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    Gedenkfeier für Neonazi-Opfer am Donnerstag

    Feier soll Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit setzen

    Meistgelesene Artikel - Politik

    Mit einer offiziellen Gedenkfeier und einer Schweigeminute wird am Donnerstag der Opfer der Neonazi-Mordserie gedacht. Um 12.00 mittags sollen die Beschäftigten in den Betrieben für 60 Sekunden innehalten, sagte DGB-Chef Michael Sommer. Auf der Gedenkfeier im Berliner Konzerthaus wird nach dem Rücktritt von Bundespräsident Christian Wulff Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) reden.

    Mit der Schweigeminute solle demonstriert werden, "dass Fremdenhass, Rassismus und Antisemitismus in Deutschland nicht geduldet werden", erklärte Sommer. Auch die IG Metall rief zur Beteiligung an der Aktion auf, die der DGB Anfang Februar gemeinsam mit dem Arbeitgeberverband BDA initiiert hatte.

    Auf der Gedenkfeier im Berliner Konzerthaus wird Merkel die Ansprache halten, nachdem Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) die Regierungschefin darum gebeten hatte. Seehofer ist als Bundesratspräsident amtierendes Staatsoberhaupt, eigentlich hätte er deswegen nach dem Rücktritt von Wulff das Rederecht gehabt. Seehofers Wunsch komme Merkel "gerne und mit Überzeugung nach", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert.

    An der Gedenkfeier in Berlin wird auch Präsidentschaftskandidat Joachim Gauck teilnehmen. Gauck werde als Bürger zu der Veranstaltung kommen und auch nicht in der ersten Reihe sitzen, sagte sein Sprecher Andreas Schulze AFP. Der frühere DDR-Bürgerrechtler und Stasiakten-Beauftragte hatte dem Sprecher zufolge schon vor längerer Zeit eine Einladung zu der Gedenkstunde erhalten, für den Donnerstag aber zunächst einen anderen Termin gehabt. Nach seiner Nominierung durch Union, FDP, SPD und Grünen am Sonntag entschied er sich dann für die Gedenkfeier.

    "Wir sind zutiefst erschüttert, dass eine Gruppe rechtsextremistischer Gewalttäter lange Zeit eine Serie von Morden an Mitbürgern ausländischer Herkunft sowie einer Polizistin verüben konnte", erklärte CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe. Die Bundesgeschäftsführerin der Grünen, Steffi Lemke, schrieb: "Unsere Trauer und unser Mitgefühl sind bei den Angehörigen und Freunden der Opfer."

    Die Ombudsfrau der Bundesregierung für die Neonazi-Opfer, Barbara John, forderte die Einrichtung weiterer Anlaufstellen für Betroffene in den Ländern. Die Erfahrung mit den Angehörigen der Opfer der Mordserie habe gezeigt, dass vor allem im Westen Deutschlands diese Ansprechstellen dringend benötigt würden, sagte sie dem "Tagesspiegel".

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    10 Kommentare

    • Carmpfen  •  vor 3 Monaten
      in Worms wurde ein 16 jähriges Mädchen in einer Tiefgarage von Türken vegewaltigt, die sie im Genitalbereich schwer verletzt haben. Wo ist der Solidaritätsaufmarsch und Schweigeminute für dieses Mädchen und derer Familie.
      Mehr dazu: Kopp online MM new- Artikel: Armut ist für alle da:" Der Wahnsinn der politischen Korrektheit"
      • Yahoo! Benutzer vor 2 Monaten
        stimmt !!!!
    • Frank  •  vor 3 Monaten
      Lt. Statistik gibt es inzwischen bedeutend mehr linksorientierte und linksradikale Straftaten, als auf der rechten Seite, wobei viele so weit links stehen, das sie rechts wieder rauskommen. Wer denkt an diese Opfer, wer macht sich für die stark ? Und wer weiß, ob das, was den NSU- Truppen da in die Totenschuhe geschoben wird, auch genauso passiert ist, oder ob die Jungs nicht doch von einem inländischen NSA- Verschnitt über den Jordan gebracht worden sind, damit endlich mal Sündenböcke präsentiert werden können ? Das passt doch prima ins Konzept ! Ich glaube den " öffentlichen Verlautbarungen " nicht einmal mehr den Wetterbericht.
    • Yahoo! Benutzer  •  vor 2 Monaten
      wenn man weiss was ausländer den deutschen antun könnte man denken das sich n paar deutsche den widerstand verschrieben haben !!!
    • Evi  •  vor 2 Monaten
      Hier hat eindeutig die Polizei ihre Arbeit nicht gemacht. Im Nachhinein dann große Gedenkfeiern zu organisieren bringt den Betroffenen nichts. Die Schonhaltung der Staatsmacht nach Rechts ist schon arg ausgeprägt.
      Wer hält übrigens Gedenkfeiern für die Opfer entlassener Sexualstraftäter ab? Auch hier nur milde Urteile. Offenbar sind Frauen, Kinder und Ausländer gesetzlich immer noch Freiwild.
      • Yahoo! Benutzer vor 2 Monaten
        du meinst deutsche sind freiwild im eigenen land
    • misterx  •  vor 3 Monaten
      Ibbenbürener erstochen
      rgendwann hätten sich dann die 3 jungen Türken auf den Ibbenbürener gestürzt und ihm mit Fäusten und Tritten zugesetzt. Er sei immer schwächer geworden. Man habe das Opfer festgehalten, damit er nicht zu Boden stürzte und ihm sein T-Shirt über den Kopf gezogen. Die Mädchen schrien um Hilfe und nutzen auch ihre Handys, um die Polizei zu rufen. Zu spät: Michael Arol A. zog sein neues Messer und stach 2-mal zu. Diese Stiche sah keines der Mädchen, wohl aber, dass die Gruppe plötzlich wild auseinander lief und flüchtete.

