Nach der Pleite der Drogeriekette Schlecker standen Hunderte Mitarbeiterinnen auf der Strasse, Filialen in ganz Deutschland waren ungenutzt.
In Baden-Württemberg wollen
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Nach der Pleite der Drogeriekette Schlecker standen Hunderte Mitarbeiterinnen auf der Strasse, Filialen in ganz Deutschland waren ungenutzt.
In Baden-Württemberg wollen sich nun einige der ehemaligen Schlecker-Mitarbeiterinnen nicht mehr mit diesem Schicksal abfinden: Mit ihren Erfahrungen und in leerstehenden Läden sollen nun eigene Drogeriemärkte entstehen.
Der erste Laden in Erdmannhausen ist bereits geöffnet. "Drehpunkt" heißt es nun, wo ehemals das blaue Schleckerlogo prangte. Betrieben wird der Dorfladen von der ehemaligen Schlecker-Verkäuferin Karin Meinerz und zwei Kolleginnen: "Also, es ist natürlich ein ganz, ganz tolles Gefühl, wenn man jetzt im eigenen Laden steht, wenn es halbwegs funktioniert. Unsere Anfangsschwierigkeiten, ich glaube, die gehören irgendwo dazu. Von dem her, einfach super, wenn es jetzt mal läuft. Man kann nachts wieder besser schlafen."
Obwohl nicht alle Waren rechtzeitig geliefert wurden und die Kasse am ersten Tag ihren Geist aufgab, brummt der Laden nun. Für die frischgebackenen Unternehmerinnen ist das ein ganz neues Lebensgefühl.
Der Drehpunkt in Erdmannhausen soll kein Einzelfall bleiben. Verdi-Gewerkschaftssekretärin Christina Frank hat große Pläne: Sie rief das Dorfladenkonzept für ehemalige Schleckerfilialen ins Leben. Für einzelne Läden sollen Mini-GmbHs gegründet werden und die örtliche Bevölkerung kann mit den sogenannten „Stützlis" zinslose Kleinstkredite von 50
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