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    Gewerkschaft für Straßenwärter will Lohnzuschläge wegen Extremkälte

    IG BAU pocht auf angemessenen "Frost-Schutz" für Bauarbeiter

    Angesichts der extremen Kälte in Deutschland hat die erste Gewerkschaft Frostzuschläge für Millionen Beschäftigte gefordert, die im Freien arbeiten müssen. Die für Straßen- und Verkehrsbeschäftigte zuständige Fachgewerkschaft VDStra wolle angemessene Kältezuschläge, sagte deren Vize-Vorsitzender Klaus Eckl am Samstag AFP. Für Bauarbeiter pochte die Gewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt auf einen angemessenen "Frost-Schutz".

    "Ein Zuschlag wäre angemessen", sagte Eckl und verwies auf Straßenwärter, die Winterdienst leisteten und auch bei Eiseskälte Schlaglöcher reparieren müssten. Auch Vermesser müssten bei den aktuellen Temperaturen draußen arbeiten. Seine Gewerkschaft wolle tariflich durchsetzen, dass es ab 10 Grad Minus angemessene Kältezuschläge von bis zu 100 Euro pro Monat gibt. Diese Frage stelle sich schließlich jedes Jahr aufs Neue. Denkbar seien beispielsweise temperaturabhängige Tagespauschalen.

    Am Bau gibt es zwischen Mitte Dezember und Ende Februar bereits "Mehraufwands-Wintergeld" in Höhe von einem Euro netto pro Stunde, wie die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf die IG Bau berichtet. Die Gewerkschaft forderte einen wirksamen "Frost-Schutz" für Bauarbeiter. Dazu gehörten warme Schutzkleidung und wintersichere Baustellen ohne Rutschgefahr. "Wer bei Minustemperaturen auf Gerüste klettert und dabei auch noch Stahlträger schleppt, muss gut gegen Kälte, Schnee und Eis geschützt werden", erklärte die IG BAU.

    Außerdem sei bei Winterbaustellen eine "warme Bude zum Bau" unerlässlich. Die Beschäftigten müssten geschützte Räume haben, in denen sie sich zwischendurch mit einem heißen Kaffee, mit Tee oder Brühe aufwärmen könnten. Ideal seien Baustellenwagen oder beheizte Container. "Ein paar Tage bei zugiger Luft und starker Kälte - das haut den stärksten Bauarbeiter um", erklärte die Gewerkschaft.

    Mit minus 27,3 Grad Celsius registrierte der Deutsche Wetterdienst die bislang kälteste Nacht in Deutschland in der Nacht zum Samstag in Oberstdorf im Oberallgäu. In Osteuropa war es den Angaben des DWD zufolge in der Nacht zum Samstag nicht mehr ganz so kalt. Innerhalb Deutschlands verschob sich das nächtliche Kältezentrum demnach von den östlichen Mittelgebirgen ins Alpenvorland.

     

    1 Kommentar

    • Horst  •  vor 3 Monaten
      es ist schon recht das man den leuten angemessene schutzkleidung bietet auch sollte der arbeitgeber heiße getränke und ähnliches bereitstellen es ist ja in seinem sinne das die arbeiter gesund bleiben . viele baustellen müssen arbeiten auch der winterdienst und die forstarbeiter es sollte daher schon staatlich vorgegeben sein was der arbeitgeber zutun hat unter solchen bedingungen . naja wir haben die freie marktwirtschaft da liegts an der ehre der arbeitgeber und viele tun auch was für ihre leute aber dennoch gibt es auch schwarze schafe darunter sebst komunen die nicht übrig haben für die belegschaft. hauptsache der chef hat ein gutes teures auto und ein warmes büro.
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