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    Japan Airlines darf wieder an die Börse

    Nach Zahlungsunfähigkeit völlig umstrukturiert

    Die Traditions-Fluggesellschaft Japan Airlines (JAL) ist nach einer völligen Umstrukturierung wieder im Aufwind und darf erneut an die Börse gehen. Die Börse in Tokio entschied, dass der erneute Börsengang nach zweieinhalbjähriger Sperre am 19. September erfolgen kann. Die Airline wurde mit Hilfe öffentlicher Mittel gerettet. Zur Umstrukturierung gehörten Entlassungen, der Verzicht auf Flugzeugtypen mit hohem Kerosinverbrauch, die Schließung von Auslandsvertretungen und die Streichung unrentabler Verbindungen.

    Der neuerliche Börsengang von JAL könnte der größte Börsengang in Japan in diesem Jahr sein. Die halbstaatliche Organisation Etic, die einstweilen so gut wie alle Anteile der Fluglinie hält, will mit dem Börsengang mindestens 350 Milliarden Yen (rund 3,5 Milliarden Euro) erlösen. Dies ist der Betrag, der in die Rettung der Gesellschaft investiert wurde. Laut aktuellen Schätzungen könnte der Börsenwert der Fluglinie die Marke von fünf Milliarden Euro überspringen.

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