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    Frau klaut Sperma ihres Ex-Mannes

    Ein Rentner aus Großbritannien muss 100.000 Pfund (rund 114.000 Euro) für seine Kinder bezahlen, von denen er jahrelang überhaupt nichts wusste: Seine Ex-Frau hatte sich bei einer In-vitro-Fertilisations-Klinik (IVF-Klinik) sein eingefrorenes Sperma erschlichen.

    Die unglaubliche Geschichte findet im Jahre 1999 ihren Anfang. Ein britischer Spediteur begibt sich in Therapie gegen seine lähmende Arthritis. Weil zu den Nebenwirkungen der starken Medikamente auch Unfruchtbarkeit gehört, entscheidet er sich dafür, sein Sperma in der Bourn-Hall-Klinik in Cambridge zu lagern. Damit möchte er sichergehen, dass seine Frau und er auch nach der Behandlung noch Kinder bekommen können, wie die britische „Daily Mail“ berichtet.

    Lesen Sie auch: Eltern verraten Geschlecht ihres Kindes nicht

    Doch dann kommt alles anders als erwartet: Das Paar lässt sich ein Jahr nach der erfolgreichen Therapie scheiden. Nur wenige Wochen später sucht die Ex-Frau des Mannes, dessen Name aus rechtlichen Gründen geheim gehalten werden muss, die Bourn-Hall-Klinik auf. Sie fälscht seine Unterschrift, die es den Ärzten erlaubt, sie mit seinem eingefrorenen Sperma künstlich zu befruchten – und zwar zweimal in drei Jahren. Im Juni 2001 bringt sie ein Mädchen zur Welt und im September 2003 dann einen Jungen. Ihr Ex-Mann ahnt davon nichts.

    Mutter verklagt ihren Ex-Mann auf Unterhaltszahlungen


    Erst Jahre später erfährt der 57-Jährige, dass er Vater von zwei Kindern ist: Als der Junge wegen einem Loch in seinem Herzen in eine Klinik eingeliefert wird, tritt die Schwester der Mutter mit dem leiblichen Vater in Verbindung und klärt ihn über seine Vaterschaft auf. Dann folgt ein Schritt der Mutter, mit dem niemand gerechnet hatte. Sie verklagt ihren Ex-Mann auf Unterhaltszahlungen von 100.000 Pfund – und bekommt Recht. Das Gericht erklärt sämtliche finanziellen Regelungen, die im Rahmen der Scheidung getroffen wurden, für ungültig. Die Begründung: Die Kinder seien bei den Berechnungen nicht aufgeführt worden.

    Bis heute investiert der 57-jährige Rentner mehr als 200.000 Pfund (rund 229.119 Euro) in Anwaltskosten. „Ich fordere eine Änderung des Gesetzes, damit anderen Eltern diese Quälerei erspart bleibt“, wird er von der „Daily Mail“ zitiert. Seine Ex-Frau ist sich hingegen keiner Schuld bewusst: „Ich glaube nicht, dass ich irgendetwas falsch gemacht habe. Meine innere Uhr hat getickt und getickt und ich wollte unbedingt Kinder haben. Wenn ich das nicht getan hätte, wäre ich nicht mit meinen Kindern gesegnet. Ich bereue nichts.“

    Gleiche Rechtsprechung in Deutschland


    Ähnliche Fälle gibt es auch in Deutschland. So berichtete „bild.de“ im vergangenen Jahr von einem Vater aus Rostock, der ebenfalls seines Spermas beraubt wurde. Seine Ex-Frau nutzte das Trennungsjahr und die Tatsache, dass sie auf dem Papier noch verheiratet waren – und ließ sich mit seinem Sperma künstlich befruchten. Auch sie bestand auf Unterhaltszahlungen und bekam vom Oberlandesgericht schließlich Recht. Hinter den Urteilen steckt eine Regelung, die in Europa grundsätzlich nie angefochten wird: Alles für das Wohl des Kindes.

