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    Heil: Wulff-Interview war kein Befreiungsschlag

    Berlin (dapd). Der SPD reicht das Fernsehinterview von Bundespräsident Christian Wulff zur Aufklärung nicht aus. Dass sich Wulff den Fragen von zwei Journalisten gestellt habe, sei überfällig gewesen, genüge aber nicht, sagte SPD-Fraktionsvize Hubertus Heil am Mittwochabend in Berlin. "Das war kein Befreiungsschlag und wird die Debatte nicht beenden." Heil betonte, es gebe weiter offene Fragen. Zu klären sei etwa, ob Wulff den Ansprüchen gerecht werde, die die Menschen zu Recht an einen Bundespräsidenten stellten.

    Wulff steht wegen eines umstrittenen Privatkredits und der versuchten Einflussnahme auf Journalisten in der Kritik. In einem Interview mit ARD und ZDF hatte er zu den Vorwürfen Stellung genommen.

    dapd

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    5 Kommentare

    • Bernd  •  vor 4 Monaten
      Der Mann ist, wie wir auch von vielen weiteren Rechtsanwälten kennen, nur an Macht und Geld interessiert! Warum wählt die Menschheit solche unbedeutende Persönlichkeiten. Geht doch einfach nicht mehr zur Wahl, dann wird die Demokratie glaubhafter.
    • Bettina  •  vor 4 Monaten
      Ein paar Leute wollen Wulff offenbar aus dem Amt mobben und einen anderen im Amt sehen - einen Ostdeutschen, wenn möglich! Die Lobbies sind aufgestellt. Und die Presse sieht ein weiteres Mal die Gelegenheit, ihre Macht voll auszuleben. Denn wer geht und wer bleibt, sei vor allem ihr Projekt, so glauben sie. Wulff sagt, ich bleibe. Bravo! Ich wünsche mir Politiker, die sich nicht dirigieren lassen von den Medien, von (allzu schnell manipulierbarer) öffentlicher Meinung, von der eigenen Konkurrenz.
      • Moritz vor 4 Monaten
        Bettina,
        Im Grunde teile ich Deine Meinung - man darf sich nicht unterbuttern lassen durch
        eine erkennbar gesteuerte Kampagne, in die sich auch eine Schar immergleicher
        blogger hier mit Inbrunst einspannen lässt.
        Leider hat die Wulff-Tragödie inzwischen aber den Charakter eines Selbstläufers.
        Der Präsident mag unschuldig sein in fast allen Punkten - man glaubt ihm nicht mehr.
        Er hat einige Male d en A n s c h e i n der Vorteilsannahme erweckt - und da kann
        er sich dann drehen und wenden oder winden wie er will -
        sowas kommt bei den vielfach mittellos gewordenen Bürgern gar nicht gut an ,
        sie beginnen zu zweifeln. Und der Zweifel ist der Halbbruder des Verdachts...

        PS.
        Der eigentliche Skandal beginnt meist, wenn man versucht, ihm ein Ende zu machen -
        mit untauglichen Mitteln. ...
    • Joerg  •  vor 4 Monaten
      Was für ein Vorbild! Inhaltsleere Floskeln, ausweichend. Wir gönnen ihm Freunde - solange diese nicht seinen Urlaub bezahlen! Wulffs Bonität scheint ja recht mickrig zu sein, da er auf private Finanziers zurückgreifen muss. Und selbstverständlich ist der Bankier, der seine - nicht durch Hypothek abgesicherte - "Umschuldung" genehmigt hatte, auch ein Freund gewesen. Die Politik zeigt ihr korruptes Gesicht, der opportunistische Seehofer springt ihm zur Seite. Wen juckt da noch der Wählerwille? Der Souverän hat kein Mitspracherecht, die Bundesversammlung lediglich Makulatur und Recht und Wahrheit verkommt immer mehr zu einem Witz. De juris ergibt sich ein einfacher Fakt: Die Wahrscheinlichkeit einer straffreien Korruption steigt mit dem sozialen Aufstieg. Das sah man schon an Kohl, dem Meineid-lastigen Ex-Kanzler, dem die Justiz jede Lüge und jeden Meineid durchgehen ließ.

      Fazit: Wer sich an Recht, Anstand und Gesetze hält, ist ein Narr. Trefft lieber Vorsorge, nicht erwischt zu werden.
    • Rudi Karl  •  vor 4 Monaten
      wer hat den dafür das Drehbuch geschrieben?
    • Erwin Lindemann  •  vor 4 Monaten
      Der Präsident hat neue Fragen aufgeworfen. Das war alles! Er hat keine wirklichen Problemstellungen beantwortet oder gar geklärt sondern nur Quellenhinweise, Eigenlob und Kritik an anderen abgeliefert. Keinerlei Einsicht nur Lippenbekenntnisse und Selbstbeweihräucherungen vom Feinsten. Seine Amtsführung, die das Amt zur Ruine verkommen ließ, sie hat eben doch ihre guten Seiten - fragt sich nur WELCHE?
      • Moritz vor 4 Monaten
        Du und andere tun mir leid - ich möchte nicht von Leuten wie Dir oder diesem
        Kramer Andreas, Zhong oder Xp, Pippi Langstrumpf, Gitmo Tiger oder Quirin Minou
        in die Mangel genommen werden - das neue Deutschland nach der Vereinigung.
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