Die Bundeswehr könnte als Folge des Bürgerkriegs in Syrien vor einem Türkei-Einsatz stehen. Bundesverteidigungsminister Thomas de Maiziere sagte dazu am Montag Morgen in Brüssel:
O-Ton Thomas de Maiziere:
"Ich rechne damit, dass es heute eine Anfrage der türkischen Regierung an die Nato gibt zur Stationierung von Patriot-Raketen an der türkischen Grenze. Es handelt sich dabei um eine Anfrage an den Nato-Oberbefehlshaber im Rahmen eines bestehenden Konzepts, das im Jahr 2006 entwickelt ist, den Nato-Oberbefehlshaber instand zu setzen, aus seiner Befugnis heraus die Dislozierung von militärischen Fähigkeiten innerhalb des Nato-Gebiets zu entscheiden. Es geht dabei um Patriot-Rakten. Deutschland, die Niederlande und die USA verfügen als einzige Nationen über dieses Waffensystem. Wir werden eine solche Anfrage solidarisch prüfen und schnell beantworten. Deutschland war 45 Jahre der Hauptnutznießer von Bündnis-Solidarität. Wenn jetzt ein Bündnispartner uns um eine solche Maßnahme bittet, dann ist es für uns klar, dass wir dem offen und solidarisch gegenüberstehen."
"Aber wenn es um eine Beteiligung von Patriot an der türkischen Grenze geht, dann auch mit deutschen Soldaten."
REPORTERFRAGE: DAMIT IST DEUTSCHLAND DANN MITTENDRIN IM NAHOST-KONFLIKT - WIE GEFÄHRLICH IST DAS?
"Es handelt sich um eine vorsorgliche defensive Maßnahme auf dem Bündnis-Gebiet der Türkei und nur darum geht's."
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