    Quizaction

     

    92 Kommentare

    • Ich liebe Deutsche Land  •  vor 11 Monaten
      Väter haben grundsätzlich keine Rechte, das ist so und wird sich wohl auch nie ändern. Und jede Wette: Wenn der Betroffene Vater, zum Wohl des Kindes natürlich, sein Kind sehen möchte oder einfach nur Kontakt haben möchte, wird er eben von dieser gleichen Mutter, die ihn vorher verklagt hat, zurück gewiesen mit dem Hinweis, er sei doch sowieso nur der "Erzeuger".
      • tina vor 11 Monaten
        ich finds gut..sry ich würde es bei niemandem sonst machen als bei meinem ex der mich geschlagen hat mir gedroht hat und überall über mich lügen verbreitet hat,er hat mich physisch und psychisch total kaputt gemacht ich habe jetzt auch noch ein kind von ihm was ich erst garnicht wollte und jetzt droht er mir es mir wegzunehmen.
      • tina vor 11 Monaten
        wie kann man kommentare löschen?
      • cordon vor 11 Monaten
        Selber gar nicht. Wenn Du die Moderation lieb darum bittest werden sie es für Dich villeicht tun. Anonsten mußt Du da jetzt in den sauren Apfel beissen. ;-)
    • anonym  •  vor 11 Monaten
      hallo in welcher Zeit leben wir denn hier? Erstens hat die Frau sich des Betruges strafbar gemacht, dann hat der Mann nie eine Vaterschftserklärung oder Geburtsurkunde unterschrieben!
      Im Prinzip hätte die Frau ihn auch vergewaltigen können um schwanger zu werden und Recht bekommen, oder wie darf man das Urteil verstehen?
      • varjo vor 11 Monaten
        Das habe ich mich auch gefragt!
        Vielleicht kann man ihm auch noch was anhängen weil er seine Kinder vernachlässigt hat all die Jahre, Unwissenheit schützt schließlich nicht vor Strafe!
        Ich glaube es einfach nicht das die Frau in der Geschichte gewinnt, das nenne ich mal ungerecht!
        Sie hat sich quasi alleine geschwängert und jetzt soll er dafür aufkommen??? @#$%? Gehts noch?
        Mich macht sowas immer so wütend! Das ist doch Juristenwillkür! Hoffentlich kann der Mann in Berufung gehen!
      • Jane vor 11 Monaten
        @H.S.: Du hast Recht, nur wenn man sich das Geschehen in der Welt genauer anschaut, die Leute, die in die Politik treten, um etwas Positives zu bewirken, werden entweder beseitigt, oder einfach kontrolliert und die positiven Schritte werden immer in einen Tritt in eine Pfütze umgewandelt. In der Politik gibt es keine Gerechtigket, noch gibt es vor dem Gericht eine... Ich gebe da "unserem Anonym" Recht, ich war fassungslos, als ich den Artikel gelesen habe! Frauen können wahre Biester sein. Wie kann sie einen Betrug begehen und dann auch noch so einfach davon kommen?! Ich als Richterin hätte entschieden, dass der Mann die Hundert Tausend zahlen muss, die Frau allerdings als Entschädigung für ihren Betrug und die Fälschung seines Unterschriftes denselben Betrag aufbringen muss. So landen wir bei Null und gut ist! Jeder lebt sein Leben so, wie man es sich selbst eingerichtet hat. Basta!
      • Anna vor 11 Monaten
        Als körperlich Vergewaltigter hätte er wenigstens gewusst, worum es geht, aber in diesem Fall steht er völlig außen vor und ist seelisch vergewaltigt.
    • Jörgi  •  vor 11 Monaten
      Zum Kindeswohl koennte man doch auch noch die Samenbanken zwingen, die Namen aller Samenspender herauszugeben und auf Unterhalt zu verklagen.
    • FABRICIUS  •  vor 11 Monaten
      So schreibt einer :
      Wenn Deine Frau fremd geht und von ihrem Lover ein Kind bekommt, zahlst Du bei einer Trennung für das Kuckuckskind ...
      XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

      Aber nur solange, bis Du in einem solchen Fall die Vaterschaft erfolgreich angefochten hast...
      ...und bei den heutigen Vaterschaftsnachweisen ist das kein Problem mehr...

