    Konzern weist Vorwürfe wegen Zusatzstoffen zurück

    Die Verbraucherorganisation Foodwatch hat den Nahrungsmittelkonzern Unilever wegen dessen Aussagen zu der angeblich den Cholesterinspiegel senkenden Margarine Becel Pro.Activ verklagt. Foodwatch habe beim Landgericht Hamburg eine Unterlassungsklage eingereicht, teilte die Organisation in Berlin mit. Ein Unilever-Sprecher wies die Vorwürfe zurück und erklärte, der Konzern sehe der Klage "extrem gelassen" entgegen.

    Die Klage richtet sich nach Foodwatch-Angaben gegen die unter Berufung auf Forscher getroffene Aussage, dass es "aus wissenschaftlicher Sicht keinen Hinweis" auf Nebenwirkungen bei der Margarine gebe. Die Organisation erklärte, die zugesetzten Pflanzen-Sterine seien unter Experten umstritten. Sie stünden im Verdacht, "genau das zu verursachen, was sie eigentlich verhindern sollen: nämlich Ablagerungen in Gefäßen und ein erhöhtes Risiko für Herzkrankheiten".

    Sterine sind fettähnliche Substanzen ähnlich dem Cholesterin, die in der Natur etwa in Pflanzen vorkommen. Der Stoff verdrängt nach Informationen des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) im menschlichen Darm Cholesterin, so dass weniger davon in den Körper aufgenommen wird. Außer Margarine gibt es im Handel auch mit Sterin angereicherte Milchprodukte wie Trinkjoghurt und Käse sowie Brot. Der Zusatz ist EU-weit in zahlreichen Produkten erlaubt. Es ist aber eine Genehmigung nötig. Zudem muss die Packung bestimmte Hinweise tragen.

    Unilever widersprach dem Foodwatch-Vorwurf energisch. "Wir sind absolut überzeugt von dem Produkt und seiner positiven Wirkung auf die Gesundheit", betonte der Unternehmenssprecher. Im November, als Foodwatch die Margarine schon einmal öffentlich ins Visier genommen hatte, hatte der Konzern erklärt, die Organisation stelle Fakten in einen falschen Zusammenhang und ignoriere den aktuellen Stand der Forschung. Die Sicherheit der zugesetzten Substanz sei von verschiedenen Institutionen "umfassend positiv" bewertet worden. Gesundheitliche Risiken durch das Produkt seien nicht bekannt.

    Foodwatch-Experte Oliver Huizinga erklärte dagegen: "Die Behauptung, es gebe keine Hinweise auf Nebenwirkungen, ist absolut haltlos." Unilever blende kritische wissenschaftliche Stimmen und ernst zu nehmende Hinweise auf Nebenwirkungen bei Pflanzen-Sterinen aus. Mit der Klage wolle Foodwatch verhindern, dass Risiken und Nebenwirkungen der Margarine verschleiert würden.

