Berlin (dapd). Der Modedesigner Harald Glööckler hat der deutschen Musikszene einen Mangel an Glamour vorgeworfen. "Gerade der deutschen Musikwelt fehlt oft der Glitter", kritisierte der 46-Jährige am Freitag Berlin, wo er ein Doppelalbum mit 30 seiner Lieblingslieder präsentierte. Unter dem Titel "Pompöös" sind neben Stücken von Wolfgang Amadeus Mozart auch Titel von Louis Armstrong, Grace Jones und der französischen Pop-Band Nouvelle Vague zu hören.
"Ich habe mit dieser Zusammenstellung mein ganz persönliches Reich geöffnet und biete den Leuten die Möglichkeit, in meine Welt einzutauchen", sagte Glööckler. Die Stücke habe er innerhalb von drei Monaten aus mehreren einhundert Alben seiner privaten Musiksammlung ausgesucht, sagte der Modedesigner. Glööckler hatte zuletzt als Juror bei der Tanzshow "Let's Dance" für Aufsehen gesorgt.
Er habe bewusst Klassik mit Hip-Hop und Jazz gemischt, um einen Akzent zu setzen. Auf der Doppel-CD finden sich darüber hinaus Giuseppe Verdis "La donna è mobile" aus der Oper "Rigoletto" sowie Ludwig van Beethovens "Ode an die Freude". Aber auch der amerikanische Hip-Hop Musiker Kurtis Mantronik und die Jazz-Sängerin Ella Fitzgerald sind auf dem Sampler zu hören.
"Die Menschen wollen wissen wie ich lebe, und mit dieser Musik kommen sie mir ein Stück näher", sagte Glööckler. Jetzt könnten die Fans zu seinen "persönlichen Lieblingstiteln tanzen oder die Musik einfach nur dezent im Hintergrund laufen lassen".
dapd


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