      Im vorliegenden Fall scheint das Gericht AUSSCHLIESSLICH an die GENETISCHE Vaterschaft angeknüpft zu haben; und die ist wohl unbestreitbar...und da es sich um einen Anspruch der Kinder handelt, der nur von der Mutter an ihrer Stelle geltend gemacht wird, hilft es ihm an dieser Stelle auch nicht, auf das verwerfliche Vorgehen der Mutter hinzuweisen...

      So wie andere auch schon geschrieben haben : Für den Vater sehe ich nur die Chance, bei der Kindsmutter Regress zu nehmen; immerhin hat sie eine urkundenfälschung begangen und damit auch gegen ein Schutzgesetz zu seinen Gunsten verstossen. Und zur Not sehe ich noch die Chance sich darauf zu berufen, dass sie seine Spermien gestohlen und sich rechtswidrig angeeignet hat....aber ob da zum Schadensausgleich auch der Ersatz der Unterhaltszahlungen gehört ???
      Antworten
    • holler  •  vor 11 Monaten
      ihr seit viel zu vorschnell mit Vorurteilen.Hier darf nicht vergessen werden,dass der Mann den Sperma während der Ehe und mit der Tatsache das seine Frau die Spermien erhalten soll um Schwanger zu werden.Warum die Ehe geschieden wurde ist hier nicht zu lesen.Auf jeden Fall ist der Mann Rentner,also ergo auch bei der Sperma Abgabe nicht mehr der Jüngste.
      Seine Frau hat bestimmt schon lange auf eine Schwangerschaft gewartet,und dann kommt die Scheidung.Was soll die Frau denn machen?Sich an einen anderen Mann an den Hals werfen,neu Anfangen,mit wem?Wer weiß wie lange die beiden verheiratet waren?
      Hat er seiner Frau die Spermien verweigert,noch in der Ehe?Hat er die Spermien,ihr versprochen?
      Niemand weiß das ! Er soll bezahlen und sich mit seiner geschiedenen Frau einigen
    • philip  •  vor 11 Monaten
      Leute nun haltet mal inne.
      Erstens ist es England,-da fahren die Autos rechts,-da laufen die Schotten mit Kilts rum,
      -da gibts ne Queen die dem Staat viel Geld kostet,-da streiken die Fabriken wegen`nem
      Furz aufm Klo,-da ziehen sich Regierungsabgeordnete Perücken bei jeder Sitzung an und
      der Oberrichter muß aussehen wie ein mittelalterlicher Scharfrichter. Jetzt frag ich Euch,
      was wundert Ihr Euch über so ein Urteil in Great Briten, wenn es wahr ist,dass ist hier noch
      die Frage.
    • Marion  •  vor 11 Monaten
      Es wird Zeit, dass sich die Männer "emanzipieren". Unterhaltszahlungen, Alimente, Besuchs- recht und pflicht des Vater muss neu geregelt werden!! So wie die jetztige Rechtslage ist, sind die Männer entweder benachteiligt oder brauchen sich um Nichts kümmern.
    • Fer de lance  •  vor 11 Monaten
      Das ist ja ein Ding! Es ist schließlich ein Diebstahl bzw. Erschleichen eines höchstsensiblen Körpereigentums des Mannes, dass ohne seine Zustimmung verwendet wird. Die Frau hat dies gestohlen! Mit diesem Diebstahl hat sie m. E. jeglichen Anspruch verwirkt. Wobei... das Geld ist ja nicht für sie, sondern für die Kinder... und das wird eben der Punkt sein.

      Sicher: "zum Wohle des Kindes" ist oberstes Gebot. Aber ich finde es irgendwie einfach nicht richtig, dass der arme Mann in solcher Art und Weise in den kompletten finanziellen Ruin getrieben wird und dies auchnoch staatlich abgesegnet und abgesichert wurde.