      Alle Zeuginnen erschienen vor Gericht mit einem Zeugenbeistand und reichten sich jeweils ein Bild des Getöteten weiter. Während sie teilweise schluchzend von den Geschehnissen berichteten, brachen auch die Schwestern von Matthias B. immer wieder in Tränen aus.

      Auf Empörung stieß bei den Nebenklägern der Versuch von 2 Verteidigern aus den Zeuginnen herauszulocken, dass der 22-Jährige die Gruppe provoziert haben könnte. Für eine Nebenklageanwalt steht fest, die Gruppe war an diesem Abend auf Krawall gebürstet. Gegenüber einem Polizeibeamten soll einer der Tatbeteiligten sinngemäß gesagt haben: „Das neue Messer sollte eingeweiht werden.“
      • misterx vor 3 Monaten
        Ich fodere einen eine offiziellen Gedenkfeier für den 17 Jungen der da ermordet worde.
        Mein Beileid gilt den Eltern !!
    • Demokratinchen  •  vor 3 Monaten
      Demnächst muss jeder Beschäftigte, kurz vor Antritt seiner Arbeit, zu "Ehren" der Kanzlerin beim "Morgenappell" stramm stehen.
      Sicher ist das Geschehen traurig und brutal. Doch daraus auch noch Betriebsaktionen zu machen, sehe ich als übertrieben.
    • Mucke Bauer  •  vor 3 Monaten
      na, auf dieses gelaber der kanzlerin bin ich mal gespannt, ich ertrage diese tante nicht mehr !!!!!
    • Frank  •  vor 3 Monaten
      Dieses scheinheilige Gejaule ist eh zum Kotzen. Wer hat denn aufgehorcht, als Genscher die deutschen Ostgebiete 1990 bei denen gelassen hat, die sie uns geraubt haben ? Obwohl sie uns von Polen und den Russen angeboten wurden ? Da ging es um die Schicksale von Millionen Vertriebener, und deren Eigentum. Aber, getreu dem Motto : " wer kriecht, kann nicht stolpern " ist diese korrupte Politikershow alles andere als eine legitime Vertretung des deutschen Volkes.
    • Karl  •  vor 2 Monaten
      Leider wird Deutschland mit Unterstützung der Politiker immer mehr dem Islam preisgegeben.
      Ich frage mich, wer gedenkt der Mordopfer des Islam in den letzten 10 Jahren, wer gedenkt der Ehrenmorde der Türken etc., wer gedenkt den deutschen Mordopfern in der Türkei und anderen islamischen Ländern, wer gedenkt den deutschen Soldaten, welche in islamischen Ländern ermordet werden??? Auch handelt es sich nicht um politische Opfer, sondern um den maßlosen Hass einiger Weniger, welche zu solchen, zugegebener Weise absolut nicht akzeptablen Methoden greifen. Ich befürworte keinesfalls Angriffe oder gar Morde, aber es erscheint mir doch fraglich, warum nach 10 Jahren die Angehörigen der Ermordeten neu zu trauern beginnen und auch noch versuchen, Profit daraus zu machen, aber selbst in den meisten Fällen nicht zögern würden, ihre eigenen Töchter zu ermorden, weil sie sich nicht an den mittelalterlichen Ehrenkodex halten.
      Auch möchte ich darauf hinweisen, dass es dem Erduan oder dem Gül nicht im Traum einfallen würde, sich für in der Türkei ermordete Deutsche zu entschuldigen oder gar eine Trauerminute anzuordnen.
      Armes Deutschland bzw. „Noch Deutschland“, bleibt abzuwarten, wann hier die Scharia eingeführt wird. Vorreiter wie den Wulff oder die Grünen haben wir ja schon.
    • Wolfgang  •  vor 3 Monaten
      Ich hoffe nur, dass auch die Behörden daraus gelernt haben und Extremisten nun mit aller Härte bekämpfen.
      • Yahoo! Benutzer vor 2 Monaten
        gelernt haben ??? man bist du naiv .
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    Ist Gauck der richtige Mann für das Amt des Bundespräsidenten?

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