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    Greenpeace-Chef: Klimawandel Hauptgefahr für Sicherheit

    Naidoo spricht bei Münchner Sicherheitskonferenz

    Der Chef der Umweltschutzorganisation Greenpeace, Kumi Naidoo, sieht im Klimawandel die Hauptgefahr für die globale Sicherheit. "Ich weiß nicht, was die Waffen des Dritten Weltkrieges sein werden, aber der Vierte Weltkrieg wird mit Steinen und Stöcken geführt werden", sagte Naidoo bei der Münchner Sicherheitskonferenz. Er warnte vor einem Aufstand der Armen, wenn nicht schnell Maßnahmen ergriffen würden, um die Risiken ökologischer Katastrophen zu verringern.

    Derzeit gebe es eine Vielzahl von Krisen, sagte Naidoo weiter. "Lebensmittelkrise, Klimakrise, Armutskrise - und natürlich eine Finanzkrise, eine demographische Krise und eine globale Krise des demokratischen Regierens", fügte der Greenpeace-Chef hinzu. Er forderte die in München vertretenen Teilnehmer aus Politik und Militär auf, die Verteidigungsausgaben nicht weiter zu erhöhen.

    Es war das erste Mal, dass ein Greenpeace-Vertreter bei der renommierten Konferenz sprach. An der 48. Sicherheitskonferenz nehmen bis Sonntag rund 350 Vertreter aus Politik, Militär, Wirtschaft und von Nichtregierungsorganisationen teil.

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    2 Kommentare

    • Dieter Lienau  •  vor 3 Monaten
      Oh ja, irgendwann ist diese Welt zu klein für die ganzen Menschen, aber die Armen haben die grösste Triebfeder in sich,Hunger und Angst um Ihre Kinder, während der westliche Bürger sich noch genüsslich auf dem Sofa wälzt.
    • BlackForrester  •  vor 3 Monaten
      Nun, der gute Naidoo sollte sich dann aber doch auch die Frage stellen - welchen Anteil trage ich und die Organisation, welcher er vorsteht, an der Krise.

      Nehmen wir nur als Beispiel den Klimawandel.
      Es ist einfach zu fordern aus der Energiegewinnung mittels Atomkraft auszusteigen (wie von Greenpeace seit Jahrzehnten gefordert) - wo aber sind die Konzepte der Energiegewinnung OHNE das die CO2-Belastung ansteigt?

      Es ist nun einmal so, dass die CO2-Bilanz einer in einem Akw erzeugten Kw/h Strom im Vergleich mit anderen Energieträgern nur von der Wasserkraft deutlich geschlagen wird und sich auf dem Level der Windenergie bewegt..

      Sobald man aber auf andere Energieerzeugungsarten zurückgreifen will oder muss wird es kritisch.
      Man muss sich darüber im klaren sein, will man die CO2-Bilanz (und damit den CO2-Ausstoss) nicht erhöhen, dann muss zwingend jede kw/h Strom, welche in einem Akw erzeugt wird entweder durch ein Wasserkraftwerk oder ein Windrad kompensiert werden will man, dass die Akw´s vom Netz gehen.

      Setzt man aber auch Solaranlagen, dann steigt die CO2-Bilanz je kw/h um den Faktor 4 bis 8, bei einem Gaskraftwerk um den Faktor 20 bis 30 und bei einem Öl- oder Kohlkraftwerk im schlimmsten Fall um den Faktor 60 (Quelle: Wissenschaftlicher Dienst des Bundestages).

      Zwar kann man jetzt das "Argument" der Energieeinsparung und Energieeffizienz hervorbringen, damit könnte man einen Teil der CO2-Steigerung sicherlich auffangen...aber eben nur einen Teil.

      Nehmen wir ein einfaches Beispiel:
      Ein Haushalt verbraucht 1 000 kw/h Strom im Jahr, dann entsteht bei Atomstrom ein CO2-Ausstoss von in etwa 20 000 gr CO2, greift man auf Solarstrom zurück steigt der Ausstoss von CO2 im günstigsten Falle auf 80 000 gr. CO2.
      Will man also verhindern, dass der CO2-Ausstoss nicht steigt heißt dies, man muss zwingend den Energieverbrauch um 75% senken.
      Greift man auf ein Kohlekraftwerk zurück und setzt die schlechteste Bilanz an....nun ja...dann stellen wir den Strom am besten ganz ab, soviel können wir gar nicht einsparen.

      Fordern ist einfach...fragt man aber nach Konzepten wie man diese Forderung umsetzen will herrscht bei genauerer Betrachtung und Hinterfragung nicht nur bei Greenpeace peinliche Stille und Konzeptlosigkeit.
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