Göppingen (dapd). Die Hintergründe für die blutige Familientragödie in Göppingen, bei der ein 16-Jähriger seine Mutter erstach, bleiben unbekannt. Die Polizei machte am Samstag keine Angaben dazu, ob der mittlerweile in der JVA Stuttgart-Stammheim inhaftierte Jugendliche zum Motiv ausgesagt habe. Aus ermittlungstaktischen Gründen würden vorerst keine Informationen herausgegeben, um mögliches Täterwissen nicht zu verbreiten, sagte ein Polizeisprecher.
Die 43-jährige Frau war von ihrem 13-jährigen Sohn am Donnerstag blutüberströmt in der Wohnung gefunden worden. Der 16-jährige Bruder hatte sich mit Schnittverletzungen an der Hand bei der Vernehmung am Freitag in Widersprüche verwickelt und die Tat letztendlich gestanden. Der zuständige Richter am Amtsgericht Ulm erließ daraufhin Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des Totschlags. Der Messerattacke soll ein Streit vorausgegangen sein. Der 16-Jährige war zuvor noch nicht durch Gewalttaten aufgefallen.
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