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    Weitere Gift-Attacken auf Berliner Weihnachtsmarkt

    Unbekannter verschenkte Schnaps an Besucher

    Die Zahl von Giftschnaps-Anschlägen auf Berliner Weihnachtsmärkten ist weiter gestiegen. Nach Angaben der Polizei wurden zwei weitere Fälle bekannt, bei denen ein 15-jähriges Mädchen und ein junges Pärchen von einem Unbekannten angebotenen Getränke zu sich genommen hatten. Die 15-Jährige klagte über Übelkeit und Erinnerungslücken.

    Das Mädchen war am Samstagabend mit einer Freundin auf dem Weihnachtsmarkt am Alexanderplatz unterwegs gewesen, als ein als Weihnachtsmann Verkleideter den beiden Mädchen Pappbecher mit alkoholhaltigen Flüssigkeit anbot. Der Mann sagte, sie sollten es sich schmecken lassen und verschwand in der Menge. Während ihre Freundin das Getränk nicht probierte, nahm die 15-Jährige zwei, drei Schluck, verspürte schon kurze Zeit später Übelkeit und musste sich übergeben. Ob eine Verbindung zu den bisher gemeldeten, ähnlich gelagerten Taten besteht, ist noch unklar. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde dem Getränk eine Substanz beigemengt, die aus der Gruppe der sogenannten K.O.-Tropfen stammen dürfte.

    Der am Samstag bekannt gewordene weitere Giftanschlag auf das junge Paar hatte sich bereits am Mittwoch ereignet. Ein Unbekannter hatte eine Frau und ihren Begleiter auf dem Weihnachtsmarkt am Opernpalais auf einen Schnaps eingeladen und gab vor, die Geburt seines Kindes feiern zu wollen. Der Schnaps war in kleine Fläschchen abgefüllt. Wenig später stellte sich bei beiden heftige Übelkeit ein, die Frau verlor zudem das Bewusstsein und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

    Zuvor waren ähnliche Fälle auf Weihnachtsmärkten am Breitscheidplatz in Charlottenburg und auf dem Alexanderplatz bekannt geworden. Dort überredete der Täter am Donnerstag zunächst einen Mann und ein Frau und später drei Frauen mit derselben Begründung zu einem Umtrunk mit seinem Schnaps. Anschließend litten sie an Erbrechen und Bewusstseinsstörungen. Die Polizei sucht nach einem etwa 1,80 Meter großen und etwa 45-jährigen Mann mit dunkelblonden Haaren.