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    30 Kommentare

    • Fritz Katz  •  vor 3 Monaten
      da lob ich mir die "ungesunde" butter - die gibts überall in hervorragender qualität, und die schmeckt auch. diesen produkten der internationalen konzerne stehe ich schon seit langem mit tiefen mißtrauen gegenüber - und wenn ich dann sehe, daß irgendweche sportler, prominente, stars usw dafür aufdringliche werbung machen, dann kaufe ich dieses produkt gezielt nicht.
      • norbert vor 3 Monaten
        Genau das mache ich auch. Diese Typen bekommen Millionen in den A.... geblasen und wir dummen Verbraucher sollen es zahlen
    • Wlli  •  vor 3 Monaten
      Verrückte Welt
      war erst kürzlich im Krankenhaus wegen Herz Kreislauf. Da gabs morgens , mittags und abends dieses Zeug nichts anderes. Auf meine Nachfrage ... das ist z,Zt. das beste auf dem Markt fürs Blut, essen sie auch nichts anderes wenn sie wieder draussen sind. Verrückte Welt wem soll man glauben
      • weißnix vor 3 Monaten
        Tja, wer im Krankenhaus liegt sollte sich von Freunden mit Futter versorgen lassen, zum Glück hat mir meine Freundin letztes Jahr jeden Morgen ne Thermoskanne mit Kaffee gebracht(unter anderem), das braune Wasser dort war unter aller Sau!
      • Yahoo! Benutzer vor 3 Monaten
        Wer Brotaufstrich braucht und will, sollte einfache saubere Butter nehmen. Sehr wenig, sehr dünn aber: Butter. Das schadet niemanden.
        XS
    • autonom  •  vor 3 Monaten
      , geschmack raus, wasser und emulgator rein.....dreckszeug
    • Ralf  •  vor 3 Monaten
      Wenn ich krank bin gehe ich zum Arzt.Niche in den Supermarkt.Solche Produkte gibt es zuhauf.Deshalb passe ich auf was ich kaufe.Wenn irgend etwas meiner Gesundheit gut tut,lasse ich es liegen.
      Deshalb seht genau hin,lest das Kleingedrukte.Hört nicht auf die Werbung,hört auf euch.
    • Hanno  •  vor 3 Monaten
      es ist heute fast alles vergleichbar mit der Pharma-Industrie : wer glaubt , dass man uns helfen will ,....der irrt,
      Es geht "nur" um den Umsatz , den Gewinn auf Gnade , Gedeih oder Verderb .
      Kein wichtiger Mensch in dieser Industrie ist interessiert an Gesundheit , ausser der "eigenen" ,..... langes Leben O.K. aber erstmal Umsatz , bei möglichst langer Teilnahme als Käufer = Gleichgewicht ,..aber keine Gesundheit im Vordergrund.
    • Sandra  •  vor 3 Monaten
      Ich traue diesem ganzen functional bzw. Health Food eh nicht über den Weg. kein Mensch braucht bei einer vernünftigen und ausgewogenen Ernährung irgendwelche mit Vitaminen, dubiosen Joghurt-Kulturen oder wie in diesem Fall Sterinen angereichertes Essen. Das dient alles nur dazu, den Konsumenten das Geld aus der Tasche zu ziehen! Und leider funktioniert das auch bei vielen und auch durchaus intelligenten und gebildeten Menschen...
      • Hanno vor 3 Monaten
        wer gerne mal einen Joghurt isst , bitte schön , nur nicht zu oft (nicht täglich ), auf Dauer "genossen" , mögliche Gefahr für die natürliche Struktur der Darmkulturen .
        Der Körper "denkt mit" und ändert sein Verhalten bei zuviel "Hilfe"
        Schlimmer sind aber die "besseren" Trink-Joghurt's "Acti../..kult" usw. = 1/3 des wertvollen gesunden Joghurts zu einem doppelten Preis = 6-facher Gewinn :..
        "for Nothing" , denn die guten Eigenschaften sind schon drin im Joghurt , deswegen "so" vor vielen Jahrzehnten kultiviert z.B. in Sofia (...,bulgaris) + der Zusatzstoffe wie z.B. : viel zu viel Zucker und Flüssigkeit ,...also real 5-facherGewinn !, und dann noch aus der Werbung:
        30 Test's haben bewiesen : "xyz" , kann helfen .
        haarscharf am Gesetz vorbei , aber psychologisch gut durchgestylt , das : "kann" helfen ', ..
        es ."kann" aber ja auch : ein Schlag an den Kopf oder der berühmte "Sack in China" helfen .??

