Panik hat ein wohlmeinender Franzose auf einem Polizeikommissariat bei Paris ausgelöst, als er eine noch funktionstüchtige Granate aus dem Ersten Weltkrieg in einer Plastiktüte abgeben wollte. Der Mann habe den Sprengkörper bei einem Spaziergang im Wald gefunden, teilte die Polizeipräfektur von Paris mit. "Da er kein Handy hatte, um die Behörden zu alarmieren, und um zu verhindern, dass Kinder damit spielen, beschloss er, die Granate in seinem Auto mitzunehmen und der Polizei zu übergeben."
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Das Kommissariat von Nogent-sur-Marne im Großraum Paris wurde daraufhin sofort geräumt und eine Sicherheitsabsperrung eingerichtet. Minenentschärfer neutralisierten den Angaben zufolge den Sprengkörper, der noch mit einem Zünder ausgestattet war. Die Polizei nahm den Vorfall zum Anlass, um generell dazu aufzurufen, sich von gefundenen Sprengkörpern oder Minen fernzuhalten, sie auf keinen Fall anzufassen und sofort die nächste Polizeidienststelle zu informieren.