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    16 Kommentare

    • Riccardo  •  vor 5 Monaten
      Das hat man doch überall, in allen Clubs und Bars in Berlin.
      Das passiert doch jedes Wochenende das sie wem was in die Drinks schütten, nun eben auch auf den Weihnachtsmarkt. Zum Glück nur Liquid Ecstasy, es gibt Schimmeres.
      Die Touris wachen irgendwo auf dem Hinterhof ohne Klamotten und Geldbörse auf, einige Damen und auch Herren haben am nächsten Tag einen "wunden" Schritt.
      In einer Großstadt wie Berlin gehört es dazu, dass man von wildfremden Menschen nixs nimmt und auch auf seinen Drink aufpasst.
    • laszlo  •  vor 5 Monaten
      Wenn mir jemand etwas anbietet, vor allem umsonst, dann soll er den Vorkoster machen! Wir sind ja schließlich alle alt genug..., zumindest die, die solche Verantstaltungen besuchen. Kindern wird er das Zeug hoffentlich nicht andrehen wollen...
    • Der Gerechte  •  vor 5 Monaten
      Wir leben doch in einer so guten Welt die unserere Politiker uns erschafft haben, alle Menschen sind edel und gleich. Da kann man doch ruhig von Fremden was zu trinken annehmen.
    • buhbuh  •  vor 5 Monaten
      wie kann man nur so naiv sein und von Fremden, was auch immer an Essen- oder Getränken zu sich nehmen. Was weiß ich was da herein getan wurde. Ungewaschene Finger sei ja noch das kleinere Übel.Mich könnte NIEMAND überreden irgendetwas in den Mund zu stecken. Es ist in den Medien vorher ja schon oft bekannt gegeben worden, das so etwas passiert ist. Ob er nun einen Grund hat einen auszugeben oder nicht. Aber es war ja kostenlos!
    • Peter  •  vor 5 Monaten
      Das ist halt die Gier. Wie war das noch: Geiz ist geil !
    • Friedlieb  •  vor 5 Monaten
      EINE BITTE:
      Die Polizei sollte per Lautsprecher kundgeben, dass ein "Mann" gratis ein Getränk an die Weihnachtsmarktbesucher spendet, das giftig ist. Die Besucher sollen davor gewarnt, dieses Getränk zu sich zu nehmen.
      Die Leute sollen auch angehalten werden, der Polizei jeden Fall zu melden, bei dem ihnen gratis ein Getränk angeboten wird. Die Durchsage sollte in mehreren Sprachen erfolgen. Das wird zumindest den "Mann" davor abgehalten, sein Wesen weiter zu treiben.
    • Roland  •  vor 5 Monaten
      Das waren sicher wieder die Nazis,oder eine ihrer Geisterzellen.
      • ömir vor 5 Monaten
        Sehr witzig!
      • Groschi Barockmöbelfan vor 5 Monaten
        Könnte genausogut der Typ Mann sein, der eine Zurückweisung durch eine Frau nicht ertrug und nun alle Frauen als gemein und böse ansieht und Rache will. Psycho halt.
      • Rudi Ratlos vor 5 Monaten
        Roland, wie groß bist Du nochmal? Und blond ( also in diesem Fall ist jetzt wirklich mal die Haarfarbe gemeint) bist Du typischerweise (alter Germane) doch auch, oder?
    • TheirBrains  •  vor 5 Monaten
      Ein Jemand, kann lächeln und lächeln und lächeln und doch ein „Schurke“ sein !
      Weil Weihnachten ( Das Fest der Liebe ? / Na ja, eher eine Großveranstaltung des Konsums) vor der Tür steht ... denken die meisten Leute, dass auch alle Menschen lieb, nett, freundlich und ehrlich sind ... Tja, Irren ist Menschlich, immer wieder ! Das liegt daran, dass sich die Menschheit, geistig Fehlgeleitet, auf dem Holzweg befindet ... ! Amen ...
    • Februar  •  vor 5 Monaten
      ....und ich dachte schon an die ganzen GLÜHWEINE..... die sind auch meist etwas........
    • Thomas  •  vor 5 Monaten
      den menschen auf den weihnachtsmärtken sollte man empfehlen nicht jedem freundlichen
      auf einen zukommenden menschen sofort alles zu glauben. nicht sofort alles glauben auch
      nicht in der weihnachtszeit. es gibt menschen, die eine lust in sich tragen andere zu täuschen, ob das erlernt ist, wer weiß. ohne das militär zu lieben, das täuschungsmanöver,
      das müßten ja einige kennen. man täuscht vor gut zu sein, um einen vorteil zu erwirken.
      • Roland vor 5 Monaten
        "man täuscht vor gut zu sein, um einen vorteil zu erwirken."Das kennst Du ja Tomas.
    • AnnaA  •  vor 5 Monaten
      Es war doch lang u breit in den Medien - wer fällt denn jetzt noch darauf rein. An diesen Nachrichten konnte doch nun wirklich keiner vorbei gehen. Ich verstehe das nicht.
    • Iveco Truck  •  vor 5 Monaten
      Selber Schuld - man soll sich nichts in die Figur schütten, was fremde Menschen einem schenken!
    • Groschi Barockmöbelfan  •  vor 5 Monaten
      Abartig. Da bekommt man Wut im Bauch bei solchen Kreaturen.
      • ömir vor 5 Monaten
        Man darf von Fremden nichts annehmen - nicht mal Alkohol. Haben wir schon als Kinder gelernt (oder sollten es zumindest gelernt haben). Daher - zum Teil selber Schuld!
      • Florian G vor 5 Monaten
        Diejenigen die etwas von Fremden annehmen sind auch nicht unbedingt ein Beispiel menschlicher Intelligenz.
      • E5x10 vor 5 Monaten
        Nur weil die wenig intelligent sind dürfen sie vergiftet werden?
    • Andreas  •  vor 5 Monaten
      selber schuld !
    • Silke ☺  •  vor 5 Monaten
      Was ist das für ein Mensch, der anderen die sich nur auf den Weihnachtsmärkten erfreuen wollen, vergiftet. Das sollte hier im Vordergrund stehen. Die wenigsten lehnen Dinge ab die man ihnen "umsonst" anbietet.
    • Florian G  •  vor 5 Monaten
      Wer so blöd ist und Getränke von Fremden annimmt hat doch selber schuld. Tragisch das in unserer Zeit manche Menschen noch so naiv sind. Eigentlich sollten Eltern ihren Kinder von vorne herein schon beibringen der Menschheit ein gesundes Maß an Misstrauen entgegenzubringen, schließlich ging bei unserer Evolution ja einiges schief.
      • ? vor 5 Monaten
        Heißt das, dass es OK ist Menschen auf einem Weihnachtsmarkt zu vergiften?
      • skessa vor 5 Monaten
        Dann darfst Du aber auch an keinem Stand mehr was kaufen oder gar ne Kostprobe annehmen - den Verkäufer kennst Du ja auch nicht persönlich. Der könnte genauso nur so tun als ob, wie er sich als Weihnachtsmann verkleiden kann.
        Und in den Fällen wo die Begründung war eine Geburt feiern zu wollen, war das Zeug in Fläschchen. Ich kann nur vermuten dass die ungeöffenet erschienen (das lässt sich auf verschiedene Weisen ziemlich einfach erreichen) , und damit eben auch Erwachsenen ungefährlich.

        Nein, Misstrauen alles und jedem gegenüber ist keine Lösung für sowas... den Kerl finden und verhindern dass er das tut wofür er zur Zeit gerade testet und übt würde helfen. Nachdem das Gift so schnell wirkt sollte das eigentlich nicht so schwierig sein... wenn alle ein bisschen mehr drauf achten würden was um sie rum so passiert hätten sie ihn längst.
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