        Aber ca. 90 % der Werbung heute ist aal-glatter , täuschender und immer haarscharf am Gesetz vorbei , langjährig studierter psychologischer Betrug an der Menschheit und nur für Geld , ähnlich den Theologen .
        Egal ob "Calg--" Entkalker, der dazu passende Geschirrspül-Tab "Fin..h" ("Ende")
        Geschirr stinkt noch nach Stunden nach Chemie (Porzellan-Lack.??)..usw.
        dann Geschmacksstoffe in fast allen Lebensmitteln .und oft Vitaminblocker ....
        z.B. auch :"natur-identische xyz-Stoffe" = fast im Spectroscop perfekt künstlich gleich ausssehend (nach heutigem Stand der Wissenschaft) ,..
        überall zu finden ,...
        oder Schokolade ( billige Schoko ist bis 1/3 Ochsenblut und Haare (Felle) zu Brei verarbeitet ,..zulässig) ..usw.
        denn auch etablierte vormals gute Firmen müssen oft , wegen dem Konkurrenz-Kampf , auch "fuschen" , zum Überleben.
    • Sascha  •  vor 3 Monaten
      Hier alles was aus dem Hause Unilever stammt:
      Ben & Jerry’s
      Bertolli
      Becel
      BiFi
      Du Darfst
      Flora (Becel)
      Hellmann’s
      Homa
      Knorr
      Langnese (DE) / Eskimo (Eismarke) (AUT) / Lusso (CH)
      Lätta
      Lipton
      Maille
      Mazola
      Mondamin
      Pfanni
      PG Tips
      Rama
      Sanella
      Slim-Fast
      Thea[3]
      Unox Viss
      Domestos
      Coral (vorher: Korall)
      OMO Axe
      Dove
      Baba
      Impulse
      Lux
      Rexona
      Sunsilk
      Timotei
      Signal
      PONDS
      TIGI
      duschdas
      • talk vor 3 Monaten
        und was soll uns das sagen ? du kommst aus der schweiz. meinst du nestle wäre besser ??
      • Michael vor 3 Monaten
        Talk? Bei Sascha steht, soweit ich lesen kann, Lübeck, Schleswig-Holstein, wusste garnicht das Lübeck eine Schweizer Exklave ist. Sascha, gut das du das mal aufgelistet hast, aber den meisten ist es weiterhin egal, leider.
      • Sandra vor 3 Monaten
        Danke Sascha für die Liste.
        Leider ist es nicht so einfach, Unilever, Kraft und andere Lebnesmittelkonzerne zu meiden. Bei der vielzahl von Marken, die darunter fallen, kann mal leicht den Überblick verlieren. Da hilft wirklich nur genaues Studieren des Kleingedruckten.
    • larsinla  •  vor 3 Monaten
      welche trottel kaufen denn noch was von Unilever, dem Regenwaldvernichter schlechthin!!!!
      (leider immer noch millionen von Kunden, denen ihre Umwelt aus dummheit oder ignoranz egal ist - dabei haben die meisten Kinder denen sie diese Umwelt hinterlassen. Ein Beispiel dafür ist die hohe Waschmittel und PVT Konzentration in der Ruhr!!!)
      • Michael vor 3 Monaten
        da gibt es leider immer noch genug. Den meisten Leuten ist es nachwievor leider egal, da wird sich nicht die Mühe gemacht, auf den Produzenten zu achten.
      • Hanno vor 3 Monaten
        Dumme Sprüche was die Verhältnismässigkeit angeht.
        Unilever ist ein "grösserer" Konzern und je grösser sowas ist ,...umso mehr summieren sich auch die Begleiterscheinungen, auch Neu-Anbau und Aufforstung usw. sind da "u.a." .Pflicht !
        Also kann in diesem Fall nicht von "grösstem Vernichter" usw. gesprochen werden , da auch gerade das "Recycling" hier eine grosse Rolle spielt ,
        z.B.: "viel mehr" als bei den meisten vergleichbaren anderen Firmen in gleicher Funktion.
        Schlimm genug , dass überhaupt so viele Schäden durch Rücksichtslosigkeit und Provit-Sucht kleiner Firmen gemacht werden , welche niemals etwas positives zur Verhinderung von Schäden tun und "nur" Abzocken.
      • Michael vor 3 Monaten
        Hallo Hanno, Unilever strickt sich gerade ein grünes Pullöverchen, aufgrund der wachsenden Kritik. Unilever ist es immer noch egal, wenn gewaltsam, z.B.in Indonesien, indigene Völker von ihrem Land vertrieben werden, um dann dort Für Unilever Palmölmonokultur hochzuziehen. Da ist die publicitywirksame Deklarierung eines kleinen Schutzgebietes nicht gerade ein nachhaltiger Ausgleich. Und das ist gängige Praxis bei Unilever.
    • seneque  •  vor 3 Monaten
