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    Gespräche zwischen Israel und Palästinenser enden ohne Durchbruch

    Amman (dapd). Das erste Treffen der Chefunterhändler der Palästinenser und Israels nach über einem Jahr in der jordanischen Hauptstadt Amman ist am Dienstag ohne Durchbruch zu Ende gegangen. Beide Seiten hätten sich aber darauf verständigt, die Gespräche fortzuführen, teilte der gastgebende jordanische Außenminister Nasser Dschudeh mit. Die Gespräche seien in einer positiven Atmosphäre abgehalten worden, auch wenn es keinen Durchbruch bei grundlegenden Fragen gegeben habe, sagte Dschudeh. "Das Wichtige ist, beide Seiten haben sich von Angesicht zu Angesicht getroffen." Auch die weiteren Gespräche sollen in Jordanien geführt werden.

    In den 15 Monaten ohne direkte Verhandlungen verschlechterte sich die Atmosphäre zwischen Palästinensern und Israel zusehends. Erst auf Druck des Nahost-Quartetts stimmten beide Seiten zu, ihre Chefunterhändler nach Jordanien zu entsenden.

    Ein Teilnehmer des Treffens mit dem Nahost-Quartett nannte die Gespräche "ernsthaft". "Es war eine Sitzung zum Austausch von Gedanken. Sowohl die Israelis als auch die Palästinenser zeigten sich bemüht, die Friedensverhandlungen wieder aufzunehmen", sagte der Diplomat.

    UN-Generalsekretär Ban Ki Moon begrüßte die Sondierungsgespräche am Dienstag. "Der Generalsekretär ermutigt die Parteien, auf dieses Treffen aufzubauen und weiter auf einen dauerhaften Frieden hinzuarbeiten", hieß es in einer Stellungnahme aus Bans Büro.

    Der palästinensische Präsident Mahmud Abbas drohte vor dem Treffen am Dienstag für den Fall eines Scheiterns der Gespräche mit "neuen Maßnahmen" gegen Israel. Falls die Friedensverhandlungen nicht bis zum 26. Januar wieder aufgenommen würden, werde man zu alternativen Mitteln greifen, die "hart sein könnten", sagte Abbas am Dienstag in Ramallah. Eine solche Maßnahme könnte eine diplomatische Initiative bei den Vereinten Nationen sein, die den Palästinenser mehr Anerkennung brächte und damit Israel in den UN weiter isolieren würde.

    Bislang bestanden die Palästinenser vor als Voraussetzung für eine Wiederaufnahme der Friedensgespräche auf einen Stopp des Siedlungsbaus im Westjordanland und Ostjerusalem. Außerdem forderten sie von Israel die Anerkennung der Grenzen von 1967 als Grenzen eines zukünftigen palästinensischen Staates. Israel seinerseits bestand auf Verhandlungen ohne Vorbedingungen.

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    1 Kommentar

    • Essweh83  •  vor 4 Monaten
      Kein Wunder, wenn beide Parteien über etwas reden was keiner von ihnen wirklich will.
      • samir vor 4 Monaten
        Stimmt,wir wollen kein frieden mit jüdischen parasiten
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