Entdecken Sie Yahoo! mit Ihren Freunden

Entdecken Sie Nachrichten, Videos und andere Inhalte, die Ihre Freunde gelesen oder gesehen haben. Welche Ihrer Aktivitäten andere sehen, bestimmen Sie alleine.

Zuerst

WAS IHRE FREUNDE LESEN

    Hertha feuert Trainer Skibbe - Berliner Club am Abgrund

    Entlassung nach fünf Niederlagen in fünf Pflichtspielen

    Michael Skibbe hat nur ein Kurzintermezzo als Trainer des Fußball-Bundesligisten Hertha BSC gegeben: Nach Informationen des Sport-Informationsdienstes (SID) hat sich der Coach bereits am Morgen von der Mannschaft verabschiedet. Skibbe hatte erst zu Jahresbeginn das Amt als Nachfolger von Markus Babbel angetreten. Der ehemalige DFB-Trainer hatte in fünf Pflichtspielen mit der "alten Dame" fünf Niederlagen erlitten, darunter am Samstag ein 0:5 beim VfB Stuttgart.

    Angeblich plant der Traditionsklub, der erst 2011 mit Babbel aus der 2. Bundesliga in die Eliteklasse zurückgekehrt war, zunächst eine Interimslösung. Der nächste Gegner in Berlins 1000. Bundesligaspiel ist am kommenden Samstag kein Geringerer als der Tabellenführer und deutsche Meister Borussia Dortmund. Die Anzeichen für eine Ablösung des Coaches hatten sich zuletzt verdichtet.

    Die insgesamt aufgeladene Atmosphäre verdeutlichte am Sonntagmorgen auf dem Berliner Trainingsgelände eine "Verfolgungsjagd", bei der rund 150 verärgerte Fans die Spieler auf dem Weg zum Auslaufen nahezu in "Manndeckung" nahmen.

    Bereits am Samstag hatte es seitens Manager Michael Preetz kein klares Bekenntnis mehr zu Skibbe gegeben. "Was wollen Sie hören? Wir werden nach Hause fahren und alles aufarbeiten", sagte der Manager auf die Frage nach der Sicherheit von Skibbes Job. Der Start seiner Amtszeit sei natürlich "denkbar schlecht", merkte Preetz noch an.

    Doch nach der abenteuerlich schlechten Vorstellung der Hauptstädter in Stuttgart war klar, dass der Fußballlehrer, der eigentlich dem heftigen Wind trotzen wollte, in einen Orkan geraten würde, der ihn sogar von seinem Trainerstuhl fegen könnte. Nach gut fünfwöchiger Amtszeit war der glücklose Skibbe in den Mittelpunkt der Diskussion geraten.

    Der ehemalige Assistent von DFB-Teamchef Rudi Völler selbst war in Stuttgart so bedient wie noch nie in seiner Karriere. "Ich bin schrecklich enttäuscht von der Vorstellung, die wir abgeliefert haben. Nach dem 0:1 haben wir uns bis zur Halbzeit nicht mehr gewehrt und uns ergeben. Die erste Halbzeit war die schlimmste, die ich je als Trainer erlebt habe. Das war so schlecht, dass man dafür kaum Worte findet", sagte er vollkommen niedergeschlagen.

    Der zarte Aufwärtstrend der Berliner aus dem unglücklich verlorenen Pokalspiel gegen Gladbach (0:2 n.V.) wurde regelrecht zertrümmert von einer Leistung, die der Coach gerade vor der Pause als "absolute Katastrophe" einstufte. Die fünfte Pleite in Serie und das Abrutschen in die unmittelbare Nähe der Abstiegsränge sollen nicht ohne Konsequenzen bleiben. "Das war ein Auftritt, wie wir ihn uns nicht gefallen lassen können", äußerte Preetz.

    "Debakel" und "Katastrophe", "desolat" und "grausam" waren die meist benutzten Vokabeln der Berliner Spieler und Verantwortlichen. Regelrecht kampflos hatte sich Hertha ergeben, der vollkommen berechtigte Platzverweis für Andreas Ottl in der 30. Minute wischte den letzten Hauch von Gegenwehr beiseite. Stuttgart erhielt Aufbauhilfe aus der Hauptstadt, durfte nach Lust und Laune kombinieren.

    Für den spielerischen Offenbarungseid und die höchste Bundesliga-Niederlage seit über fünf Jahren könne man "sich nur entschuldigen", sagte Skibbe. Rot-Sünder Ottl wollte nicht einmal ausschließen, dass sich die im Spiel ersichtlichen Auflösungerscheinungen festsetzen. "Die Gefahr ist da", sagte er. Mittelfeldspieler Peter Niemeyer erklärte, man müsse aufpassen, dass man in der Mannschaft den Respekt voreinander nicht verliere. Beide sprachen zudem vom "Tiefpunkt der Saison". Lauter konnten die Alarmsignale kaum sein.

