Schon am frühen Donnerstagmorgen war die SPD-Fraktion im Berliner Reichstag zusammen gekommen, um ihre Haltung zu den geplanten Änderungen am zweiten Griechenland-Rettungspaket abzustimmen. Darin ist unter anderem ein Schuldenrückkaufprogramm vorgesehen.
Nach Willen von Union, FDP und Grünen soll der Bundestag am Freitag über das Paket abstimmen - in der SPD gab es dagegen
zunächst Vorbehalte. Zu wenig Informationen, zu wenig Zeit für Beratungen. So die Kritik bei den Sozialdemokraten.
Nach der Fraktionssitzung war aber klar: Auch die SPD wird am Freitag im Bundestag dem neuen Hilfspaket für Griechenland mit großer Mehrheit zustimmen. Bei einer Probeabstimmung habe es einige Enthaltungen und acht Gegenstimmen gegeben, sagte SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier:
"Entscheidend für uns ist, dass das, was jetzt auf dem Tisch liegt, ein Angebot ist, mit dem jedenfalls ein Konkurs in Griechenland mit all den ökonomischen Folgen, die das für die Stabilität in der Europäischen Währungsunion, insbesondere für die mediterranen Länder, haben könnte, einen solchen Konkurs vermeidet."
Steinmeier kritisierte, die zur Abstimmung vorliegenden Maßnahmen würden nicht auf Dauer tragen.
Der designierte Kanzlerkandidat der SPD, Peer Steinbrück, warf Bundeskanzlerin Angela Merkel Opportunismus vor.
"Wir wollen uns damit auch klar so positionieren, dass wir uns nicht opportunistisch, nicht nach
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