      Einfache Küche mit frischen Zutaten selbst gemacht und der Mensch wird alt. Komplizierte Küche von der Nahrungsmittelindustrie zusammengepanscht und der Mensch wird krank. Am besten man sieht sich die Zutatenliste auf der Packung an, ist sie lang und unverständlich, Finger weg. Der Industriebrei ist teuer, für den Körper unverdaulich, führt zu Übergewicht mit allen gesundheitlichen Nachteilen. Kocht selbst, kauft einfache, unbehandelte Nachrungsmittel, es lohnt sich heute und nicht nur für den Geldbeutel.
    • nordpol  •  vor 3 Monaten
      Hallo Talk, ich nehme an, er ist Bauer und will seine Butter verkaufen, bis jemand wieder gegen Butter wettert.
    • Nobody  •  vor 3 Monaten
      Ein Produkt für das Dieter Bohlen Werbung macht, würde ich schon aus Prinzip nicht kaufen.
    • Watmutdatmut  •  vor 3 Monaten
      Langsam muß es doch auch mal den Dümmsten auffallen, daß dieses Herumgetrickse am Organismus selten über wissenschaftliche Eintagsfliegen hinaus kommt.
      Grundlagenforschung gibt's nun mal nicht umsonst und schützt vor unangenehmen Erkenntnissen nicht.
      Wer zudem glaubt, die Auswirkungen von Tonnen zusammengefressenen Nahrungskleisters mit ein paar Gramm an Wirkstoffen wieder ungeschehen machen zu können, dem ist mit seinem Riß in der Schüssel eh nicht mehr zu helfen, selbst wenn ganze Industrien mit solchen Konsumblindgängern ihr krummes Ding drehen.
    • steely dan  •  vor 3 Monaten
      ..allein die tatsache das unilever neben´lebensmittel´auch waschmittel vertickt ist schon seltsam,da gehts nur um geld und diese becel die vor 30jahren einen neuen markt öffnete hat soviel natur zerstört,der verbraucher hats in der hand,esst mehr deutsche butter..
    • talk  •  vor 3 Monaten
      mich würde interessieren, welche qualifikation der Foodwatch-Experte Oliver Huizinga mitbringt. ist er mediziner, ernährungswissenschaftler oder ist er ??????????
    • wohltemperiert  •  vor 3 Monaten
      noch gibt es viele trottelinen die vom glauben beseelt sind....dass aussagen der firmen *glaubhaft* sind...
    • LiliH  •  vor 3 Monaten
      Deswegen esse ich nur Butter. Ich habe immer schon einen sehr niedrigen Cholesterin-Spiegel gehabt.
    • Si  •  vor 3 Monaten
      Irgendwie schon komisch, das Foodwatsch immer nur agiert, anstatt an den Kern des Problems heranzugehen, nämlich an die Gesetzgebung.
      Es ist doch schon seit langem bekannt das diversen Lebensmitteln die Pflanzensterine zugesetzt werden und zahlreiche Anträge auf Zulassung von verschiedenen Firmen vorliegen und noch weitere kommen werden.
      Und mal ganz allgemein zur Lebensmittelindustrie und deren Produkten:
      Es wird immer sehr viel und sehr laut geschrien wie "verseucht" "belastet" "krankmachend" unsere heutigen Lebensmittel sind.
      Punkt 1: Unsere Lebenserwartung ist in den letzten 150 Jahren um das doppelte gestiegen, was nicht zuletzt an der verbesserten Lebensqualität liegt. ( und auch natürlich die medizinische Versorgung und Medikamente, die ja auch zum Teil in der Lebensmittelprodukton Anwendung finden )
      Punkt 2: Betrachten wir uns mal selbst. Würden wir, wenn wir Lebensmittel produzieren würden nach Art von Unilever und Co., unseren potentiellen Kunden umbringen wollen oder wollen wir weiterhin von ihm leben und ihm unsere Nahrungsmittel verkaufen?
      Ob jetzt jede Lebensmittelproduktion in dem ausgeführten Maße erforderlich ist oder nicht, ist jetzt mal zweitrangig.
      Ich denke wir sollten immer versuchen die Dinge objektiv zu sehen. Jede Medaille hat zwei Seiten und wer sich damit auseinandersetzt schaut auch mal auf den Rand, so entsteht dreidimensonales Denken.
      Gruss an alle.
    • Ralf  •  vor 3 Monaten
      Ach so nur mal so nebenbei:Leberkäse aus Bayern gibt es ohne Leber zu kaufen.Kein Gramm davon im gesamten Produkt.Nur sehr viele Ersatzstoffe
      Schaut ruhig mal auf die Zutaten liste.
    • Ha Neul  •  vor 3 Monaten
      Jetzt mit Butter zu kommen ist aber auch sinnlos. Unbedenklich ist die letzten Endes auch nur, wenn man wenig davon nimmt und wenn die Kuh und ihr Futter auf dem heimischen Hof gewachsen sind. Lupenrein in hervorragender Qualität ist die auch nicht, wenn sie von antibiotikatherapierten, silo- und kraftgefütterten Massentierkühen kommt.
      (Ich ess trotzdem beides, Butter und Margarine, und lebe noch)
    • Hubert Fink  •  vor 3 Monaten
      Sinnvoll wäre eine Liste aller Produkte von dieser Firma ins Netz zu stellen. Dann kann der Verbraucher entscheiden zu kaufen oder nicht.