Kurz vor den Konsultationen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Rom erreichen den italienischen Regierungschef Mario Monti neue Hiobsbotschaften. Wie das Nationale Statistikamt Istat am Mittwoch mitteilte, stieg die Neuverschuldung des Landes im ersten Quartal des Jahres auf 8,0 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Damit liegt das Defizit um einen Prozentpunkt höher als im Vorjahreszeitraum. Als Grund nannte Istat, dass Italien für neue Staatsanleihen höhere Zinsen zahlen muss und dass der Staat aufgrund der schrumpfenden Wirtschaft weniger Steuern einnimmt.
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