Wegen der geplanten Zinssenkung bei Griechenland-Krediten komme es im Bundeshaushalt zu Mindereinnahmen von rund 130 Millionen Euro räumte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble am Dienstag ein. Zudem bleibe nach dem Programm für Griechenland in den Jahren 2015 und 2016 noch eine Finanzlücke, die aber nicht so hoch sei.
Trotzdem sei die jetzt gefundene Einigung zu den Griechenland-Hilfen ein kalkulierbares Risiko, sagte Schäuble. Ganz anders sei das, wenn Griechenland aus dem Euro aussteigen müsse:
"Es gibt jetzt ja die Debatte, was kostet das denn und was kommt da alles noch. Da muss man nur sagen, die Politik der Bundesregierung, die Politik der Euro-Zone, der Troika insgesamt, auch Griechenlands ist, die Auswirkungen möglichst gering zu halten. Mit möglichst geringen Risiken, mit möglichst geringem Aufwand - aber immerhin erheblich - Griechenland auf dem Weg zu helfen und zugleich die Euro-Zone als Ganzes zu stabilisieren."
Grünen-Fraktionschefin Renate Künast forderte Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, den deutschen Steuerzahlern zu erklären, dass die Griechenland-Rettung auch Geld kosten werde. Grundsätzlich sei ihre Partei aber für die Griechenland-Hilfen, sagte Künast:
"Also wir haben ja grundsätzlich gesagt, dass wir meinen, es muss jetzt die nächste Tranche geben, Griechenland muss geholfen werden. Insofern sind wir dafür offen, die Tendenz geht zum Zustimmen, aber lassen Sie uns die Details anschauen, ob sie
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