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    Heineken legt letztes Angebot für Tiger-Bier vor

    Brauerei bietet 53 Singapur-Dollar pro Aktie

    Im Bieterwettkampf um den Hersteller der asiatischen Marke Tiger-Bier hat der Brauereikonzern Heineken ein letztes Angebot vorgelegt: Das niederländische Unternehmen hat nach eigenen Angaben eine endgültige Vereinbarung mit dem Singapurer Eigentümer des 40-Prozent-Anteils an Asia Pacific Breweries (APB), Fraser & Neave (F&N), getroffen.

    Heineken biete 53 Singapur-Dollar (rund 34 Euro) pro F&N-Aktie an. Dies sei ein Angebot von insgesamt 5,6 Milliarden Singapur-Dollar, über 307 Millionen Singapur-Dollar mehr als beim letzten Angebot vom 20. Juli, erklärte der Konzern. "Heineken wird sein letztes Angebot nicht erhöhen."

    Heineken liefert sich einen Bieterwettkampf mit dem thailändischen Unternehmen Kindest Place, das Anfang August 55 Singapur-Dollar pro F&N-Aktie geboten hatte. Heineken hatte zuvor ein Angebot von 50 Singapur-Dollar pro Aktie vorgelegt. Die niederländische Brauerei besitzt schon 41,9 Prozent am Singapurer Tiger-Bier-Hersteller APB, Kindest Place hält 8,6 Prozent. Eigentümer von Kindest Place ist der Schwiegersohn des thailändischen Getränke-Tycoons Charoen Sirivadhanabhakdi, dessen Thai Beverage 24 Prozent von F&N kontrolliert.

    Die F&N-Konzernspitze hat sich bereits für einen Verkauf seiner Anteile an Heineken ausgesprochen, die Transaktion muss aber von den Anteilseignern abgesegnet werden.

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