Bad Wörishofen (dapd). Die Gewerkschaft der Deutschen Lokomotivführer (GDL) will mit einer Forderung von sieben Prozent mehr Lohn in die anstehende Tarifrunde für knapp 21.000 Lokführer gehen. Angesichts der hervorragenden wirtschaftlichen Ergebnisse der Bahnverkehrsunternehmen sei das angemessen, teilte die GDL am Donnerstag nach einer Sitzung ihrer Bundestarifkommission in Bad Wörishofen mit. Die Lohnerhöhung sollte für zwölf Monate gelten.
Die Tarifverträge für die Lokführer bei der Deutschen Bahn und anderen Unternehmen laufen am 30. Juni aus. Die Tarifrunde 2011 bei der Deutschen Bahn sei mit einer zweiprozentigen Entgelterhöhung sehr moderat ausgefallen, erklärte die GDL.
Eine Sprecherin der Deutschen Bahn sagte, die Forderung der GDL sei noch nicht offiziell eingegangen. "Wir setzen auf zügige und faire Verhandlungen mit Augenmaß", erklärte sie.
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