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    Expedition zum Schicksal von verschollener US-Pilotin gescheitert

    Amelia Earhart verschwand 1937 über dem Pazifik

    Eine 75 Jahre nach dem Verschwinden der US-Flugpionierin Amelia Earhart gestartete Expedition hat das Schicksal der Pilotin nicht aufklären können. Die Organisatoren der Mission teilten am Dienstag mit, dass es nicht gelungen sei, auf einem abgelegenen Pazifik-Atoll Teile von Earharts Flugzeug aufzuspüren. Allerdings haben die Forscher der Internationalen Gruppe zum Auffinden historischer Flugzeuge (TIGHAR) die Hoffnung nicht aufgegeben, bei der Analyse von Videoaufnahmen und anderer gesammelter Daten doch noch Hinweise zu entdecken.

    "Wir sind natürlich enttäuscht, dass wir keine dramatische und abschließende Entdeckung gemacht haben", schreiben die Organisatoren auf ihrer Webseite. "Aber wir sind nicht entmutigt in unserem Einsatz, die Suche fortzusetzen und die Teile des Earhart-Puzzles zusammenzufügen." Die Expedition war Anfang Juli vom US-Bundesstaat Hawaii zum Nikumaroro-Atoll aufgebrochen, das zum kleinen Inselstaat Kiribati gehört.

    Earhart war am 2. Juli 1937 auf dem letzten Abschnitt eines ambitionierten Fluges um die Welt verschwunden. Sie hatte als erste Frau den Atlantischen Ozean überflogen. In ihrem letzten empfangenen Funkspruch erklärte die 39-Jährige, sie könne die für eine Zwischenlandung anvisierte Howlandinsel nicht finden und habe kaum noch Treibstoff.

    Die TIGHAR-Forscher glauben, dass die Pilotin und ihr Navigator Fred Noonan nicht ins Meer gestürzt, sondern auf der damals unbewohnten Gardner-Insel gelandet seien. Auf dem heute als Nikumaroro bekannten Atoll wurden später ein Lagerplatz sowie Gegenstände gefunden, die aus den USA der 30er Jahre stammten. Dies nährte Vermutungen, dass Earhart und Noonan noch eine Zeitlang auf der Insel überlebt haben könnten.

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