Paris (dapd). Zur Reduzierung des französischen Haushaltsdefizits um etwa sieben Milliarden Euro hat das Unterhaus des Parlaments in Paris am Freitag höhere Steuern auf Vermögen sowie für Banken und Ölunternehmen beschlossen. Mit einem entsprechend überarbeiteten Budgetentwurf für 2012 will der neue sozialistische Präsident François Hollande eine Reihe von finanzpolitischen Zugeständnissen seines konservativen Vorgängers Nicolas Sarkozy rückgängig machen. Nach der Zustimmung in der Nationalversammlung wird der Haushaltsplan am Dienstag dem Senat des Parlaments vorgelegt. Hollande hat sich grundsätzlich wiederholt gegen eine eiserne Sparpolitik ausgesprochen.
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