    Irgendwie muss Hertha nun rasch einen Weg aus dem Schlamassel finden. Sonst könnte der Weg im schlimmsten Falle wieder direkt in die 2. Liga führen. Michael Preetz hatte dazu am Samstag als Antwort erst einmal nur Durchhalteparolen parat. "Wir werden wieder zurückkommen. Hertha BSC hat mehrfach in dieser Saison ein anderes Gesicht gezeigt". Skibbe war überzeugt, dass "wir noch unsere Punkte holen werden" - allerdings nicht mit ihm.

    Die Entlassung Skibbes ist der sechste Trainerwechsel der laufenden Saison in der Bundesliga. Zuvor hatten Babbel (Hertha), Marcus Sorg (SC Freiburg), Michael Oenning (Hamburger SV) und Holger Stanislawski (1899 Hoffenheim) gehen müssen. Ralf Rangnick trat bei Schalke 04 wegen eines Burn-outs zurück.

    sid/hei

    Der krisengeschüttelte Fußball-Bundesligist Hertha BSC hat sich am Sonntag von Trainer Michael Skibbe getrennt. Der 46-Jährige hatte erst zu Jahresbeginn das Amt bei den Berlinern als Nachfolger von Markus Babbel angetreten und musste nach 41 Tagen gehen.

    Der ehemalige DFB-Trainer Skibbe hatte in fünf Pflichtspielen mit der "alten Dame" fünf Niederlagen erlitten, darunter am Samstag ein 0:5 beim VfB Stuttgart. Als Interimslösung ist der bisherigen U19-Trainer der Hertha, Ex-Profi René Tretschok, im Gespräch.

    Die Entlassung Skibbes ist der sechste Trainerwechsel der laufenden Saison in der Bundesliga. Zuvor hatten Babbel (Hertha), Marcus Sorg (SC Freiburg), Michael Oenning (Hamburger SV) und Holger Stanislawski (1899 Hoffenheim) gehen müssen. Ralf Rangnick trat bei Schalke 04 wegen eines Burn-outs zurück.

    Hinweis für die Redaktionen:

    Der SID bietet aktuelles Video-Material vom Sonntag aus Berlin an. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an SID Video unter 0221/99880-201.

    SID rd dk

    Quizaction

     

