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    Geplanter Anschlag in New York: US-Bürger verurteilt

    Al-Kaida-Mitglied wollte U-Bahn attackieren

    In den USA ist ein US-Bürger wegen der Planung von Selbstmordanschlägen auf die New Yorker U-Bahn schuldig gesprochen worden. Eine Jury befand den 28-jährigen Adis Medunjanin für schuldig, gemeinsam mit zwei Komplizen im Auftrag des Terrornetzwerks Al-Kaida im September 2009 Selbstmordattentate auf die New Yorker Subway geplant zu haben, wie die Justiz mitteilte. Dem in Bosnien geborenen Medunjanin droht lebenslange Haft. Das Strafmaß soll am 7. September festgesetzt werden.

    "Gerechtigkeit wurde heute Genüge getan, da eine New Yorker Jury einen Al-Kaida-Agenten, der zu Terrorismus, Massenmord und Zerstörung entschlossen war, schuldig gesprochen hat", sagte die Staatsanwältin Loretta Lynch. Die Jury sah es auch als erwiesen an, dass Medunjanin an einem Al-Kaida-Ausbildungslager teilgenommen und die Tötung von US-Soldaten im Ausland geplant hatte. Der 28-Jährige soll 2008 nach Pakistan gereist und dort ebenso wie später seine beiden Komplizen ausgebildet worden sein.

    Die beiden Mitverschwörer Najibullah Zazi und Zarein Ahmedzay hatten sich bereits 2010 für schuldig bekannt. Gegen das Versprechen einer Straferleichterung erklärten sie sich bereit, gegen ihren früheren Freund auszusagen. Der in Afghanistan geborene Zazi gilt als Anführer der Gruppe. Medunjanin, der zuletzt im New Yorker Stadtteil Queens als Portier arbeitete, rammte nach dem Scheitern der Anschlagspläne sein Auto in ein anderes Fahrzeug. Nach Justizangaben wollte er es zu einem "Terrorwerkzeug" machen.

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