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    GM-Chef sagt nichts zu Zukunft von Opel-Werk in Bochum

    Zafira-Produktion könnte nach Rüsselsheim kommen

    Der Chef von General Motors, Dan Akerson, hat sich bei der jährlichen Aktionärsversammlung nicht zur Zukunft des Opel-Werks in Bochum geäußert. Akerson lehnte es beim Treffen im Firmensitz in Detroit ab, sich zur möglichen Schließung des Standorts zu äußern. Er sagte nur, die nächste Generation des Opel Astra werde statt in drei teils ausgelasteten Werken nur noch in zwei Werken im Drei-Schichten-Betrieb produziert.

    Opel hatte Mitte Mai bestätigt, dass die nächste Generation des viel verkauften Kompaktmodells Astra von 2015 an nur noch im britischen Ellesmere Port und in Polen gebaut wird und nicht mehr im Opel-Stammwerk im hessischen Rüsselsheim. Dies könnte das Aus für das Werk in Bochum bedeuten, da die Produktion des Familienwagens Zafira von dort nach Rüsselsheim verlagert werden könnte.

    Akerson machte die Wirtschaftskrise in Europa für den schwachen Aktienkurs des Unternehmens verantwortlich. "Es gibt große Unsicherheit über die Stärke eines wichtigen Handelspartners", sagte Akerson Journalisten vor dem Beginn der Versammlung. Zu einem möglichen Rückzug der US-Regierung, die seit der Rettung des Konzerns vor dem Bankrott 2009 noch mit rund 32 Prozent am Konzern beteiligt ist, sagte Akerson, es gebe derzeit darüber keine Verhandlungen.

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