      Wenn damit solcher Unfug betrieben wird, dann sollte m.E. die "heiße Ware" nur noch im Beisein des Erzeugers (dem Mann) für ihren Dienst verwendet werden dürfen. Aus! Keine Missverständnisse, kein Diebstahl, keine kriminellen Machenschaften mehr.
    • Mario Hans  •  vor 11 Monaten
      Ein Schlag ins Gesicht für alle Sperma-Spender....

      wenn es die "Mutter" darauf ankommen lassen will, können die samenspendenen "Vater" mit einer Klage zur Zahlung von Unterhalt rechnen.
    • heinz 34  •  vor 11 Monaten
      Typisch - Frauen kommen einfach mit allem durch. Sei es bei Unterhalt, Sorgerecht oder diesen dudiosen Anschuldigungen wie im Fall Kachelmann. Und jetzt sollen auch noch diese Quotenweibchen bei den Jobs eingeführt werden. Mit die Befähigung ist künftig entscheidend sondern das Geschlecht.
      Es wird Zeit, dass Männerbeauftragte und Männergleichstellungsstellen installiert werden.
    • Yahoo! Benutzer  •  vor 11 Monaten
      Versteh' ich nicht! Die Frau hat doch eindeutig eine (mehrere) Straftat(en) begangen. Und er muss dafür zahlen?
    • Haarry  •  vor 11 Monaten
      sie schämen sich nicht und der Staat hilft bei jedem verbrechen mit hauptsache der Mann zahlt da ist jedes Mittel recht----Männer seit lieber Schwul und glücklich
    • peter  •  vor 11 Monaten
      Ich versteh das nicht,immerhin hat er nix gewusst und seine Frau fälscht seine Unterschrift,um sich meiner Meinung nach an ihm zu rächen!
      Oder musste es ihr Ex-Mann sein?Immerhin gäbe es theoretisch andere Spender!Das ist einfach nur Krank!Ich bin und bleib schockiert über diese Welt.
    • LeDieuVert  •  vor 11 Monaten
      und wem seit Jahrhunderten entgangen ist, wir leben in einem Matriachart...

      stimmt nicht ganz. Es sind "erst" Jahrzehnte......
      ansonsten: DITO
    • Alf Olf  •  vor 11 Monaten
      Spätestens an dem Beispiel zeigt sich die Unausgegorenheit dieser künstlichen Befruchtungswut. Man sollte der natürlichen Entstehung den Vorzug geben und akzeptieren, wenn es zu keiner Schwangerschaft kommen kann. Adoption ist allemal gesünder als Experimente mit der Zeugung.
      Kinder haben Rechte, übrigens auch die, welche durch Befruchtungen von Omas entstanden sind.
    • peter  •  vor 11 Monaten
      ohne sex kann wohl keine Frau schwanger werden
    • Prema  •  vor 11 Monaten
      Gab es denn keinen Mann auf der Welt, der ihre innere Uhr ticken gehört hat? Erbärmlich!
    • Oliver  •  vor 11 Monaten
      Geht ja gar nicht..... Was kann der arme Kerl dafür, dass seine Ex die Unterschrift fälscht? Die Frau gehört wegen Betrugs in den Knast. Die Regelung "Alles für das Wohl des Kindes" finde ich zwar im Prinzip gut, aber was die Frau da gemacht hat ist halt schwerer Betrug und keine Kleinigkeit. Die kann ja auch niemanden ermorden und dann hoffen, dass sie zum Wohl des Kindes nicht in den Knast kommt, damit das Kind dann nicht alleine ist....... Wenn ich als Mann schon zahlen müsste würde ich der das Leben zur Hölle machen, am besten erstmal versuchen ihr die Kinder wegzunehmen und wegen ihrer kriminellen Energie auf das alleinige Sorgerecht zu bestehen.
    • Etotnu  •  vor 11 Monaten
      Also ist es Frauen erlaubt zu stehlen,betrügen,Urkunden zu fälschen wenn Sie dann bei Erfolg ein Kind bekommt?Naja dann ma mal los,^^
    • Lars  •  vor 11 Monaten
      tja, mit dem Kindsvater ist halt aus Anwaltsseite Geld zu verdienen... warum sollte man das denn ändern??? noch etwas..... Die Mutter hat erst mal 150% Guthaben in dem was Sie tut das muss erst mal aufgebraucht werden... noch eine schweinerei ist das Die Kindersmutter keine Auskunftspflicht hat d.h. Sie kann treiben was Sie will..... und die Ämter schauen zu!!!! machen erst was wenn was passiert ist.... genauso verhält es sich mit der Düsseldorfer Tabelle hat irgendjemand erfunden und seither wird nichts mehr daran geändert..... der Vater wo die Kinder nicht hat ist gebeutelt für das ganze leben und kann nichts machen....
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