    36 Kommentare

    • Sklave  •  vor 3 Monaten
      Bitte den gesamten Vorstand nebst Preetz sofort absetzen und persönlich in die finanzielle Haftung nehmen ......................
      • MO vor 3 Monaten
        Herrn Preetz sollte vorne weg, als erster gehen, denn der ist am heutigen Stand der Dinge schuld, hätte er etwas mehr Rückrad gehabt, wäre Markus Babbel noch Trainer und die hätten das eine oder andere Spiel gewonnen.
      • Shamal vor 3 Monaten
        Ja Herrn Preetz muss und glich weg.
    • Marcus  •  vor 3 Monaten
      wie gut hat es derTrainer bei Werder Bremen ?
      • Bo vor 3 Monaten
        ja, länger als 10 Jahren, glaube ich
    • Gegen Niedriglohnsklavere ...  •  vor 3 Monaten
      Herr Michael Preetz sollte gleich mit gehen, denn als Manager ist er absolut ungeeignet genau wie sein Vorgänger bei der Hertha Dieter Hoeneß.
      Wer so mit Trainern umgeht wie diese beiden unfähigen Manager braucht sich nicht zu wundern wenn ein Club ins Niemandsland verschwindet.
      • Bo vor 3 Monaten
        Ja, so denke ich auch
    • Harry  •  vor 3 Monaten
      Hertha zeigt die Seele des Berliners, Größenwahn gepaart mit Unfähigkeit, Babbel hatte recht und Skibbe sollte sich wieder eine Mannschaft suchen, die weiß was Fußball heißt. Deutschland spielt Fußball und Berlin hat nur eine große Fresse, Schwachmatiker wollte ihr ewig nerven?
      Die Schwaben bekanntlich zu geizig, sie hätten ruhig mal groß ausspielen können, 10 oder 11 Tore waren drin.
    • german_bratwurst  •  vor 3 Monaten
      bin 'Lautern-Fan, und hoffe dass sich noch ein Team wie die Hertha zwischen Tabellenplatz-18 und meine stehend-KO-en Lautrer schiebt. Die beste Garantie, dass diese Rechnung aufgeht, sind solche Typen wie der Preetz. Aus diesem Grund hoffe ich, dass diese Person der Hertha in seiner derzeitigen Funktion zumindest noch bis zum Saisonende erhalten bleibt.
      • Demokrit vor 3 Monaten
        Dein Herzenswunsch möge in Erfüllung gehen. Verlaß Dich dabei aber nicht auf Preetz; auch das wird er nicht können. Deine Rumpelstielzchen werden es schon schaffen.
    • äöü  •  vor 3 Monaten
      der müll der aus frankfurt kommt wird in berlin komischerweise gut empfangen, bis sie merken das es nicht geht. wenn ihr möchtet könnt ihr auch den ackermann und den spacko xavier naidoo nehmen
    • René  •  vor 3 Monaten
      Dieser Fussballehrer wurde uns ja seinerzeit von Rudi Völler beschert.
      Als Assistent des "Nationalhelden" mag er es ja durchaus "gebracht" haben -
      auf eigene Faust kam dann nicht mehr so arg viel, in Leverkusen, Frankfurt und jetzt Berlin.
      Das Mildeste, was man sagen kann, wäre noch, dass er nicht gerade vom Glück verfolgt wird.
      Und das braucht ein Trainer auch.
    • marco  •  vor 3 Monaten
      Für die Leistung gibts dann noch eine Abfindung!!
      • exnurse vor 3 Monaten
        Nun ja, die Spieler bekommen für Ihre "Leistung" ja auch Ihr Gehalt ausbezahlt....
      • Antoine Doinel vor 3 Monaten
        Ja, logisch bekommt er eine Abfindung. Er müsste sogar noch Schmerzensgeld kriegen in diesem Sauhaufen.
    • Heiko  •  vor 3 Monaten
      Gesten habe ich noch gesungen,,Ha Ho He Hertha BSC heute schlagen wir Stuttgart und morgen den BVB. Leider nichts geworden,jetzt kann man nur noch hoffen das der BVB schwächelt.Ich trau der alten Dame aber noch einige Sachen zu
    • jacqueline  •  vor 3 Monaten
      Die spieler sind erschüttert????...von wem????....von sich selber???...oder der tatsache das zahlreiche fans ihre kohle zusammen gekratzt haben und dem "Scherbenhaufen" bis nach Stuttgart gefolgt sind????...liebe spieler...macht euch keinen kopf um euch und euren trainern...ihr bekommen genug "Schmerzensgeld"..egal was für ne leistung ihr bringt...
    • Matthias  •  vor 3 Monaten
      preetz sollte man sofort feuern!!!!!!!!!!!!!!!!
    • RoWe  •  vor 3 Monaten
      Bei diesem Verein gehört endlich das gesamte Präsidium weg und das, wenn möglich, noch heute. Wie sollen denn diese Leute einen Erstligaverein führen? Einfach nur finster.
    • Kai  •  vor 3 Monaten
      Immer die Trainer verheitzen wenn es nicht läuft und dann wundern wenn keiner hin will, schaut euch mal Bremen und Thomas Schaaf an.
    • Peter  •  vor 3 Monaten
      Anstelle die Trainer zu feuern, sollten sie einige Spieler in den #$%$ treten, die auf den Rasen ddie Arbeit verweigern. Wer einen sympatischen Wabbel feuert, muss was an der Klatsche haben. Dieser Vorstand ist Hertas Untergang. Sollten sich umbenennen in Hertas Titanic.
    • Demokrit  •  vor 3 Monaten
      Preetz ist der Kristallisationspunkt der Unfähigkeit bei der Hertha!
      D. Hoeness hat den Klub aufs Schafott geführt; Preetz wird mit seinem Können nur die Beerdigung zelebrieren. Holt endlich einen der es kann, weg mit diesem Dümling!
    • Iveco Truck  •  vor 3 Monaten
      4 Trainer in 2 Jahren verheizt, das will schon was heißen. An den Trainern lag das mit Sicherheit nicht. Dem nächsten Trainer wird es nicht viel anders ergehen!
    • Hertha-Fan  •  vor 3 Monaten
      Skibbe geht - gut; und den Preetz solll er gleich mitnehmen. Das Pokalspiel war leider äußerst unglücklich verloren, der Rest der Rückrunde allerdings unter aller Kanone. Wenn's nicht schleunigst eine Kehrtwende gibt, dann wird's wohl heißen : 2. Liga wir kommen! Was ist nur aus der alten Dame geworden?!?!
    • U. Wächter  •  vor 3 Monaten
      Ja der Preetz muß weg, das bricht der Spinner mit dem dem Trainer der den Verein aus der 2. Liga geholt hat einen Streit vom Zaun, lässt Ihn gehen und verliert alles von dem Moment an, der gehört in den Bundestag aber nicht nach Herta!
    • sabineffm  •  vor 3 Monaten
      präziser kann man einen verein nicht zerstören
    • Klaus  •  vor 3 Monaten
      nicht zu verstehen warum die überhaupt skibbe überhaupt verpflichtet haben. der hat noch nirgendwo etwas gebracht , das ist ein weichei vor dem die spieler keinen respekt haben, wie soll der allen ernstes von den spielern wahrgenommen werden?.
    Suchen